Was mir auf den Senkel geht

Gott bestrafe diese ungerechten Christen/ Gott bestrafe diese verbrecherischen Juden/ Gott bestrafe diese boshaften Abtrünnigen/ Gott verderbe ihren Glauben/ Gott zerstöre ihre Wege/ Gott überziehe sie mit Trauer und Verderben/ Gott lasse sie unter vielen Plagen leiden/ Gott treffe sie mit Schmerzen und Krankheiten/ Gott möge ihr Leben im Tod und Verderben enden und lasse ihren Tod eine Qual sein/ Gott lasse sie seinen Zorn spüren/  Gott lasse sie unter deiner Strafe enden/  Vernichte diese verdorbenen Christen/ Gott strafe die verbrecherischen Juden

Ersetzen Sie mal die Worte „Christen“ und „Juden“ mit dem Wort „Moslem“ und stellen Sie sich vor, Marx würde bei Bedford-Strohm unterhaken und jaulend mit diesen Sprüchen um den Kölner Dom ziehen. Ist ja schon peinlich genug, wenn der Evangelische Kirchentag wie der GRÜNEN-Parteitag klingt und manche in ihrem Bessersein sich in schmalziger Anbiederung an den Mainstream suhlen. Dass man aber um die halbe Welt reist, um dann um einen schwarzen Brocken zu tingeln, damit man sich so ein Gesülze anhört, toppt wirklich alles.

Wenn man erst durch dieses Gewinsel zu eigenem Selbstwert gelangt, muss einem der Inhalt des Korans schon mit Fußballschuhen direkt durchs Gesicht ins Hirn getreten worden sein, damit auch wirklich der Rest an Verstand zermatscht worden ist.

Ich weiß nicht, womit uns die „gesellschaftlich relevanten Gruppen der Zivilgesellschaft“ und die Allparteien uns hier einen spirituellen oder kulturellen Mehrwert verkaufen wollen.

Wenn man frei weg sagen dürfte, dass die Anhänger dieser Ausprägung des Islam einen an der Waffel haben und sie mir mit ihren Gepflogenheiten hier nicht auf den Senkel gehen sollen, dann ginge es ja noch. Dann juckt mich das nicht. Dann dürfen die mich auch „unrein“, „kuffar“ und „Schwuchtel“ nennen. Schließlich haben LGBTQ usw. alles dafür getan, dass man uns so bezeichnet. Kommt auch nicht so gut, wenn man sich gegenseitig an der Hundeleine durch Berlin führt und den nackten mit Lederbänder drapierten Arsch in die Kindergesichter am Straßenrad reckt und dann noch den kirchlichen Segen für die Ehe zwischen Herrchen und Hund bekommt. Das alles empfinde ich dann auch nicht unbedingt als kulturell bereichernd.

Erst seit allein die Kritik an diesen beiden obigen Gepflogenheiten unter Strafe gestellt wurde, spätestens dann hoffte ich, dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzt. Weit gefehlt. Weitgehend die ganzen Medien, die Politik und der Kulturbetrieb fühlen sich aus humanistischen Gründen dazu berufen, diesem Unverstand, der sich nicht nur zu einer Gefahr für die Freiheit des Wortes entwickelt, die Stange zu halten. Kritik wird zu „Hass“ und „Hetze“.

Hoffen wir nicht, dass auch bei uns die Worte eines chinesischen Dichters und Regimekritikers Wirklichkeit werden:

„Erst wer für die Freiheit ins Gefängnis geht, ist wirklich frei!“