Leugnen hilft

Vorgestern kam im SR ein Bericht darüber, dass in der Arktis ein riesiger Eisberg abgebrochen sei. BILD berichtete gestern darüber. Keine große Sache, wenn man darin nicht wieder das Gefasel vom Menschen gemachten Klimawandel verbraten könnte. „Experten“ befürchten beim Schmelzen einen Anstieg des Meeresspiegels. Heute ist jeder, der „irgendwas mit Menschen“ studiert hat, schon kompetent genug, alles zu erklären, was den Menschen überhaupt betrifft. Während der „Expertenpraktikant“ noch 3 Eiswürfel ins Cola wirft, schreibt sich bis das Glas überläuft sicher noch ein Bericht, dass dadurch Helgoland im Meer versinkt. Ist ja im Moment ja zu blöd, dass es in der Antarktis in den letzten 30 Jahren kälter geworden ist, dass in der Arktis der kälteste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen herrscht, Santiago de Chile in Schneestürmen friert und man nicht von sterbenden Eisbären berichten kann.

So tingelt man mit Kamerateams an die im Moment heißesten und trockensten Orte in Europa und der Welt, immer schön vorbei an den außergewöhnlich kalten Orten. Die Trockenheit in Ostdeutschland ist ja dieses Jahr bisher leider ausgeblieben und wer aufs eigene Thermometer schaut und irgendwie ins Zweifeln kommt, wird vom Wetter im Ersten wieder einjustiert. Schließlich geht der Trend in zwei Wochen wieder über 30° und BILD titelt schon „Kommt jetzt die Rekordhitze?“ Dabei ist die Lebensdauer dieser Wetterberichte aus eigener Erfahrung selten länger als 48 Stunden.

Obwohl jeder Ski- oder Fahrradfan, jeder Kleingärtner und jede Badenixe sehr genau weiß, wie er das Jahr wettermäßig einordnen muss, sitzt er täglich klimaalarmiert vor der heute-Sendung und malt sich die zukünftige Katastrophe aus, wenn die Durchschnittliche Welttemperatur wieder um 0,2° über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Ein amerikanischer Mathematiker stellte einmal in den Raum, ob es sinnvoll wäre, die durchschnittliche Größe aller Lebewesen zusammen in Nordamerika anzugeben und deren Veränderung zu beobachten.

Die gleichgeschalteten Medien haben es durch ihr Dauerfeuer geschafft, sogar die eigene Wahrnehmung aus dem Hirn zu prügeln. Klimaleugner ist in diesem Zusammenhang wirklich eine tolle Wortschöpfung. Auch wenn die eigene Wahrnehmung etwas Anderes sagt und sich aus realen Daten und physikalischen Gesetzen keinerlei Menschen gemachter Einfluss auf das Klima ablesen lässt, heißt es sinngemäß: „Was? Du leugnest noch? Widersage!!!

Wäre das Mittelalter direkt in die postfaktische Zeit der Zeitungsredaktionen übergegangen und die Aufklärung nach kurzem Aufflackern direkt in die quotenstabilisierten Laberfächer, dann hätte die katholische Kirche noch die gleiche Macht wie damals. Klimawandel wäre der Zorn Gottes und bei jedem Starkregen würden sie sagen: „Ein Zeichen! Ein Zeichen!“

Der moderne Mensch ist wieder in der Unmündigkeit angekommen und vertraut nicht mehr seinen eigenen Sinnen und seiner eigenen Erkenntnisfähigkeit, sondern auf die passend vorverdauten „Erkenntnisse“ des Weltklimarates.

Es ist kein Geheimnis mehr, dass der Weltklimarat (IPCC) seine Daten immer entsprechend „anpasst“, um die gewünschten Daten zu erhalten, nur „hilfreiche“ Journalisten und „Wissenschaftler“ aus den Daten die richtigen Schlüsse ziehen dürfen, Politiker dann eine modifizierte Version der Berichte erhalten und die Medien dann das Passende auswählen und mit dramatischen Bildern unterlegen.

Der Zuseher ist inzwischen geistig so degeneriert, dass man die Originaldaten getrost ins Netz stellen kann, weil man den bedeutungsschweren Worten eines Klaus Kleber mehr Glauben schenkt als seinem eigenen Verstand.

Ich rate jedem, sich als nächstes ein Diesel-Auto zuzulegen. Zum einen lässt sich mit dem Schadstoffhype der Preis drücken, zum anderen werden sich die GRÜNEN in Luft auflösen, wenn man der deutschen Autoindustrie und den Energiekonzernen den Todesstoß gegeben hat, und die grünangehauchten Einheitsparteien dem ganzen Energiewandel-Firlefanz den Stecker ziehen.

Übrigens liegt München heute mit 21° deutlich unter dem langjährigen Juli-Mittel von 23° Grad. Damit ließe sich auch eine kommende Eiszeit begründen.

 

Bild: Hexenprobe