Freiwillig in die Unfreiheit

Es ranken sich viele Verschwörungstheorien darum, dass es eine kleine Gruppe geben soll, die die Geschicke der Menschheit nach ihren Vorstellungen lenkt und alle nur Marionetten derselben sind. Sicher werden nach Kriegen vom Sieger entsprechend loyale Personen eingesetzt, die Verfassung beeinflusst oder Medien gegründet, die geschmiert werden und im Sinne der Sieger berichten. So geschehen nach dem 2.Weltkrieg in Deutschland.

Die USA als stärkste Militärmacht der Erde ist trotz zusätzlicher diverser Geheimdienste bisher in keinem der Länder, die sie in den letzten Jahren überfallen oder destabilisiert haben, in der Lage gewesen, Strukturen aufzubauen, um einen friedlichen Vasallen zu produzieren; falls es überhaupt beabsichtigt war. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die USA immer Niederlagen in diesem Sinne hinnehmen müssen.

Die Veränderungen in der Welt im Moment, das Zaudern von Politiker, wenn es um die Bedrohung Europas durch die Massenmigration und den Islam geht, auf der einen Seite und die Durchsetzung von pseudo-religiösen Zielen wie „Wir retten die Welt durch Dekarbonisierung“ oder „Gender-Mainstream“ auf der anderen Seite, legen bei dem gleichgeschalteten Massenwahn beinahe nahe, dass jemand im Hintergrund die Strippen zieht.

Es ist belegt, dass ein amerikanisches Bankenkartell die Wilson-Regierung zum Kriegseintritt gezwungen hat, um einen drohenden deutschen Sieg zu vermeiden, was zum Ausfall der an Franzosen und Engländer vergebenen Kredite geführt hätte.

Steigen wir also ein in die Verschwörungstheorie. Wie bringt man Politiker dazu, so zu entscheiden wie sie eben entscheiden und dass gleichzeitig das Volk das toll findet, auch wenn es zum eigenen Nachteil ist?

Es ist freiwillig. Man braucht nur an ein paar Stellschrauben drehen und Rahmenbedingungen schaffen, sodass fast alle es freiwillig tun. Triebkräfte sind Verlustängste und mangelnder Selbstwert. Dazu gesellen sich natürlich auch der eine oder andere Psychopath an der richtigen Stelle.

Als ein höhere Beamter 1990 dazu bestellt wurden einen Landesverfassungsschutz in den neuen Ländern aufzubauen, nahm er einige Bedienstete mit, die vorher höchstens noch für Botendienste abgestellt waren, welche dann entsprechend verantwortungsvolle Posten erhielten. In der Folge nahm das Niveau noch weiter ab, weil die Personalabteilung Leute einstellten, die ebenfalls keine Ahnung hatten, um ihren eigenen Posten zu sichern.

Wie sehen heute unsere Regierung und die Medien aus? Studienabbrecher, Minderbegabte und Qualifikationen, die in der freien Wirtschaft niemals nachgefragt würden. So produziert man auch hier über Jahre völlige Inkompetenz, damit der eigene Posten auch gesichert bleibt. Da will man natürlich nirgends anecken, um sich nicht bloßstellen zu müssen.

Wer sich nicht gerade über die Anzahl der Posten definiert, erlangt so sicher kein höheres Selbstwertgefühl. Das muss über die moralische Schiene geschehen: Rettung des Klimas, Rettung der Welt, Schutz von Minderheiten, Kampf gegen Rechts. Die moralische Vollkommenheit wiegt für den Selbstwert natürlich noch höher als Fachkompetenz. Wer sich mit der Gründung des Weltklimarates beschäftigt, der sieht, dass bei genügend Alarmstimmung kombiniert mit der Möglichkeit sich durch Ablass (EEG, Windräder im Garten, Dieselverbot…) von der Schuld frei zu sprechen, man gleichzeitig ein gutes Geschäft machen kann und einen Selbstläufer produziert, der die Kämpfer gegen den Klimawandel in gut bezahlte Posten bringt, die so niemals nachgefragt würden.

Dasselbe gilt für die Flüchtlingskrise, Umsetzung und Schutz von Minderheitenrechten, Implementierung von Gender und Gleichstellung. Immer der gleiche Mechanismus: Man schafft gut bezahlte Stellen, die die Illusion einer Tätigkeit vorgaukeln, die gleichzeitig noch den Mehrwert auf der moralischen Ebene erhöhen.

Wer würde in so einem System den Schwindel auffliegen lassen, der ihn arbeitslos machen würden und gleichzeitig moralisch stigmatisiert? Warum hat man Merz, Friedrich oder Gauweiler kaltgestellt? Warum wird Trump dämonisiert? Weil sie auf diesen Job nicht angewiesen sind (waren).

Nun kann man aber immer noch nicht sicher sein, dass jemand ausschert. So wie manche Lustreise bei einer Versicherung nachher auch die Loyalität stärkt, wenn jeder vom anderen die Schweinereien weiß, so kann man das auch professionalisieren, indem man das Vorleben und die Vorlieben von Freund und Feind sicherheitshalber durchleuchtet und Entsprechendes sammelt. Man kann ja nie wissen.

Warum ist wohl Sebastian Edathy Chef des NSU-Untersuchungsausschuss geworden? Als Vorsichtsmaßnahme, falls er die „falschen“ Fragen stellt.

Warum war niemand daran interessiert, die Aufzeichnungen eines Bordellbesitzers über deutsche Politiker zu veröffentlichen? Warum hatte man an solchen Aufzeichnungen über britische Abgeordnete und Personen der High-Society ebenfalls kein Interesse? Weil sich jeder eine verlässliches Umfeld geschaffen hat, das jede Schandtat deckt, loyal ist, wenn es darauf ankommt und ein gutes Auskommen bietet. Witzig, wenn bei einem vor Kurzem ausgehebelten Dark-Net von Pädophilen kein einiger bekannter Politiker gewesen sein soll. Welches Land würde eine solch gute Verhandlungsbasis für die Zukunft auf Spiel setzen?

Das letzte Mittel ist dann immer noch Mord. Man denke an die toten Zeugen und Ermittler aus dem NSU-Umfeld oder bei Marc Dutroux. Am Ende setzen sich bei dem ganzen willigen, inkompetenten und erpressbaren Fußvolk immer der Psychopath an die Spitze. Kinderlose Narzissten oder Hardcore Psychopathen wie die Clintons, in deren Umfeld sich die Leichen stapeln.

Man muss Leute nicht dafür begeistern, diesen Weg einzuschlagen. Das System ist selbsterzeugend. Leute mit Einfluss und sicheren Posten, aber wirtschaftlicher Abhängigkeit, haben Freunde und Geheimnisse. Ein kleiner Gefallen im rechtlichen Graubereich, ein durchzechter Abend, junge Mädchen, ein one-night-stand, eine Linie Kokain, einmal ein Auge zugedrückt, ein Hinweis auf die Zukunft der eigenen Kinder. Es ist die Eintrittskarte, die nichts zu kosten scheint. Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr und auf jeder höheren Ebene wird einem klarer, dass es kein Entkommen mehr gibt, ohne völliger Gefährdung der eigenen Existenz.

Es braucht keine dunklen Männer im Hintergrund, die jeden einzelnen steuern. Sie schaffen nur untereinander Rahmenbedingungen, in denen sich Menschen freiwillig in völlige Unfreiheit und Abhängigkeit begeben, damit ihnen Verantwortung und Angst genommen werden und ihr Selbstwertgefühl und ihr Drang nach finanzieller Sicherheit befriedigt werden.

Wenn ganze Völker diesem System unterwerfen, neigen sie irgendwann zum Größenwahn und verschließen die Augen vor der wirklichen Welt. Nun ist auch Gewalt eine Option jegliche Kritiker auszuschalten.

Es sind Grundeigenschaften des menschlichen Charakters, Verlustängste und mangelnder Selbstwert, die über einen langen Zeitraum in die Dekadenz führen und, wenn man Schweden ansieht, fast ein ganzes Volk irremachen können.

Deutschland ist auf dem Weg dorthin. Welche Zukunft steht uns bevor? Entweder das Land wird schlichtweg mit der Zeit durch den Islam übernommen. Oder wir haben möglichst bald das Glück eines Unglücks. Eine über Monate nicht beherrschbare Epidemie, eine Naturkatastrophe, einen wirtschaftlichen Zusammenbruch oder einen Bürgerkrieg.

Bis auf die wirklich Mächtigen, die ohne ihren Apparat auch machtlos sind, werden all diese Kreaturen in den Ballungsräumen wegsterben wie die Fliegen. Sie haben und können nichts, was dann zum Überleben wichtig wäre, um damit Handel zu treiben. Ängstlich und unfähig werden sie die Beute von Plünderern und Kriminellen, die sich bald aus Mangel untereinander bekriegen.

Dies könnte die Keimzelle neuer gesunder Strukturen sein, in der wirkliche handwerkliche und geistige Fähigkeiten und Fertigkeiten, die dem Überleben dienen, wieder nachgefragt werden. Netzwerke nicht durch Angst und Erpressung zusammengehalten werden, sondern durch Nützlichkeit und Gegenseitigkeit und mitunter christlicher Nächstenliebe.