JusoInnen suchen echte Arbeit

Der Arbeitskreis Feminismus der Jusos in München schreibt im einleitenden Absatz über die Ungleichbezahlung von Frauen:

Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Wir können unsere Freunde trotz 5000 Kilometer Entfernung in 4k Auflösung live sehen. Wir können menschliche Organe in Schweinen züchten. Wir können uns die Welt aus dem Weltall ansehen und auf die Suche nach außerirdischem Leben gehen. Und Frauen verdienen immer noch weniger als Männer.

Wir Jusos finden das ungerecht…

Hat man sich mit dieser Einleitung nicht selbst ins Knie geschossen? Da liefern die Jusos gleich die Begründung, denn unter den Fachinformatikern und Systemelektronikern beträgt der Frauenanteil 5 -10%. Geht man auf ein beliebiges Transplantationszentrum, meist an Universitäten angegliedert und mit Frauenquote ausgestattet, so findet man unter den Professoren und Leitern fast ausschließlich Männer.

98% der Arzthelfer und 95% der Kinderpfleger sind Frauen. Hat sich schon ein Mann beschwert, dass er dort nicht unterkommt, weil Frauen einfach besser mit Menschen umgehen können und das dann auch gerne tun?

Luft- und Raumfahrttechnik wollen nur 3% der Frauen studieren und oft lautet die Begründung der Feministen, dass es am frauenfeindlichen Verhalten der Männer läge.

Könnte es nicht vielleicht daran liegen, dass Frauen eben bestimmte Vorlieben für Berufe haben? Der Anteil der Frauen unter den Kaufleuten beträgt etwa 50 % und ich gehe davon aus, dass hier die Männer in der Gesamtschau mehr verdienen. Bei Deichmann und Karstadt treten sich die Frauen auf die Füße, während mir noch keine Versicherungs- oder Industriekauffrau im Außendienst untergekommen ist, obwohl es die sicher gibt.

Welche Frau verkauft nicht lieber die neuste Mode, anstelle von Doppel-T-Trägern, wasserabweisende Wandbeschichtungen oder Verbindungsmuffen für Abwasserrohre oder lässt sich beim Haustürgeschäft nach Stunden im Auto noch blöd anmachen?

Dieses Juso-Feministenkollektiv sollte froh sein, dass es Männer gibt, die für viel Geld auch einen Scheißjob machen, die für die Umsetzung einer Idee alles zurückstellen und haufenweise Überstunden machen, um neben Geld auch die Anerkennung zu ernten. Dafür fallen sie wegen dieses Lebenswandels auch Jahre früher in die Kiste.

Ohne diese Nerds ist es nix mit transplantierten Schweinherzen und Satellitentelefon. Nerdist eine Bezeichnung für begabte an Spezialinteressen hängende Menschen mit sozialen Defiziten.“ Hat jemand schon etwas von einer „Nerdin“ gehört, eine Frau mit sozialen Defiziten mit Spezialinteressen? Würden Feministen solchen Frauen mit Spezialinteressen und umwerfenden Fähigkeiten gleichzeitig ein soziales Defizit attestieren, auch wenn das der Fall wäre?

Oder gibt es keine „Nerdin“, weil es zu wenig Frauen gibt mit Spezialinteressen, die mit ihrer Arbeit einen einschneidenden technischen Durchbruch bewirken?

Frauen, die durch ihre Attraktivität die freie Auswahl haben, haben recht, wenn sie statistisch erwiesenermaßen Männer heiraten, die zwar weniger attraktiv sind, dafür aber Status, Geld und Sicherheit bieten. Der Mann bezahlt für diese Frau allerdings wie gesagt mit seinem früheren Ableben.

Die Frauen bei den Jusos wollen später nur den Quotenjob bei der SPD. Dafür müssen sie für die „normalen“ Frauen den ewigen Kampf führen, dass diese endlich auch Raketentechniker und Energieanlagenelektroniker werden, egal ob sie wollen oder nicht, damit ihre wahren Absichten verschleiert werden.

Gleichstellung wie die Jusos sie meinen, halten auch die meisten Frauen für widernatürlich, überflüssig und auch schädlich, denn Geschlecht sollte kein Qualifikationsmerkmal sein. Leider ist die Möglichkeit der Kritik an Gender und vermeintlicher Geschlechtergerechtigkeit (noch) ein Zeichen unserer Demokratie. Deshalb heißen die auch nicht „Judems“, sondern Jusos.

Denn nur im Sozialismus kann man auch die feuchten Träume der FunktionärInnen, wenn nötig, mit Gewalt durchdrücken.