Macron macht den Honecker

Da wird es unseren Justiz-Heiko aber ärgern, dass er da nicht selber draufgekommen ist. Die Franzosen haben am 5.August, einem Tag, wo sich ganz Frankreich im Liegestuhl räkelt, ein Gesetz verabschiedet, das „hate-speech“ nicht nur im öffentlichen Raum unter Strafe stellt (hier, hier, hier). Nun sind auch Äußerungen, die im privaten Raum, über Telefon oder Mail verbreitet werden unter Strafe gestellt.

Jedes Mimöschen aus der farbigen, islamischen oder Gender-fraktion, das sich durch irgendeine mitgehörte Äußerung unwohl fühlt, kann nun vor Gericht ziehen.

Unwissenheit schützt da vor Strafe nicht. Stellt man sich vor, ein Bayerwaidler, der zum ersten Mal nach Pforzheim reist, steht an der Bushaltestelle und telefoniert und hinter ihm ruft der Muezzin zum Gebet.

„Muaßt lauda reden! Hinter mir schreit so ein Verrückter in Pluderhosen von einem Turm runter!“ Da kann es sein, dass die Reise mit Hilfe eines Denunzianten gleich in Untersuchungshaft endet.

In Deutschland besteht ja noch die Möglichkeit, sein Umfeld nach vertrauenswürdigen Personen abzutasten, bis dieses Gesetz auch zu uns kommt. Die meisten sind ohnehin schon „entfreundet“worden, wenn Sie sich nicht zu den Weltenrettern zählen.

So lassen sich mit den restlichen Freunden (falls noch vorhanden) auch frühzeitig verdeckt Maßnahmen planen, um weiter aufklärerisch tätig zu sein, indem Sie ungestraft für noch mehr Toleranz und Akzeptanz werben. Hier ein paar Vorschläge:

Gehen Sie mit Freunden an einen Ort, wo Schichtarbeiter gerne vom Muezzinrufen am Einschlafen gehindert werden und rufen Sie im Chor: „Lauter! Lauter!“

Fragen Sie täglich Ihre Arbeitskollegin, eine Feministin der 3.Welle, welches Geschlecht sie heute hat und ob es noch Recht ist, sie mit Frau (Herr, Drag, 3.Geschlecht usw.) Müller anzureden. Wenn ja, verbreiten Sie es auch wirklich täglich engagiert an alle Arbeitskollegen, dass Frau Müller noch immer das gleiche Geschlecht hat.

Reagieren Sie dagegen ausnahmslos hysterisch, wenn man Sie nicht mit ihrem richtigen Geschlecht anredet, das Sie heute gewählt haben, und drohen Sie mit Anzeige.

Zeigen Sie Leute, die Sie nicht leiden können, grundsätzlich nach jedem Augenkontakt an, weil Sie sich durch die Blicke in Ihrer sexuellen Selbstbestimmung eingeschränkt fühlen.

Jeder, der die DDR noch bewusst miterlebt hat, kann darüber nicht lachen, denn die wissen, was es bedeutet, wenn nun auch das EU-Politestablishment erkannt hat, dass sie die Völker nur mit Gängelung, Zensur und Unterdrückung unter Kontrolle halten kann.

Mit Einschränkungen der Meinungsfreiheit, indem auch jede private Äußerung potentiell „hate-speech“ und somit strafbar sein kann, will man die Demokratie retten.

Mit den gleichen Maßnahmen wollte auch die Deutsche Demokratische Republik ihrem Namen gerecht werden.