Es bleibt die Hoffnung

Vorurteile, Belästigungen oder Nachteile bei der Stellen- und Wohnungssuche: Europas Muslime machen nach wie vor erhebliche Diskriminierungserfahrungen im Alltag. So heißt es in einem Artikel des tagesspiegel. Gleichzeitig ist bekannt, dass zwei Drittel religiöse Regeln über das herrschende Gesetz stellen.

Ich meine, dass man hier staatliche Stellen in jeder Hinsicht ausnehmen kann. Es gibt Quoten für Migranten im öffentlichen Dienst, bei Polizei und Feuerwehr. Um diese zu erfüllen werden die Anforderungen abgesenkt, ein gepflegtes Deutsch in Wort und Schrift ist nicht mehr notwendig. Dazu gibt es Essen halal in Schulkantinen, extra Badezeiten, sowie eine Versorgung im Gesundheitswesen für die, die erst kurz hier leben, von der kann der Kassenpatient nur träumen.

Glaubt wirklich jemand, dass es einen Gerichtsvollzieher gibt, der unbezahlte GEZ-Gebühren in muslimisch geprägten Stadtteilen eintreibt, wo nicht mal ein Paketdienst mehr anliefert? Glaubt im ernst jemand, dass ein Verwaltungsbeamter hartnäckig nachfragt, wovon einer der 45% Türken lebt, die weder Stütze beziehen, noch als erwerbstätig gemeldet sind? Versuchen Sie mal so unverschämt zu sein, als Hartzer mit dem Mercedes vorzufahren, den Sie bar aus Ommas Schwarzgeld-Erbschaft finanziert haben. Da bekommen Sie Besuch, bevor morgens Ihr Wecker klingelt.

Und unsere Moslems fühlen sich diskriminiert. Ach was. Die können es vor Gericht auch als islamische Folklore verkaufen, wenn sie die vermeintlich untreue Ehefrau der Ehre wegen verhackstücken. Das heißt sich dann „kultureller Zwang“. Womöglich ist es auch „kultureller Zwang“, wenn man unzüchtig gekleideten deutschen Schlampen zwischen die Beine greift. Das nun pauschalisiert zu behaupten, ist natürlich völlig volksverhetzend. Allerdings würde ich keiner Frau raten, sich darauf zu verlassen, dass sich ausgerechnet die moderaten Muslime gegen Mitternacht in einer Bahnhofsunterführung treffen.

Der schon länger hier Lebende nimmt diese positive Diskriminierung meist widerspruchslos hin. Er erträgt auch den sonntäglichen Tatort für Zwangsgebühren, wo der verdächtige Araber oder Schwarze nie der Mörder ist, und nimmt es auch hin, dass alle Völker dieser Welt eine Kultur haben, abgesehen von den Deutschen natürlich.

Dafür sollte der Staat gegenüber seinen eigentlichen Bürgern wenigstens so nett sein, ihm nicht irgendeinen Rassismus oder Islamophobie unter die Nase zu reiben, wenn er als Vermieter eben keine Ramadan-Folklore in den Nachtstunden will und als Arbeitgeber keinen Bock hat, sich über Gebetszeiten oder islamische Kleidungsvorschriften eines Bewerbers Gedanken zu machen.

Ich will mir über ethnische Konflikte keinen Kopf machen, sondern sie möglichst weit weg wissen. Ich will auch keine Toleranz und kein Verständnis dafür aufbringen. Mir dürfen als freier Bürger die religiösen Befindlichkeiten von Moslems und auch aller anderer Religionen völlig egal sein, weil sich um die meinigen auch keiner Gedanken machen muss. Ich brauche keine Begründung, warum ich eine Wohnung nicht bekomme oder einen Job, denn mich muss auch wirklich nicht jeder mögen und jeder Moslem sollte sich damit abfinden, dass es bei ihm natürlicherweise ebenso ist.

Und wenn ich die Hälfte meines Einkommens als Steuern abdrücke, dann wäre es trotzdem nett, wenn man dieses Geld nicht an die ganze Welt verschenken würde.

Ins besondere, wenn man dann die ganze Welt noch hier herholt, um es persönlich zu übergeben, damit man uns gleichzeitig maßregeln kann, wenn wir nicht zu jeder kulturellen Eigenart der Beglückten ein freundliches Gesicht machen. Ich will mir auch nix von Akzeptanz erzählen lassen, wenn ich mir eine andere Bushaltestelle suche, weil der eigentlich nette Dönerverkäufer dort aussieht wie Bin Ladens Bruder und auch noch eine große Tasche dabeihat.

Es wäre auch nett, wenn man die Leute, die ob dieser Zustände inzwischen etwas ungehalten sind, nicht wahlweise als „Pack“, „Mischpoke“, „Brut“ oder Nazi bezeichnen würde.

In diesem Zusammenhang wäre es dann auch nett, wenn sich möglichst viele dieser Besser-Gewissen auf zwei Beinen, deren Qualifikation sich im Schreiben von Sternchen und Binnen-Is erschöpft, morgen nach 18 Uhr einen Job suchen müssen, wo sie wirklich arbeiten müssen. Am besten an einem Ort, wo sie in voller Breite von den Folgen ihrer unsäglichen Entscheidungen der letzten 4 Jahren bereichert werden.

Von den etwa 140 Abgeordneten, die es morgen trifft, möge möglichst viele dieses Schicksal ereilen.

 

 

 

 

 

 

Ein Gedanke zu “Es bleibt die Hoffnung

  1. Man kann eine totalitäre Ideologie und ein despotisches System durchaus kritisieren.
    Ressentiments gegen andere Menschen zu schüren und suggestive Äußerungen helfen jedoch m.E. nicht weiter.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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