Der Betrug braucht den Dummen

Gestern gab es ein Aktenzeihen XY-Spezial zu Betrügereien. Dabei hat beispielhaft ein Ali aus Ägypten eine 15 Jahre ältere Deutsche über den Tisch gezogen, diese soweit gebracht ihn zu heiraten, ihn nach Deutschland zu nehmen und sie zusammen mit anderen „Parallelfrauen“ finanziell ausgesaugt. Ein bisschen kranke Mutter und arbeitsloser Bruder reichten dabei, um deren Herzen zu erweichen. Dies war nur ein Einzelfall von der Internetseite „1001geschichte“, wo unzählige Frauen auf die gleiche Weise von Alis betrogen wurden.

Auf die Frage des Moderators, wie das denn passieren konnte, meinte das Opfer, man wäre eben verliebt gewesen und man hätte Angst gehabt den Partner zu verlieren. Dazu kam die fälschliche Annahme: Meiner ist aber anders! Am Ende ist sie ihm, wie auch viele andere Frauen ihrem persönlichen Achmed, auf dem Leim gegangen und schreit nun: Betrug!

Es kommt mir so vor, als würden Männer parallel zum Body-Building Steroide für einen muskulösen und sexy Körper einwerfen und hoffen, dass sie im Gegensatz zu den anderen von Nebenwirkungen verschont bleiben. Das ist ebenso hohl wie die Frauen mit ihrem persönlichen Ali. Allerdings würde ein Steroid-Junkie, dem am Ende doch der Pimmel schrumpft und die Pickel wachsen, nicht zu seinem Dealer rennen und sich darüber beschweren.

Schließlich konnte er mit seinem getunten Körper wenigstens vorübergehend Neid erzeugen und sich für unwiderstehlich halten. So wie auch die Frauen vorübergehend ihren Spaß hatten und von andren Frauen beneidet wurden, dass sich noch ein solcher Jungspund für sie interessierte.

Der Mann hört auf, weil sich der Körper sichtbar zerlegt oder das Geld alle ist, oder macht weiter, weil die Sucht eben größer ist.

Die Frauen haben wie gesagt nach Worten des obigen Opfers weitergemacht, weil sie Angst hatten den Partner zu verlieren. Schluss war erst als Ali selber ging.

Während bei Männern die Motivation häufig der Neid ist, so ist sie bei Frauen eher die Angst.

Nun habe ich heute aufgeschnappt, dass die Politik in der SPD noch weiblicher und jünger werden soll und Merkel nun ein Verhältnis von 50 zu 50 bei den Geschlechtern anstrebt.

Schon jetzt können sich die verbleibenden Männer in der Politik und den NGOs die Hände reiben. Der Chef Schelnhuber vom Klimaesoteriker-Institut in Potsdam kann bei einer UmweltministerIN weiterhin faktenfrei behaupten, dass das Ende der Menschheit kommen wird, wenn wir das Klima nicht retten. Egal, dass er weder irgendwelche bedrohlichen Folgen nachweisen kann, oder dass unsere Anstrengungen ohnehin nur „heiße Luft“ bleiben, eine Frau schaltet bei genügend Angst davor das Hirn aus, so dass man auch in Zukunft genügend Steuergelder abgreifen kann. (Hofreiter zähle ich hier zu den Frauen)

Auch ein Macron kann froh sein, ein gutaussehender Mann zu sein, während das wichtigste Gegenüber in Deutschland genau das Gegenteil ist. Nachdem ihm die Gewerkschaften aufs Dach gestiegen sind, weil er Arbeitnehmerrechte einschränken, Arbeitszeiten verlängern und das Renteneintrittsalter erhöhen will, ruft er nach Europa hinein: Rettung naht! und Merkel als Frau ist begeistert davon, dass in Frankreich der Harmonie wegen alles beim Alten bleibt und wir deren Land mit unseren Steuergeldern retten dürfen. Und nebenbei haben sich dann in Europa wieder alle lieb.

In Politikbetrieb sorgt die Anwesenheit von Frauen nachweislich dafür, dass sich Männer häufiger eines gewählten Umgangstones befleißigen. Ob Männlein oder Weiblein, am Ende wäre ein Fachwissen über die Dinge, die sie entscheiden, doch wünschenswert. Es hilft keinem, wenn durch die Qualifikation „Frau“ allein aus Angst Steuergelder für Klimaesoterik oder die Gleichmacherei sämtlicher gefühlten menschlichen Unterschiede verpulvert werden.

Und es hilft nichts, wenn durch die Qualifikation „Keine-Ahnung-hauptsache-Mann“, der Politbetrieb allein dazu dient, seine persönlichen Eitelkeiten durch Posten oder TV-Auftritte zu befriedigen.

Die Frage ist, wer sich auf seinem Weg eher über den Tisch ziehen lässt, ohne entsprechend Schaden für die Allgemeinheit anzurichten.