Klimafolgeforschung: Was haben wir gelacht!

In der tagesschau um 16 Uhr gab es wieder einmal einen etwas unbeholfenen Versuch die Angst vor dem Klimawandel mit entsprechenden Fakten zu unterlegen. Dazu brachte man einen Bericht über ein Treffen in Potsdam, bei dem es um die angeblichen Folgen des Klimawandels ging. Der angespitzte Fotz von Herrn Schellnhuber meinte, dass Wetterextreme wie Hurrikane zunehmen werden. Ein anderer „Experte“ warnte vor der Zunahme von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Asthma und natürlich der unaushaltbaren Hitze.

Während der ausreichend indoktrinierte Zuseher mit der Fernbedienung in der zitternden Hand bei derartigen Aussichten eine Panikattacke bekommt, wird der Rest fragen, ob das denn alles sein soll, wofür wir Milliarden an Steuergeldern verbraten.

Putzig, wenn tagesschau.de selbst eine Grafik mit Erklärungen über die Anzahl an Wirbelstürmen liefert und selbst keinen Trend erkennen kann. Der Weltklimarat hat sich von der Behauptung der Zunahme an Wetterextremen schon lange verabschiedet.

Schellnhuber meinte, dass die wenig entwickelten Länder am stärksten betroffen seien. Puerto Rico habe durch den letzten Wirbelsturm 20% seiner Wirtschaftsleistung verloren. Wirbelstürme gibt es dort jedoch schon seit Generationen. Anscheinend muss aber Puerto Rico etwas sehr Positives zu bieten haben, sodass es den Menschen dort eher wenig auszumachen scheint, dass ihr Land alle paar Jahre von einem Wirbelsturm platt gemacht wird. Zumindest hätte die Oberschicht das Land schon lange für immer verlassen können.

Bleiben die Krankheiten und die Hitze. Da keine Begründungen geliefert wurden, könnte man ja mal ganz logisch vorgehen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen erschließen sich mir hier wegen der Erwärmung in keiner Weise. Schließlich haben diese in den USA mit der zunehmenden Einführung von Klimaanlagen am Arbeitsplatz, in Wohnungen und Fahrzeugen zugenommen, obwohl dadurch immer weniger Leute der Hitze ausgesetzt sind.

Als Asthmatiker kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass wärmere Luft sicher nicht zu mehr Atemproblemen führt. Vielleicht will man ja in Zukunft das CO2 verantwortlich machen.

Da haben uns aber sterbende Eisbären und der meterhohe Anstieg des Meeresspiegels durch schmelzende Polkappen mehr beeindruckt. Vielleicht hat sich ja rumgesprochen, dass sich die Bären entgegen der Prognose fleißig vermehren. Auch bleibt der Kölner beruhigt beim Kölsch sitzen, weil die angebliche Flut erst in 10000 Jahren erwartet wird. Bis dahin wird auch Schellnhubers Name verblasst sein.

Am Ende des Berichts wird behauptet, dass 2016 das wärmste Jahr seit den Aufzeichnungen war, dicht gefolgt von 2017. Wenn man bedenkt, dass hier Durchschnittswerte aufsummiert werden, von denen wiederum Durchschnitte genommen werden, scheitert hier seriöse Wissenschaft schon an den Methoden. In diesem arktischen Sommer ist der Temperaturrekord um 3 Grad unterboten worden -so etwa bei -33°. In Deutschland ist seit 15 Jahren ebenfalls keine Veränderung erkennbar. Trotz der angeblichen Rekordjahre sinkt die Temperatur wieder. Allerdings nur an den Orten, wo die Wetterstationen nicht mit der Zeit von asphaltierten Flächen und Gebäuden eingehegt wurden und nun in Wärmeinseln stehen. Was geflissentlich übersehen wird.

Man kann mit diesen angeblichen Klimawissenschaftlern nur noch Mitleid haben. Sie starren auf ihre Computermodelle, die jedes Jahr von den Fakten widerlegt werden und auch die Vergangenheit nicht vorhersagen konnten und suchen krampfhaft nach einem Bedrohungsszenario, das eine Energiewende rechtfertigen kann. Und mit der angeblich unerträglichen Hitze wird es auch nix wie neuste Untersuchungen zeigen.

Ich frage mich, was die Leute bei diesem Klimaesoterikertreffen eigentlich bereden. Die angeblich so bedrohlichen Veränderungen sind verglichen mit dem heutigen Zustand so gering, dass sie jemandem, der 2000 geboren ist, wohl bis zu seinem Lebensende kaum auffallen dürften, wenn es nicht die Marktschreier aus der Alarmistenfraktion gäbe.

Der Zoo aus Klimaexperten, Wind- und Solarlobbyisten mit dem ganzen Produktions- und Vertriebsnetz im Rücken ist aber in der Zwischenzeit so groß und lukrativ geworden, dass man wohl von heute auf morgen schlecht den Stecker ziehen kann.

Dass solche Treffen wie in Potsdam inzwischen als ein Running-Gag daherkommen, zeigt aber, dass es immer schwerer wird, die für das Geschäft notwendige Angst vor dem Klimawandel zu schüren.

Und das ist auch gut so!