Ötzi. Mehr als ein türkischer Gastarbeiter.

Die SPD stellt die neue Integrationsbeauftragte, auch wenn sie nicht mehr in der Regierung sitzt. Die türkischen Gemeinden in Deutschland konnten sich gegen alle Parteien durchsetzen. Es ist Aidan Ötziguz, nicht zu verwechseln mit Aidan Özoguz, ihre Vorgängerin, mit der sie aber sowohl den Vornamen, als auch die türkische Herkunft teilt.

Mit Ötziguz sitzt nun jedoch eine wirkliche Prominenz auf diesem Posten, denn die anatolische Universität in Erzurum hat per Ferngutachten festgestellt, dass Ötziguz eine direkte Nachfahrin von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, ist.

„Der Wissenschaftler Ali Gürülü hat herausgefunden, dass Ötzi nicht nach dem Tal benannt ist, in dem er gefunden wurde, sondern das Tal nach unseren Vorfahren“, meint Ötziguz stolz.

„Nach neusten Untersuchungen war er seiner Zeit weit voraus. Denn während man in Deutschland heute noch damit ringt, nachhaltige Kleidung herzustellen und sich vegetarisch zu ernähren, trug Ötzi damals bereits Kleidung aus Ökobaumwolle und ernährte sich vegan aus biologischem Anbau. Das kann man aus den Dingen schließen, die er bei sich trug. Dazu hatte er auch noch einen Glutbehälter bei sich, der zum nachhaltigen Feuermachen diente, wodurch man Kohleanzünder einsparte. Im Grunde ein Vorgriff auf Merkels Energiewende“

Wie man weiß, wurde Ötzi von hinten durch einen Pfeil niedergestreckt. Ötziguz meint, dass es sich dabei um eine fremdenfeindliche Tat handeln müsste. Die Germanen erkannten nicht, dass Ötzi ihnen schon damals die Zivilisation hätte bringen können.

„So eine Tat kann nur von Rechtspopulisten oder Nazis begangen worden sein. Die Tatausführung spricht dafür, dass er im Gebiet des späteren Sachsen getötet und die Leiche dann Richtung Österreich verbracht worden ist, um von den Tätern abzulenken.“

Den Einwand, dass Nazis erst hunderte Jahre später auf den Plan traten, lässt sie nicht gelten.

„Es sprechen einfach zu viele andere Indizien dafür. Die Parallelen zu PEGIDA sind einfach zu erdrückend.“

Die Wissenschaftler um Gürülü haben noch etwas Anderes herausgefunden: Ötzi Ötziguz trug womöglich die Urkunde des ersten Nübül-Preises bei sich, sowie Pläne für das erste Automobil. Leider haben die Germanen beides geraubt, obwohl sie nichts damit anfangen konnten. Erst über ein Jahrtausend später erkannte Alfred Nobel die Bedeutung der Auszeichnung und hat die Idee für seine Zwecke unterschlagen. Die Pläne für das Automobil konnten aber erst nach dem Krieg verwirklicht werden.

„Daimler und Benz gelang es nur in Ansätzen, Ötzis Ideen umzusetzen. Erst nachdem die Türken Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut hatten, hatten die türkischen Fachleute Zeit, die deutschen Autobauer entsprechend anzuleiten!“ erklärt Frau Ötziguz.

Ihre Hauptaufgabe sieht Ötziguz darin, das verfälschte Geschichtsbild der Deutschen zu korrigieren.

„Ein großes Umlernen sei dabei nicht nötig“, meint Ötziguz. „Die Ereignisse, wie die Entdeckung Amerikas, die Mondlandung und die erste Kernspaltung haben ja wirklich stattgefunden. So sind dann nur die Namen der jeweiligen osmanischen und türkischen Entdecker und Wissenschaftler zu lernen.“

Damit die Leistungen von Ötzi Ötziguz nach so langer Zeit entsprechend gewürdigt werden, will sie sich dafür einsetzen, dass jährlich ein Ötziguz-Preis verliehen wird.

„Die Deutschen müssen endlich die wahren Wurzeln ihres Erfolgs erkennen!“

 

Bild:Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=11187909  bzw. https://en.wikipedia.org/wiki/File:OetzitheIceman-glacier-199109a.jpg