Terroristen im Bayerischen Wald?

Am Montagnachmittag (30.10.) wurde ein 43jähriger Mann aus Augsburg auf der B11 aus Tschechien kommend zu einer Kontrolle angehalten. Dabei wurde in der Mittelkonsole seines Fahrzeuges ein verbotener Taschenlampenelektroschocker aufgefunden. Im Pkw eines 29jährigen Deutschen wurde in der Ablage der Fahrertür ein Teleskopschlagstock griffbereit aufgefunden. Ein 52-jähriger Tscheche führte im Fußraum hinter dem Fahrersitz einen Revolver ohne erforderliches Zulassungszeichen mit. Alle drei Waffen wurden sichergestellt und gegen die Besitzer ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet.

http://www.pnp.de/polizei/2713435_Unerlaubt-diverse-Waffen-mitgefuehrt.html

Das sind ja zwei Meldungen. Den netten Herren mit dem „Revolver ohne erforderliches Zulassungszeichen“ kenne ich. Das ist die nette Bedienung in meinem Stammwirtshaus, wo ich jeden Freitag meine drei Halbe Bier trinke. Wie er mir erzählt hat, wurde er zwischen Zwiesel und der tschechischen Grenze von der Polizei angehalten. Im hinteren Fußraum lag noch eine „9mm“-Plastikpistole, die sein Sohn dort liegen gelassen hatte. Die Pistole war so minderwertig, dass diese am Ende des Laufes nicht Mal eine Öffnung hatte. Das hinderte aber die Polizisten nicht daran, das Auto nach der fehlenden Munition abzusuchen. Weil die Polizisten deswegen immer alle Türen aufgerissen haben, hat er sich dann ins Polizeiauto setzen dürfen.

Am Ende musste er dann noch unterschreiben, dass er die Waffe zur Untersuchung freiwillig herausgegeben hat. Er sagte mir heute, dass das Ergebnis der Untersuchung noch aussteht.

Wenn die Realität bis zur ersten Meldung von den „Qualitätsmedien“ schon so verbogen wird, dann kann man sicher sein, dass am Ende herauskommt, dass ein 25-jähriger Tschetschene in Zwiesel mit einer Kalaschnikow und einem Kofferraum voller Munition verhaftet wurde. Wenn man dann noch die beiden Vollprofis von der Polizei nimmt, dann braucht man die ganzen Vollpfosten von der Berliner Polizeischule eigentlich auch nicht mehr.

 

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