Wen brauchen böse, weiße Männer?

Bei einem Konzert in Kanada forderte die Sängerin Lido Pimienta  das Publikum auf, dass die Weißen von der Bühne weg nach hinten gehen sollten und die People of Colour entsprechend nach vorne. Ein weiße Fotografin weigerte sich auch nach mehreren Aufforderungen und wurde daraufhin hinausgeworfen.

Was wäre wohl los gewesen, hätte STING die People of Colour nach hinten geschickt? In den Medien wäre es rauf und runter gemeldet worden und #stingnazi wäre heiß gelaufen.

Begründet wird das rassistische Verhalten gegenüber weißen, heterosexuellen Männern mit der jahrhundertelangen Unterdrückung von Farbigen, Frauen und Schwulen. Dadurch wurde unterbunden, dass diese Personengruppen zusammen mit den weißen, heterosexuellen Männern (=whM) aufsteigen konnten. Das muss nun nachgeholt werden und das Verhalten gegenüber whM ist nur recht und billig.

Eigentlich können sich diese Männer großteils beruhigt zurücklehnen. Es gibt einen Francis Baken, einen James Brown oder eine Tina Turner, die wären wirklich ein kultureller Verlust. Allerdings wurden die in einer Zeit groß, als man nicht jedes Durchschnittswerk durch seine sexuellen Vorlieben, seine Hautfarbe, seine Religion oder sein Geschlecht veredeln konnte. Es war noch eine Zeit, wo allein die Leistung zählte.

Heute werden alle Dödels aus Musik, TV, Kultur usw… genau mit diesen obigen Eigenschaften promotet. Und was kommt raus? Seichtes, langweiliges Popgestammel. Immer gleicher Gossenrap und keifende Muselweiber oder verbitterte Kolumnistinnen. Dazu eine Schwemme an Professorinnen aus den Geschwätzwissenschaften, deren Erkenntnismehrwert für die Menschheit gegen Null geht.

Und der whM mit seinen typischen Interessen? An den meisten Orten trifft er diese ewig Unzufriedenen, die ihre eigene Unzulänglichkeit auf ihre vermeintliche erlittene Unterdrückung schieben, ohnehin nicht.

„Nur für weiße Männer“ für bestimmte Plätze in Bus und Bahn? Gerne! Am besten einen ganzen Waggon! Wer fährt am Abend nicht gerne ungestört durch Köln oder Offenbach. Lehrstühle nur für Frauen, Schwule und Migranten? Gute Idee. Dafür aber das ganze Gendergelaber aus den Lehrstühlen z.B. für Biologie oder Informatik fernhalten.

Queer-feminine Arbeitsgruppe und Moslems gestalten weihnachtliche Sitzweil mit Musik und interkulturellem Dialog. Dazu orientalische Leckerbissen. Keine weißen Männer zugelassen. „Wennst dös ned siehgst, da is ned vui hi“, sagt man bei uns.

Die Ausgrenzung dieser bösen weißen Männer geht schön langsam nach hinten los. Viele Männer erkennen, dass Frauen oder Migranten, die jeden Flirt als sexuelle Belästigungen bzw. jede unvorsichtige Äußerung als Rassismus deuten könnten, eben keinen Mehrwert für ihr Leben darstellen. Dann schon lieber alleine Sport treiben, musizieren oder männliche, weiße Freunde treffen, wo man derbe Witze machen darf.

Weiße Männer sollten sich aus Berufen verabschieden, wo Quote und Diversity groß geschrieben werden Zum Beispiel bei der Polizei, Medien, Sozialberufen oder Sozialwissenschaften an der Uni.

„Der heterosexuelle, weiße Mann war zu allen Zeiten privilegiert und hat der Menschheit überwiegend Schlechtes gebracht. Jetzt wollen wir auch unser Recht auf vollständige Teilhabe und einen Ausgleich für die erlittenen Ungerechtigkeiten!“

„Gute Idee! Am besten macht ihr den Krempel gleich ganz allein. Ohne uns!“

 

Bildquelle:http://www.gouverneurralf.de/7februar1962/grube%20Dateien/Bergleute-1886.jpg