Evolutionäre Sackgassen.

Die USA waren schon immer ein Land, in dem Geld und Erfolg im Gegensatz zu Deutschland eher Bewunderung und Ansporn hervorgerufen hat, anstatt Neid. Heute scheint das Niveau so weit gesunken, dass man höchstens noch mit seinem Opferstatus Werbung machen kann.

Ein Lehrer meinte auf die Frage, ob seine Kinder mit Weißen befreundet sein können, schlichtweg „nein“. Er begründet das damit, dass man sich besonders mit der Drogenepedemie in den USA beschäftigt und mit der steigenden Arbeitslosigkeit unter Weißen, sowie mit der Kritik an den „Knie-Einlagen“ bei der NFL.

Offensichtlich erhalten diese Themen weit mehr Aufmerksamkeit als die Leiden der Afro-Amerikaner und enthüllen die geheime Verachtung, die Weiße für Nicht-Weiße haben.

Soll das nun eine Drohung sein, dass er seine Kinder vorweg schon von allen Weißen entfreundet? Ich bin weiß und mich muss auch nicht jeder mögen. Auf der anderen Seite sagt man bei uns über solche Typen:

„Wennst den ned kennst, dann is eh ned vui hi!“

So werden es auch viele weiße Amis sehen.

In einem anderen Fall hat ein englischer Lehrer an einer Schule zwei offensichtlich weibliche Schüler mit „Toll, Mädels!“ gelobt. Als er von einer darauf hingewiesen wurde, dass sie sich als Junge identifiziere, hat sich der Lehrer entschuldigt und maß dem Vorfall keine weitere Bedeutung mehr zu.

Nun kam einige Wochen später eine „tansgender complaint“, eine Art Geschlechtsbeschwerde. In einer disziplinaren Anhörung wurde er nun des „misgendering“ bezichtigt und einem „diskriminierenden Verhalten“, was den „Gleichheitsgrundsätzen der Schule widerspricht.“

Er könnte ohne Suspendierung davonkommen, weil vorher nicht genau festgelegt worden war, wie das „Wesen“ anzusprechen wäre.

Mal ehrlich. Ist da was im Essen oder im Trinkwasser? Jeglicher Anpassungsdruck wird heute von den Schülern ferngehalten. Ganz im Gegenteil darf jeder für jeden wie auch immer gearteten Splin Nachsicht erwarten, so dass sich die Mehrheit an der Ein-Personen-Minderheit ausrichten muss. Die Kritik an falschen Tatsachen in einem Referat oder an einer mangelnden Rechtschreibung gelten heute schon als persönlicher Angriff, Diskriminierung oder Beleidigung.

Ich meine, dass unser Kontinent und die USA sowieso zu lange Zeit nicht von einer alle umfassenden Katastrophen heimgesucht worden sind. Da fehlt einfach der Selektionsdruck. All diese Mimöschen, die nur um ihren eigenen Bauchnabel kreisen und gleich noch wollen, dass die ganze Welt mit ihnen mitkreist, wären dann ganz schnell da, wo sie evolutionär hingehören:

Bei den Opfern der natürlichen Auslese.