New York Insanity

Da ziehen sich ein paar Frauen gerade in der Frauen-Umkleidekabine um. Da kommt ein Mann rein und zieht seine Hose aus. „Verzieh dich, du Perversling. Männer sind nebenan!“

– sollten Sie jetzt nicht unbedingt sagen, wenn Sie gerade in New York sind. Schließlich gibt es dort 31 geschützte Gender-Geschlechter, die natürlich einzeln Respekt einfordern dürfen.

BI-GENDERED • CROSS-DRESSER • DRAG KING • DRAG QUEEN FEMME QUEEN • FEMALE-TO-MALE • FTM • GENDER BENDER GENDERQUEER • MALE-TO-FEMALE • MTF • NON-OP • HIJRA PANGENDER • TRANSEXUAL/TRANSSEXUAL • TRANS PERSON WOMAN • MAN • BUTCH • TWO-SPIRIT • TRANS • AGENDER THIRD SEX • GENDER FLUID • NON-BINARY TRANSGENDER ANDROGYNE • GENDER GIFTED • GENDER BLENDER • FEMME PERSON OF TRANSGENDER EXPERIENCE • ANDROGYNOUS

Insbesondere dürfen Sie ohne Nachweis (proof) ihres selbst angenommenen Geschlechts, Toiletten und Umkleidekabinen ihrer Wahl verwenden. Darf auch jedem blöd kommen, wenn er mich nicht mit der selbst bevorzugten Anrede bedacht hat und kann eine Entschuldigung einfordern.

Damals hat unser Lateinlehrer ein Mädchen angeredet mit „Anna-Monika möge beginnen (zu lesen)“ Darauf meinte sie, sie möchte gerne Anna genannt werden. Darauf meinte ein Schüler, der hieß eigentlich Günther,„Ich möchte gerne Moses genannt werden!“

Laut New Yorker Gesetz dürfen all diese erfundenen Geschlechter natürlich niemals diskriminiert oder belästigt werden. Nehmen wir mal alle weg, die einen biologischen Defekt an den Geschlechtschromosomen haben, dann bleiben etwa 26 Geschlechter. Alle haben aufgrund einer womöglich falschen Verschaltung im Oberstübchen alle Rechte auf alles, außer sie sind gewöhnliche Männer oder Frauen (Cis-).

Darum möchte ich heute auch Moses genannt werden und gender-fluid-mäßig morgen Kleopatra und übermorgen Jesus. Dann kann ich verlangen, dass ich ein Mal im Jahr kostenlos mit Lufthansa in den Himmel aufsteigen darf. Und weil ich ein Soy-Boy bin, möchte ich natürlich ganz stark bemitleidet werden, weil ich vor 2000 Jahren gekreuzigt wurde.

Und als Transspecie darf ich mich dann für einen Esel halten oder für einen Hund. Dann beiße ich straflos einem lebendigen Huhn den Kopf ab, weil sich das für einen Hund so gehört. Natürlich darf ich dann auch unter den Augen der Polizei an jede Straßenecke pinkeln, denn schließlich muss ich mein Revier markieren, und Nachbars Dackel mal so richtig durchziehen.

Und wenn dann die Leute mit den weißen Turnschuhen ankommen, zeigen Sie ihnen einfach den Stinkefinger, machen einen auf diskriminiert und wechseln schnell noch das Geschlecht.

Sie dürfen laut Gesetz anziehen, was sie wollen, um ihrem Gender Ausdruck zu verleihen. Schnöde Kleiderordnung gilt ja nur für Cis-en. Nackt in die Bücherei, in Strapsen zum Freitagsgebet (zumindest ein Mal).

Und wenn die Moslems mir dann blöd kommen, dann ruf ich 311 und beschwere mich.

If you believe you have been discriminated against or would like more information about your rights and responsibilities under the law, please contact the NYC Commission on Human Rights by calling 311 or visiting nyc.gov/cchr.

Da sagen Sie Ihnen dann, dass Sie islamophob sind. Dass ihnen in diesem Fall ihr Gender gar nix hilft. Dass Sie sensibel darauf reagieren sollen, wenn Sie gesteinigt werden. Schließlich sind Sie selber schuld, dass Sie nicht letztes Jahr schon entsprechende Kurse besucht haben:

  • Developing a cultural sensitivity workshop with community leaders and the Islamic Center at NYU called “Understanding Islam”to help City employees and public and private employers across the city better understand the Islamic faith and to dispel common myths. The NYC Commission on Human Rights will launch a pilot workshop in October 2016.

Sie können fast jeder Personengruppe die Auswüchse Ihres persönlichen Dachschadens reinwürgen, allerdings sollten Sie die Hierarchie dieser Stadt kennen:

Moslems, alle Gender, alle Farben, Rest Frauen und am Ende der ganze weiße Männerdreck.

Und da will noch jemand fragen, warum Trump Präsident geworden ist.