Update: Terroristen im Bayerischen Wald

Vor einiger Zeit habe ich hier über einen Tschechen erzählt, der hinter seinem Rücksitz im Auto eine Spielzeugpistole aus Plastik liegen hatte und von der Polizei aufgehalten worden war. Man hatte dann die „Waffe“ konfisziert und das Auto auf der Suche nach Munition auf den Kopf gestellt.

Wie immer, wenn sich staatliche Institutionen zum Deppen machen, ist dann nochmal eine Steigerung möglich. Wie mir der Mann nun erzählte, hat er nun ein Schreiben von der Polizei bekommen, dass man die „Waffe“ aufgrund eines Paragraphen (die Nummer wusste er leider nicht mehr) nicht mehr herausgeben könnte. Dazu war ein kleiner Fragebogen beigelegt. Da wurde nach seinem Namen und seiner Adresse gefragt. Dazu konnte man noch freiwillig seine E-Mail-Adresse und seine Telefonnummer angeben.

Manche Polizisten scheinen durch einen langen dunklen Tunnel gefahren zu sein. Wollen die die „Waffe“ asservieren bis in ein paar Jahren noch genauere Untersuchungsmethoden gefunden werden, um sie auch wirklich von einer echten Pistole zu unterscheiden?

Warum sie einen Brief an jemanden mit dessen richtigen Namen und Adresse schreiben, um von ihm Name und Adresse zu erfahren, das verstehe wer will.

Aber in unseren postfaktischen Zeiten muss man ohnehin nicht mehr alles verstehen.