Fake news und die Geister, die man rief.

Ausgerechnet der amerikanische Sender CNN hat sich nun dafür ausgesprochen, dass man den Begriff „fake news“ verbieten sollte, da er inzwischen synonym für ihren Sender verwendet wird, weil Trump die Wirkmächtigkeit dieses Begriffs untergraben hätte. Dabei wurde dieser Begriff erst von den Mainstream-Medien eingeführt, als die Wahl für H. Clinton verloren gegangen war und man eine Begründung dafür gesucht hatte. Fake news in den sozialen Netzwerken, von Russland inszeniert, sollen es gewesen sein. Dazu beschuldigte man alternative Medienplattformen wie breitbart, reddit und infowars der Verbreitung von Falschmeldungen, um sie zu diskreditieren. Dabei hatten sich CNN den Titel Clinton-News-Network schon vor der Wahl verdient, da man es H. Clinton erlaubte, immer wieder selbst fake news zu produzieren. Die Begründung für den Einmarsch in Libyen im Zusammenhang mit Bengasi oder dass sie bei einem Besuch in Bosnien unter Feuer von Scharfschützen geriet, wurden unwidersprochen in diesen Medien verbreitet.

Nachdem man Trump seit einem Jahr dauernd kurz vor der Amtsenthebung sah und die Russlandverbindungen täglich kurz vor dem endgültigen Beweis standen, muss man nun deutlich zurückrudern. (alle Infos im Video)

Schon vor den Präsidentschaftswahlen produzierte man sorglos wahre Werbevideos für Clinton bzw. Hetzvideos gegen Trump und seine Wähler. Die passende Story und der passende Schnitt wurden unterstützt durch professionelle Hilfe, indem man passende Fragesteller bzw. Provokateure im Publikum unterbrachte.

Und jetzt kämpft CNN dagegen an, dass das Label „fake news“ an ihm klebt. Dabei glaubte dieser Sender wirklich, dass man einfach gegen eine andere Art der selektiven Berichterstattung auf den alternativen Medien kämpft. Der Clou der Gegner war jedoch, dass sie z.B. ebenfalls von den Wahlveranstaltungen der Demokraten berichteten, allerdings nicht mit selektiven Bildern, sondern in einer Art fast unkommentierten Endlosband, auch in der Totalen, wo man die dürftige Anzahl der Clinton-Anhänger sehen konnte. (siehe oben)

Die Glaubwürdigkeit der alternativen Medien besteht darin, dass man nicht die Meldungen der Agenturen übernimmt, sondern immer direkt zum Original verlinkt. Sei es eine Rede, ein Gesetzentwurf, ein tweet o.ä. Je leichter man es dem Nutzer macht, dass er die Meldung anhand des Originals direkt überprüfen kann, desto glaubwürdiger muss man sein. Dieses Prinzip wendet auch der Sender RT an.

Tagesschau und Tagesthemen wundern sich, dass manche beide Sendungen für überflüssig halten, sich zu informieren. Dabei machen sie den gleichen Fehler wie CNN. Sie bringen passend geschnittene Reden oder Bilder und untermauern die Glaubwürdigkeit, wie sie darüber berichten, indem sie einen „Experten“ zu Wort kommen lassen. Allzu oft lässt sich der gesinnungsmäßige Gleichklang von Moderator und „Experten“ aber leicht anhand von Wikipedia nachweisen.

Als vor einigen Jahren die ersten Kritiker an der Merkelregierung und dem linken Mainstream aufkamen, traten diese noch zu naiv und unbedarft auf. So konnte man den „Marsch für das Leben“ oder die „Demo für alle“ und natürlich PEGIDA locker in die rechtsextreme Tonne treten. Doch die haben dazugelernt.

Es gibt immer ein ungeschnittenes Video von der gesamten Veranstaltung bzw. vom Auftreten der Mainstream-Medien. Inzwischen schenkt man es sich, dass man interviewte Bürger durch entsprechenden Schnitt oder Suggestivfragen bloßzustellen versucht, denn am gleichen Tag sind diese Machenschaften entsprechend im Netz. Auch auf martialische Bilder, die so komponiert sind, dass man sich bei einer Veranstaltung des Ku Klux Klan wähnt, verzichtet man inzwischen auch.

Tagesschau und Tagesthemen versuchen mit einer unerträglichen Penetranz transatlantische und kulturmarxistische Narrative durchzudrücken, während ihre Kollegen in anderen Ländern gleichzeitig das Gegennarrativ verbreiten bzw. alternative Medien die Quellen dazu leicht zugänglich machen. Die deutschen Medienmacher glauben, dass man dieses durch Verschweigen zum Verschwinden bringen kann. Die mangelnde Reichweite versucht man nun durch entsprechendes Nudging bzw. Propaganda im Tatort, Lindenstraße usw. auszugleichen. Für die Kleinsten übernehmen das Logo, die Kindernachrichten oder die Sendung mit der Maus.

Das Abschmelzen des Nordpols (hier, hier, hier), 30 Geschlechter (hier) oder moderate syrische Rebellen (hier) sind und bleiben fake news.

Die größte Leistung alternative Medien besteht darin, dass man die Original-Quellen und -Daten, die die Mainstream-Medien dann in ihrem Sinne deuten bzw. verbiegen, dem Nutzer leicht zugänglich machen.

Das ist der einfachste Weg, dass der Begriff „fake news“ zunehmend auch bei uns wie eine Klette an ARD, ZDF und ihren gleichgeschalteten Kollegen hängenbleibt.

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