Zwangspause für Klimaalarmisten.

Hätten sie keine Festanstellung, dann müssten die Klimaalarmisten Schellnhuber und Latif wohl vorübergehend auf ihr Honorar verzichten. Ist ja zu blöde, dass es nun schon Mitte November tolle Wintersportbedingungen in den deutschen Mittelgebirgen gibt. Dass es natürlich wieder viel zu warm war für einen globalen November, sagen uns die unbestechlichen Computermodelle. Muss ganz schön Reisekosten geben, wenn man als zusätzlichen Beleg immer durch die Welt tingeln muss, dorthin, wo es gerade jemals am wärmsten ist. Wo das sein soll, weiß ich gerade nicht; bei mir im Bayerischen Wald war es nach eigener täglicher Messung in den letzten 12 Jahren nur zweimal kälter wie jetzt im November. Schnee in diesen Mengen gab es schon mehrere Jahre nicht mehr.

Manch billiges Käseblatt prognostiziert natürlich gleich einen Jahrhundertwinter. Das ruft sofort die hochseriösen Faktenfinder  von der Tagesschau auf den Plan:

„Es wird extrem kalt – oder auch nicht. Mit fragwürdigen Vorhersagen versuchen Boulevardmedien und Online-Portale Leser anzulocken. Dabei ist auch in diesem Jahr kein Rekordwinter zu erwarten.“

Die müssen es ja wissen, denn die

„…Quelle für diese Vorhersage: ein „russisches Nachrichtenportal“ und „britische Klimaforscher“.

Da ist die Glaubwürdigkeit bei dem Wort Putin oder Brexit ganz schnell hin. Da war die Bundeszentrale für politische Bildung mit ihren Themenblättern für den Unterricht von 2007 natürlich wesentlich seriöser, „…denn die Arktis könnte ab 2015 im Sommer eisfrei sein.“  Macht nix. Die anderen Kämpfer für klimatische Wahrheiten liegen bzw. lagen ebenso daneben.  Der SPIEGEL meldete 2007 eine „dramatische Eisschmelze“ und „eisfrei bis 2020“. Nach dem kältesten Juli 2017 in Grönland seit den Aufzeichnungen, dem neuerlichen Zufrieren der Nordwestpassage und dem Wiederanwachsen des Grönlandeises, dürfte auch diese Prognose deutlich daneben liegen.

Die Wetterfeen schauen aus dem Fenster und man merkt der Stimme im Radio an wie man sich windet. Im Bereich von Zwiesel war heute Nachmittag so viel Schnee, dass schwer ein Vorankommen war. Behinderungen durch Schnee im Bayerischen Wald? In den Verkehrsnachrichten kein Thema. Im Bayerischen Wald soll es morgen regnen, höchstens Schneeregen geben. Bei wetter.com sagt man aber bei 1° bis -5° für die nächsten Tage etwas völlig Anderes.

Die Faktenfinder und der ganze Tross der ÖR-Medien wissen genau, dass niemand wirklich auf die Fakten hört oder gar selbst aus dem Fenster schaut. Man wiederholt an jedem etwas wärmeren Tag „Jahrhundertsommer“, „ungewöhnlich für diese Jahreszeit“ und „Klimawandel“, um ihre Agenda voranzutreiben; Hauptsache es bleibt im Hinterkopf was hängen. Nun dauert das winterliche Wetter aber schon so lange an, dass es die Leute nervt und empfänglich werden für alarmistische Prognosen in die andere Richtung wie „Jahrhundertwinter“. Das ist der Markt.

Ganz locker bleiben. Es kommen sicher vor Weihnachten noch zwei warme Tage, da könnt ihr dann einen raushau’n, dass wir alle verbrennen werden. Da haben die Leute das mit dem Jahrhundertwinter auch gleich wieder vergessen.

Bis dahin könnte der Schellnhuber ja sein Esoteriker-Institut für ein paar Wochen zusperren, bis es wieder was zu alarmieren gibt.

Bild: commons.wikimedia.org/wiki/File:Ледяной_лес.jpg

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