Immun gegen das Krebsgeschwür der Inkompetenz.

Ein paar moslemische Studenten an einer katholischen Universität haben sich darüber beschwert, dass der Campus entsprechend weihnachtlich dekoriert sei. Sie wollen, dass ihren Feiertagen eine ebensolche Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Eine Professorin in Würzburg forderte eine Moslemin auf, wegen der politischen und religiösen Neutralität während der Vorlesung ihr Kopftuch abzunehmen. Es gab eine Beschwerde und Solidaritätsbekundungen von nichtmoslemischen Mitstudenten.

Eine ägyptische Sängerin, die von einer Zuschauerin gebeten wurde, ihren Hit „Hast du schon aus dem Nil getrunken“, hatte gemeint, man bekäme davon Bilharziose und sollte lieber Evian-Mineralwasser trinken.

Was waren die Folgen? Die Universitätsleitung wolle nun die Feiern entsprechend „anpassen“, falls es dazu „Forderungen“ gibt. Die beiden anderen Frauen konnten aufgrund der Vorfälle ihre Karrieren beenden.

Die angebliche Moral macht sich inzwischen nur noch unter Hohlköpfen und -köpfinnen breit. Jeder muss gehätschelt und gepudert werden, damit er sich ja nicht beleidigt fühlt. Inzwischen fühlen sich ja manche Frauen von mathematischen und physikalischen Realitäten angegriffen, zum Beispiel, weil man die Anzahl von Frauen unter einer Variablen fasst, die das Geschlecht verschwinden lässt. Normal könnte man derart Fehlgeleitete einfach ignorieren, wenn sie nach der Zerstörung der Geisteswissenschaften durch Genderquatsch, nicht inzwischen auch die Naturwissenschaften wie ein Krebsgeschwür befallen hätten. Dass die Naturwissenschaftler mit wenig Ernsthaftigkeit dagegen vorgehen, liegt wohl daran, dass Blödsinn in den echten Wissenschaften logischerweise von selbst verschwindet. Doch weit gefehlt. Man schickt sich an die klassische Biologie zu diskreditieren, um den eigenen Unsinn von 30 Geschlechtern zu implementieren. Kritik ist dann natürlich rassistisch oder antifeministisch.

Die wirklich Schlauen sind dann am Ende trotz eines Studiums gute Mathematiker, Physiker und Ingenieure. Für das Groh geht es dann darum, Arbeitsplätze zu finden, wo man z.B. als Mathematiker nicht rechnen muss oder als Informatiker nicht programmieren. Gibt’s schon. Und zwar an der Uni.

In unserer Zivilisation kann man überleben, sogar gut überleben und mitreden, ohne von irgendwas eine Ahnung haben zu müssen. Man kauft Superfood aus Costa Rica, ohne Ahnung, wo das liegt. Man redet in der Energiewende mit, ohne einen Schimmer, in welcher Einheit Energie überhaupt gemessen wird. Man redet über 30 Geschlechter, ohne das Wort Meiose je gehört zu haben.

Gibt es denn keinen Bereich, wo sich nicht einer dieser moralgeschwängerten DampfplauderInnen findet? Sicher. Im Krisenfall wären das die ersten Opfer und viele Bereiche würden eine Art Selbstreinigung erfahren. Aber man will ja auch gegenwärtig noch einen Ort findet, wo man nicht behelligt wird.

Und es gibt ihn. Schon mal gehört, dass man einen Oboespieler mit Genderkompetenz sucht? Schon mal von einer Cellistin gehört, die sich ins Orchester klagt, weil sie Frau mit Qualifikation interkulturelle Kompetenz wäre? LGBTQ-Quoten im Biathlon? Im Kunstturnen? Beim Marathonlauf?

Diese ganzen Experten aus den Laberfächern können sich nur da breitmachen, wo es der Laie nicht auf den ersten Blick erkennt, dass sie völlig inkompetent sind und in dem okkupierten Fachbereich nur Schaden anrichten bzw. sich auf die Knochen blamieren.

Musik mit klassischen Instrumenten oder an der Kirchenorgel wären solche Bereiche. Da helfen keine Doktortitel und kein Gerede: Wenn’s scheiße klingt, ist es auch scheiße.

Wohl dem, der sich dort mit seinen Fähigkeiten behaupten kann. Der weiß, dass Kompetenz nicht von Gender, Vielfalt, Bunt oder der richtigen politischen Gesinnung kommt.

Wohl dem, der das inzwischen auch so gemerkt hat.