„umstritten“ ist umstritten.

Ist ihnen schon aufgefallen, wo in den Nachrichten das Wort „umstritten“ verwendet wird? Grundsätzlich bei allen Entscheidungen und Äußerungen, die Donald Trump tätigt, sowie allen Personen, die er für ein Amt vorgeschlagen hat. Dazu alle Vorschläge der AfD, einschließlich aller Politiker dieser Partei, denen man trotz großem Bemühens von Seiten der Medien noch nichts Relevantes anhängen konnte. Dazu kommen alle geschassten Journalisten, die nicht mehr den Einheitsbrei schreiben wollen, Wissenschaftler, die Klimaesoterik oder 30 Geschlechter für ideologische Auswüchse halten, mit deren Hilfe man neomarxistische Ziele durchsetzen will. Umstritten sind auch alle Politiker der Blockparteien, die es gewagt haben, die Blockmeinung öffentlich zu kritisieren. Umstritten sind auch alle Kirchenleute, für die noch ein Unterschied zwischen dem christlichen Gott und Allah besteht, Abtreibung nicht mit einem Toilettengang gleichsetzen und die christliche Ehe nicht auf beliebige Geschlechter einschließlich deren Haustiere ausweiten wollen.

Das Wort „umstritten“ spart man sich nur bei den echten Feinden. Da gibt es nichts zu streiten, denn die sind in aller Augen unbestritten böse. Man denke an Putin, Assad oder Kim Jong Un. Dazu gesellen sich alle, denen man aus wirtschaftlichen Gründen in den Arsch kriechen muss, wie Saudi-Arabien, Katar oder Macron. Nicht umstritten sind natürlich all die politisch Gleichgeschalteten, die in Medien, Wissenschaft, Kirchen oder NGO für Propaganda, Denunziation oder gewaltsame Überzeugungsarbeit zuständig sind, alle Bereiche auf Linie zu halten. Man denke an die Interventionistische Linke oder die ANTIFA.

Die Vorgeschichte dieser Personen spielt dabei keine Rolle. Ehemalige Mitglieder der Kommunisten oder der Stasi, sind ebenso wenig umstritten wie Personen, die Pädophilie aktiv fördern oder gefördert haben.

Umstritten heißt, dass es sowohl Befürworter als auch Gegner von etwas gibt. Dazu werden noch Synonyme genannt wie „angreifbar“ oder „problematisch“. Ach was! Schon mal gehört, dass Merkel in der CDU umstritten ist, weil es in der CDU sowohl Befürworter als auch Gegner von ihr gibt? Wenn nicht, dann klingt das eher nach Sekte oder Nordkorea. Oder die Grenzen für alle und jeden zu öffnen und massenhaftem illegalen Grenzübertritt Vorschub zu leisten ist also weder „umstritten“ noch „problematisch“?

Unterstellen wir, dass etwas als umstritten gilt, wenn es der Mehrheitsmeinung widerspricht. Wie kann dann der „Marsch für das Leben“ und generell die Gegnerschaft gegenüber grundloser Abtreibung umstritten sein, wenn 58% sie ablehnen?

Wie kann man eine Position, die sich für eine Obergrenze bei der Zuwanderung ausspricht, umstritten sein, wenn eine Mehrheit diese wünscht?

Die Verwendung des Wortes „umstritten“ knüpft sich also weder daran, ob es überhaupt Gegenmeinung gibt oder ob eine Meinung einer mehrheitlichen Gegenmeinung gegenübersteht.

In den Redaktionsstuben sitzen über 70% Journalisten, die sich als links oder grün einordnen. Im Bundestag sitzt ein Parteienblock, der zu etwa 85% links-grüne Positionen in unterschiedlichen Abstufungen vertritt.

Nun ist auch klar welche Aufgabe das Wort „umstritten“ in einer Meldung hat. Es ist ein ideologischer Kampfbegriff, um Menschen zu verunglimpfen, die es wagen sich gegen den angeblichen Konsens über links-grüne Positionen und deren universellen Wahrheitsanspruch zu stellen.

In jeder Nachrichtensendung soll der Begriff „umstritten“ zusätzlich erzieherisch wirken: Gebt Euch nicht mit diesen Schmuddelkindern ab!

Schon allein wenn ich dieses Wort live aus dem Mund eines Klaus Kleber oder einer Marietta Slomka höre, muss ich jedes Mal kotzen, denn es entwertet jede neutrale Berichterstattung.