Überraschungen im Tal der Unwissenden

Im n-tv gab sich ein hoher Vertreter der Feuerwehr völlig überrascht, dass in der Silvesternacht Feuerwehr und Rettungskräfte angegriffen wurden. Er meinte, dass sich hier nur eine Aggression entladen habe, die man im normalen Einsatz schon beobachten konnte. Parkt ein Rettungswagen in zweiter Reihe, so kann es schon mal sein, dass da der Rückspiegel abgetreten wird. Warum Jens, Boris und Niklas inzwischen so gewalttätig geworden sind, konnte er nicht erklären.

Durch das Internet wächst ja die Welt immer weiter zusammen und man erfährt zeitnah etwas über die Entwicklungen in der Welt. Womöglich haben die bei der Berliner Feuerwehr noch keinen Internetanschluss, dann hätten sie mitbekommen, dass in manchen Gebieten in Schweden, Rettungskräfte nur mit Polizeieskorte einfahren und Polizisten auf im Einsatz abgestellte Polizeifahrzeuge aufpassen müssen, damit sie nicht demoliert werden. In Malmö wurde vor einigen Tagen sogar ein Polizeiauto gesprengt. Belgien und Dänemark stehen in dieser Hinsicht in nichts nach.

Vielleicht liegt es daran, dass Ficken, Fußball, Fernsehen, sowie Dschungelcamp, Prinzenhochzeiten und Friseurbesuche so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass man es der Alles-gut-Propaganda von ARD und ZDF relativ leichtmacht, das Nachrichtenmonopol mit Mut zur Lücke zu behalten. Dann scheinen aber auch bestimmte Entwicklungen plötzlich vom Himmel zu fallen, obwohl sie in Nachbarländern längst eingetreten sind.

Manche Pfleger in unserem Krankenhaus im Bayerwald-Hinterland waren auch überrascht, dass Neubürger ihr Bett nach Mekka ausgerichtet haben wollten, deren Besucher ein Krankenzimmer in einen Basar verwandeln und mehrköpfige Männergruppen das Krankenzimmer einer minderjährigen Jugendlichen Tag und Nacht bewachen, wo nicht klar ist, ob es sich nun um den Ehemann mit Schwagern, den Vater mit Onkeln oder ihre Brüder handelt. Wie werden sie erst gucken, dass da auch manchmal scharf geschossen wird.

Da wird es sicher lustig, wenn die ausdrücklich nach einer Krankenschwester fragen und dann eine tätowierte Transe mit Stoppelbart die Untersuchung vornimmt. So geschehen in den USA. Da hatte eine Frau für eine ihr peinlichen Untersuchung eine weibliche Angestellte verlangt und es kam ein Mann, der sich für eine Frau ausgab. Dort können sie dann als gewöhnlicher Weißer nicht einfach darauf bestehen, dass die Krankenschwester wie eine gewöhnliche Frau auszusehen hat, ohne dass man sie wegen Homophobie oder ähnlichem Käse anzeigt.

Man stelle sich vor, das würde bei uns mit einer minderjährigen Moslemin passieren. Das Wachbataillon würde dieses Genderwesen zu Presswurst verarbeiten und bliebe straflos, weil ja die Tochter entehrt wurde und das somit kulturell nachvollziehbar wäre.

Da bringt man nun auf n-tv ein news-spezial zu einem bescheuerten Tweet von Beatrix von Storch, anstatt endlich jetzt an Beispielen aus Schweden, Frankreich und Belgien zu zeigen, dass die Vorkommnisse in Berlin erst der Anfang sind und kulturell mit der orientalischen Mentalität verhaftet sind. Wer weiß, ob sie diese Leute in größeren Mengen geschenkt haben wollen.