Wie Manfred Weber eine Chance vertan hat.

Die linksgedrehten Wühlmäuse haben nun endlich auch bei einem politischen Vertreter der etablierten Parteien einen „falschen“ Ausdruck gefunden. Der Europaabgeordnete Manfred Weber von der CSU sagte nämlich

„Im Jahr 2018 ist das zentrale europäische Thema die finale Lösung der Flüchtlingsfrage“

Sofort kriegen die Berufsempörten Schnappatmung, sind „irritiert“ und „gewirbelt“, weil der Ausdruck „finale Lösung“ natürlich Nazijargon ist und an „Endlösung“ erinnert.

Und was tut Herr Weber? Er bereut seine Aussage und meint auf Twitter:

✔@ManfredWeber

In aller Klarheit: die absichtliche Missinterpretation meiner Aussage hier ist völliger Unsinn und nicht im geringsten von mir beabsichtigt. Es geht gerade im Gegenteil darum, dass es 2018 eine gemeinsame europäische Lösung im Sinne der Hilfe für Menschen in Not braucht. https://twitter.com/mstacheder/status/949304994305658880 …

18:11 – 5. Jan. 2018

Eigentlich geschieht es ihm recht, denn wie oft sahen es auch Politiker der CSU mit Genugtuung, wenn man Politikern von AfD oder Rednern bei PEGIDA wegen ihrer Wortwahl einen Strick drehte. Allerdings finde ich die Wortwahl von Herrn Weber in keiner Weise anstößig und er hat eine gute Gelegenheit verpasst, der links-korrekten Medienmeute vorübergehend den Stecker zu ziehen. Die Antwort auf Twitter hätte so lauten müssen:

Manfred Weber

In aller Klarheit: die absichtliche Missinterpretation geschieht nur in den links-medialen Kreisen, denn normale Menschen sind in der Lage, die inhaltliche Botschaft unvoreingenommen aufnehmen. Man kann nicht jeden Text polit-korrekt für all diejenigen Medienmacher jedes Mal polit-korrekt überarbeiten, die bei dem Wort „Schäferhund“ und „Autobahn“ schon Schnappatmung bekommen.  

Man hätte die Medienmacher dazu auch fragen können, woran es wohl läge, dass ihre Auflagen permanent sinken und die Leute sich inzwischen weigern GEZ zu bezahlen. Solange Politiker wie Manfred Weber hier aber hündisch kleinbeigeben und sich für die „falsche Sprache“ entschuldigen, wird genau das linke Meinungskartell bestehen bleiben, das Herr Dobrindt beklagt.