Für die ZEIT ist die Erde ein Würfel.

Für manche Journalisten muss die Erde ein Würfel sein, dass er so um die Ecke denken kann, dass die eigene Argumentation wenigstens für einen selbst Sinn ergibt. Der Journalist Andreas Sator ist solch ein Fall mit seinem Artikel in der ZEIT über die neue österreichische Regierung aus FPÖ und ÖVP. Er spricht den „Rechtspopulisten“ überhaupt ab, Sachpolitik im Bezug auf Migranten betreiben zu können. Wahrscheinlich meint er mit Sachpolitik die der rot-grünen Regierung in Wien. Deren super Integrationspolitik hat es geschafft, dass Salafisten dort inzwischen die Kindergartenszene dominieren, und dann wagt der Autor folgende Behauptung:

Migranten machen Probleme, sorgen für Kriminalität, Extremismus, sie bringen Zwangsehen und die Scharia ins Land und bilden Parallelgesellschaften, so ist das Bild, das die FPÖ zeichnen will. Mit ihrer Politik sorgt sie dafür, dass sich diese Vorurteile möglichst selbst bestätigen.

 (All das, was hier aufgezählt wird, ist ja Realität. Werden die Vorurteile etwa bestätigt, weil das nun nicht mehr verheimlicht wird???)

Gelungene Integration zu verhindern, so das strategische Kalkül, ist die politische Überlebensversicherung für die FPÖ. Eine Bevölkerung, die in Frieden miteinander lebt, bräuchte schließlich keine Populisten mehr.

Diese Regierung ist so etwas wie das Versuchslabor für die Rechten in ganz Europa. Schaffen Populisten es, eines der reichsten Länder dieser Welt mit Daueraufregung und Polterei nachhaltig zu verunsichern und auseinanderzudividieren?

Die bisherige Integrationspolitik war ja auch wahnsinnig erfolgreich. Obwohl man für die Türken sogar noch wesentlich länger Zeit hatte, unterscheiden sie sich in ihren Einstellungen nicht wesentlich von denen, die neu hinzugekommen sind.

So hat die Hälfte der Flüchtlinge Verständnis für Männer, die Frauen nicht die Hand geben wollen – und 40 Prozent der in Österreich lebenden Türken sehen das genauso. Witze über den Islam wollen gar zwei Drittel der Befragten verboten wissen, und eine gewaltsame Verteidigung der Familienehre heißt jeder dritte Flüchtling gut. Gemeinsamen Schwimmunterricht von Burschen und Mädchen lehnt jeder Fünfte kategorisch ab.

Aber wie immer, wenn man am neuen Menschen arbeitet, der sich in ein linke Schablone kneten lässt, solange man sich nur gut genug anstrengt, sind immer Populisten, Rechte und reaktionäre Kräfte daran schuld, dass es wieder nicht so funktionieren will; mit dem Sozialismus, wo sich alle lieb haben.

Nun ist die österreichische Regierung erst wenige Wochen im Amt und Sator versucht jetzt schon das Versagen der bisherigen roten Regierungsbeteiligung der FPÖ und den vermeintlichen Populisten anzuhängen.

Die ÖVP/FPÖ-Regierung wird das Integrationsproblem auch nicht lösen, denn es ist inzwischen erwiesen, dass es ein weitgehend aussichtsloses Unterfangen ist. Aber sie kann zumindest verhindern, dass österreichisches Steuergeld weiterhin für sinnlose Maßnahmen verbraten wird und man sich nicht noch mehr an Unintegrierbaren ins Land zu holen.

Nochmal:

Diese Regierung ist so etwas wie das Versuchslabor für die Rechten in ganz Europa. Schaffen Populisten es, eines der reichsten Länder dieser Welt mit Daueraufregung und Polterei nachhaltig zu verunsichern und auseinanderzudividieren?

Die Populisten werden die Österreicher auseinanderdividieren? Was haben wir gelacht. Mit der Willkommenskultur über die Köpfe der meisten Österreicher hinweg, der Diffamierung von Kritikern der unbegrenzten Einwanderung und der nachsichtige Umgang mit kriminellen Migranten konnten sich die Profiteure der Asylindustrie breitmachen unter dankenswerter Mithilfe unzähliger Gutmenschen.

Denen stehen natürlich inzwischen genügend Österreicher gegenüber, die die verfehlte Flüchtlingspolitik ausbaden müssen.

Die Bürger vergessen schnell, wenn es um Nachrichten geht, und nicken auch wohlwollend die Äußerungen von Politikern ab, weil sie vergessen haben, dass diese vor nicht langer Zeit genau das Gegenteil behauptet haben. Wenn man ihnen jedoch für ein paar Monate die multikulti Parallelwelt eines Flüchtlingsheimes vor die Nase pflanzt mit all den ethnisch bedingten Folgeerscheinungen, dann werden sie noch Jahre danach davon reden und sicher nicht vergessen, wer ihnen das eingebrockt hat.

Der Autor meint wie schon gesagt, eine Bevölkerung, die in Frieden miteinander lebt, bräuchte schließlich keine Populisten mehr. Hätte nicht alles so schön friedlich weiterlaufen können! Journalisten berichten über Integrationspreise, kulturelle Bereicherung und vermeintlich positive Auswirkungen auf unser Zusammenleben, während sie sich beim Umtrunk mit den ganzen freiwilligen Helfern gegenseitig mit den Profiteuren aus Kirche, Politik und Wirtschaft auf die Schulter klopfen.

Den Journalisten ist es scheißegal, was mit den Flüchtlingen geschieht, solange nur die heile Welt erhalten bleibt, die die bösen Populisten jetzt zerstören, weil sie die Wahrheit ausgesprochen haben.

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