Gender. Eine Ideologie liegt im Sterben.

Gender-Mainstream konnte sich in Deutschland breitmachen und dies geschah weitgehend unbemerkt von der Bevölkerung, doch mit drastischen Auswirkungen ins besondere auf die Universitäten. Gender musste von oben implementiert werden und war nicht der Erkenntnis geschuldet, weil es/sie/es? irgendwelche Erleichterungen oder Erkenntnisse versprach. Es profitieren vor allem Frauen, die so in großer Zahl an gut bezahlte Posten an der Uni vermittelt werden konnten und dann weiter an diverse politische Stiftungen oder Arbeitsgruppen im linken Spektrum, denn die Qualifikationen werden nirgends freiwillig nachgefragt. Diese Seilschaften schafften es mit Susanne Baer eine Richterin am Bundesverfassungsgericht zu installieren, die eben in diesem Milieu groß geworden ist und unter anderem während ihrer Professur für das BMFSFJ gearbeitet hat. Hadmut Danisch hat über diese Dame auf seinem Blog bereits ausführlich berichtet.

Gender Mainstream erhielt vor allem Gegenwind von der „Demo für alle“ wegen der Frühsexualisierung und der Infragestellung des natürlichen Geschlechts. Auch Unternehmen sind wenig begeistert, wenn sie Frauen zwecks Quote auf Stellen hiefen müssen, wo es mangels Interesse auch keine qualifizierten Bewerberinnen gibt. Dazu produzieren die Gender-Lehrstühle seit Jahren sinn- und erkenntnisfreies Gelaber und konnten deshalb noch nie Drittmittel aus der Wirtschaft aquirieren. Allein aus Steuergeldern werden pseudowissenschaftliche Arbeiten finanziert. Mir ist jedoch etwas Anderes aufgefallen.

Die UN hat bestimmt, dass Gender-Mainstream in allen Ländern umgesetzt wird. Man hat dies zum Beispiel zuletzt als Bedingung für ein Handelsabkommen der EU mit südamerikanischen Ländern gesetzt. Ohne jede Gegenwehr von Medien und Politik wurde diese Ideologie bisher durchgesetzt. Ich habe hier schon mal geschrieben, dass ich an Manfred Weber (CSU) per Mail angefragt habe, warum man im EU-Parlament nicht zuerst die Wissenschaftlichkeit von Gender-Mainstream nachweisen lässt, bevor man deren Forderungen umsetzt. Man hat mich diverse Male weitergereicht. Als man mich irgendwann ignorierte, schrieb ich an die EU-Vertretung der CDU in Berlin. Plötzlich bekam ich eine Mail von einer EU-Abgeordneten, in der es hieß, dass dies nicht möglich sei, weil in den Ausschüssen so viele Linksextreme und Marxisten säßen, die dieses Ansinnen abschmettern würden bzw. jedes beliebige Gutachten beibringen könnten.

Nun plötzlich hat die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung für den 3.2.2018 einen politischen Salon angekündigt mit dem Thema „Gender, Instrument der Umerziehung. Ziele-Kosten-Wirkungen“. Dabei führt man als Gegner Papst Franziskus auf und den Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera, der meint, „solche Lehren sind eine Schande für den Wissenschaftsstandort Deutschland“. So der Ankündigungstext.

Als ich eine Antwort für meine Frage suchte, habe ich auch an den CSU-nahen Konservativen Aufbruch geschrieben, da ich mich erinnern konnte, dass diese sich schon bei deren Gründung gegen Gender-Mainstream ausgesprochen hatten, und so auf Umwegen an einen Abgeordneten herankommen wollte. Die Überraschung war jedoch, dass dieser Passus zu dieser Zeit wieder von deren Internetseite gelöscht worden war. Jemand hatte sie wohl mit „guten Argumenten“ angewiesen, dies zu tun. Wem anderes sollte man sich beugen als der CSU selbst? So scheint die Implementierung auf den ersten Blick von den Parteien auszugehen, obwohl die CSU ja im Gegensatz zur CDU und den linken Parteien dies bisher eher mit wenig Begeisterung tat.

Nun wird an einer zukünftigen Bundesregierung in jedem Fall eine Partei beteiligt sein die links ist. Die CDU hat bei der Sondierung die weitere Implementierung von Gender-Mainstream abgesegnet.

Und nun kann die CDU-nahe Stiftung derart querschießen wie mit dem Zitat von Ulrich Kutschera und die Wissenschaftlichkeit und den Nutzen von Gender-Mainstream in Zweifel zu ziehen? Nie hat ein von mir angeschriebener Politiker meiner Behauptung widersprochen, Gender-Mainstream wäre keine Wissenschaft, wanden sich aber, selbst die Wissenschaftlichkeit offiziell nachweisen zu lassen.

Wer hat nun die Stiftung angewiesen, offiziell Gender-Mainstream in Frage zu stellen und hat Macht genug, die schützende Hand über die Stiftungsmitarbeiter zu halten, wenn sie die bisherige Parteilinie verlassen? Müsste es da nicht ziemlich rumoren unter den etablierten Parteien? Wäre Manuela Schwesig noch Familienministerin, dann hätte das Gezeter darüber womöglich sogar ein Gesicht.

Sicher gäbe es auch Erpressungspotential, wenn es um Seilschaften und Steuerverschwendung an Universitäten und Gerichten im Zusammenhang mit „Genderforschung“ geht. Aber wenn die Medien mögliche Enthüllungen totschweigen, dann haben diese auch keinen Wert und es könnte sich alles gegen die Urheber richten.

Welche Macht war in der Lage, diese Ideologie über die UN weltweit zur Richtlinie zu machen und ihr zerstörerisches Potential gegen die westliche Familie, das traditionelle Geschlechterverständnis und das natürliche Schamgefühl zu richten? Welche Macht war bisher in der Lage, sie fast jedem westlichen Land aufzunötigen mit all ihren negativen Folgen?

Oder ist alles viel einfacher, denn inzwischen ist Norbert Lammert, der ehemalige Bundestagspräsident, der Vorsitzende dieses Vereins. Vielleicht ist es nur die Rache eines Pensionisten für eine Petra Pau, Edelgart Buhlman und eine Claudia Roth, die allein durch ihre Parteizugehörigkeiten die richtige Gender-Gesinnung haben und die ihm damals zur Seite gestellt wurden.

Wer weiß, ob dem gesetzten Herrn diese Damen als Vize nicht ziemlich auf den Senkel gegangen sind.

PS: Aber egal. Diese Ideologie ist gerade daran allein an der Realität zugrunde zu gehen. Eben hier veröffentlicht worden.

Bild: Screenshot http://www.cornelia-mertens.de/wp-content/uploads/2017/12/gender.jpg bearbeitet