Ist Cottbus ein Wendepunkt?

Seit längerer Zeit kam es in Cottbus immer wieder zu Übergriffen von Seiten der dieser Stadt zugeteilten Asylbewerber und Flüchtlinge. Der Angriff auf ein Rentnerehepaar durch drei minderjährige Syrer und eine Messerattacke auf einen Jugendlichen brachte wohl nun das Fass bei der einheimischen Bevölkerung zum Überlaufen. Eine Gruppe mit dem Namen ZukunftHeimat organisierte eine Kundgebung zu der etwa 2000 Menschen kamen. Natürlich gab es nun schon öfter Kundgebungen nach derartigen Vorfällen, zuletzt in Kandel, als eine 15-jährige von einem mutmaßlichen Minderjährigen mit mehreren Messerstichen getötet wurde. Das hatte schon etwas von Murmeltiertag, wenn sich durch die moralisch Besseren sofort Gegendemonstrationen organisieren ließen.

Wer darauf verzichtet, während des Tages von den ÖR immer die weitgehende Wiederholung von Nachrichten zu verfolgen und vor allem auch darauf verzichtet, sich das Ganze durch Kommentare geistig vorverdauen zu lassen, der hat locker Zeit dem Geschehen in Deutschland und der Welt in Echtzeit zu folgen. Wer das nun in den letzten Jahren getan hat, der spürt, dass in Cottbus durch die Abfolge der Ereignisse etwas in Gang kommen dürfte, das Deutschland unruhige Zeiten bescheren könnte.

PEGIDA wurde erst in dem Moment groß, als Gabriel und Özdemir die Beherrschung verloren und sie die Demonstranten “Pack“ und „Mischpoke“ nannten. Sie ignorierten die geistige Verfasstheit von Menschen die eine Diktatur erlebt hatten und deren feines Gespür, wenn totalitäre Tendenzen sichtbar werden. Mit zwangsverpflichteten und teilweise steuerfinanzierten Gegendemonstranten konnte man dem Treiben etwas Einhalt gebieten. Wer nie live vor Ort war, der wurde in den Medien entsprechend bearbeitet, dass hier nur Rechtsextreme, Rassisten und Fremdenfeinde auf die Straße gehen. Inzwischen muss niemand mehr zwangsverpflichtet werden, denn Politik, Kirchen und Verbände wissen, was von ihnen erwartet wird, beäugt und flankiert von willfährigen Medien.

Doch PEGIDA hatte einen langen Atem und der Plot von Übergriff-Empörung-Relativieren und danach der Diffamierung der Empörten ist mit Cottbus nun aus dem Tritt geraten. Es lassen sich nicht mehr so leicht breite bunte Bündnisse gegen empörte Bürger auffahren, weil es eben keine diffusen Ängste und Einzelfälle mehr sind, und die Realität nun auch in den Innenstädten angekommen ist. Umso mehr geben sich nun wie in Cottbus die Regionalredakteure des RBB besondere Mühe mit Nachdruck zu vermelden, dass diese Region eine Art braune Brühe aus Rechtsextremen, Identitären und AfD-Anhängern ist, die sogar übergriffig gegen Journalisten werden. Die berichten sozusagen in eigener Sache und unterschlagen, dass eben mehr als 70% bei der BTW keine rechten Parteien gewählt haben.

Das hätten sie mal besser gelassen. Wenn schon ältere Damen den Mut fassen, diesen Mach-was-mit-Medien-Jungspunden ihre Meinung über deren einseitige Berichterstattung zu geigen, dann sollten die wissen, dass die ab jetzt natürlich auch keinen Schritt mehr zurück machen. Manche haben sich damals in der DDR auf die Straße getraut und hatten noch ihr ganzes Leben zu verlieren. Nun können sie an ihrem verdienten Lebensabend nochmal berühmt werden, nachdem sie jetzt ihren inneren Schweinehund überwunden und entschieden haben, nicht als Duckmäuser enden zu wollen.

Dabei spielen ihnen kleine Dinge in die Karten. PEGIDA konnte durch den Montagstermin selten Menschen aus dem Umland ansprechen und konnte trotzdem bis heute bestehen. Die Cottbuser gingen nun an einem Samstag auf die Straße und können dadurch in Zukunft sicher auch die Dresdener zum Kommen animieren, sollte es eine Wiederholung geben. Dazu wissen sie, dass unsere Regierung Rechtsbruch begangen hat und immer noch begeht. Ein großer Vorteil könnte auch sein, dass sich viele ältere Cottbusser anschließen, denen man nicht mit dem Verlust des Arbeitsplatzes drohen kann, und darüber hinaus gäbe der Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern sicher unschöne Bilder.

Politiker und Journalisten versuchen mit ganz viel Wünschen und Verdrängen die Realität aufzuhalten. Während sie sich noch nicht mal die Frage stellen, was in fünf oder zehn Jahren sein wird, wenn man schon die Veränderung innerhalb von drei Jahren gesehen hat, so haben die Cottbusser schon eine genaue Vorstellung davon, was sie da erwarten würde, wenn sie nicht jetzt deutlichen Widerstand zeigen.

Man darf daran zweifeln, dass die in ein paar Tagen wieder brav zurück in die Reihe treten.

 

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