Wird der Clinton-Sumpf nun trockengelegt?

Na? Haben Sie heute was gehört oder gelesen? Im Radio, Fernsehen oder Teletext der ÖR-Medien? Ich meine jetzt nicht die Erkenntnis, dass Frauen auch im Alter mehr putzen als die Männer (Teletext ARD), sondern etwas wirklich Wichtiges? Dazu mussten Sie heute früh aufstehen. Um halbsieben brachte BR5 eine dürre Meldung, dass der FBI-Direktor Andrew McCabe zurückgetreten sei. Die Hetzseite von web.de meldete tags zuvor das mit der Begründung, dass er von Trump nicht geschätzt wäre. BR5 wartete die frühen Morgenstunden ab, um wenigstens einen Teil der Wahrheit einmalig zu bringen. McCabes Ehefrau hatte auf Umwegen von den Clintons 700000$ zur Finanzierung ihres am Ende erfolglosen Wahlkampfes bekommen. Weil man für so viel Geld natürlich eher etwas kauft oder eine Gegenleistung verlangt, anstatt es zu verschenken, lohnt sich ein Blick zurück auf die Woche vor der US-Wahl am 8.November 2016. (Die Zeiten, die ich dazu angebe, sind dann deutsche Zeiten, weil das mit der Zeitverschiebung recht umständlich wäre.)

Eine Woche vor der Wahl hat FBI-Chef Comey Untersuchungen aufgenommen, weil man auf dem Rechner von Anthony Weiner E-Mails aus dem Außenministerium gefunden hat, das H. Clinton damals leitete. Huma Abedin, eine Muslimin, war dessen Ehefrau und engste Vertraute von Hillary Clinton. Wenn man die Verwandtschaft von Abedin ausleuchtet, kommt man unweigerlich zu deren Eltern, die eine Import-Export-Firma in England besitzen und islamistische Bewegungen unterstützen. Kann man selber googeln. Man muss sich wundern, dass das damals niemanden in den USA dafür interessierte.

Vielleicht, weil ein gewisser Seith Rich, der in der Wahlkampfzentrale der Demokraten gearbeitet hat und belastendes Material gegen Clinton abgegriffen hat, dafür professionell erschossen wurde; angeblich Raubmord, ohne dass was geklaut wurde. Debbie Wasserman-Schulz, die Leiterin musste damals zurücktreten, weil sich nicht mehr verheimlichen ließ, dass man Bernie Sanders auf betrügerische Weise gegenüber H. Clinton ausgebotet hat. So richtig hat das aber die Medien nie interessiert und man hat schnell Gras darüber wachsen lassen.

Nun hat sich FBI-James Comey eine Woche vor der Wahl nun doch getraut, Hillary an den Karren zu fahren. Die Trumphasser vom SPIEGEL waren natürlich tief enttäuscht von ihm und sinnierten darüber, wie viel ihm wohl von Trump gezahlt worden sei. Ich denke es war Samstagabend vor der Wahl, als die Ermittlungen standen und gleichzeitig in New York eine Pressekonferenz einberufen wurden mit dem New Yorker Polizeipräsidenten und Bürgermeister Giuliani. In den Wochen vorher gab es immer wieder Gerüchte über Verbindungen der Clintons zu pädophilen Netzwerken. Nun sollte ein Video präsentiert werden, in dem Bill Clinton in sehr delikaten Szenen zu sehen sein sollte, auf einem seiner Flüge mit dem Produzenten Epstein zu dessen Paradise-Island. Ich wollte dazu unbedingt bis 0.30 wach bleiben, um mir die Pressekonferenz anzusehen. Plötzlich wurde diese kurzfristig abgesagt und fand nirgends mehr Erwähnung. Am folgenden Tag stellte FBI-Chef Comey die Untersuchungen gegen Clinton praktisch ein.

Warum nur? Ich vermute Folgendes. Die Clintons konnten sich allen Untersuchungen in Jahren zuvor erwehren. Der Anwalt Peter Kadzik war nicht nur für sie ein Garant, garantiert straffrei zu bleiben, sondern auch für Hillarys Wahlkampfleiter Podesta. Der Anwalt besaß gute „Kontakte“ zum Justizministerium. Vielleicht waren sich Comey und das ganze FBI-Umfeld, beeinflusst durch die einseitige Berichterstattung der Medien, sicher, dass H. Clinton in jedem Fall gewinnen würde. Unter einer Präsidentin Clinton hätten weitere Untersuchungen durch das durch Clinton-Freunde verseuchte FBI niemals genügend Beweise für eine Anklage geliefert, aber so konnten sie das Gesicht der Unabhängigkeit wahren. Schließlich sagte Trump schon im Wahlkampf, er werde den Sumpf trockenlegen, und so wäre eine Angriffsfläche in Form von Klüngeleien zwischen Clinton und FBI für Trump weggefallen. Nun hat man es dem FBI und Comey wohl kurzfristig gesteckt, dass die ganzen Meldungen von dem riesigen Vorsprung H. Clintons und die Bilder von ihren „gut besuchten“ Wahlkampfveranstaltungen einfach nur Fake waren und es wohl unpassend wäre, hier eine Untersuchung unter Trump weiterzuführen. Ich werde noch zeigen, dass die Journalisten den Käse wirklich bis zum Ende selber glaubten. Am Montagmorgen las ich eine kurze Meldung, dass Hillary das geplante Siegesfeuerwerk am East-River ohne Begründung abgesagt hätte.

Ich lese ja sonst eher selten Wirtschaftsnachrichten. Doch ich kann mich erinnern, dass nach Comeys Ankündigungen, dass die Ermittlungen praktisch enden, der S&P-Index ziemlich einknickte. Die Anleger wollten nämlich von einer erwarteten Kurssteigerung durch die Wahl Clintons profitieren. Ein Analyst meinte, die Wahl Trumps wäre sicher, wenn die Verluste dieses Tages noch vor der Wahl völlig ausgeglichen würden. Schließlich wollten diejenigen Anleger, die sich eben an den Mainstreammedien vorbei informiert haben, einen Tag vor der Wahl die Gewinne wegen der Nachfrage durch die Schlafschafe noch vor einer Wahl Trumps abgreifen. Schließlich erwartete man damals mit seiner Wahl einen Absturz. Am Ende hatten wohl alle mitbekommen, wie der Hase läuft. Ich beobachtete den Index in der deutschen Wahlnacht bis eine halbe Stunde vor Handelsschluss und er stand wie ich mich erinnern kann etwa 15 Punkte höher. Als ich morgens den Fernseher anschaltete, sah ich all die erwarteten langen Gesichter der Moderatoren. Die haben es wirklich nicht anders verdient. Da laden die noch eine US-Expertin ein mit amerikanischen Akzent, um sie als Expertin auszuweisen. Die meinte, dass Detroit traditionell demokratisch wählt. Dabei habe sogar ich mitbekommen, dass dort 2016 in der Nacht die Lichter ausgingen, weil die kein Geld mehr für die Straßenbeleuchtung hatten. Die hatten nun genügend Gründe Trump zu wählen.

Das, was nun BR5 als Begründung für den Rücktritt McCabes meldete ist aber nicht der Kern der Sache. Es wurde von einem Mitarbeiter ein Memo erstellt, in dem aufgezeigt wird, wie H. Clinton und Obama das Justizministerium und den FISA-Act missbrauchten, um Trumps Wahlkampfleiter abzuhören und ein Dossier über angebliche Verbindungen Trumps zu Russland zu belegen. Der ist eigentlich für Spionageabwehr und Auslandsaufklärung zuständig. Für deutsche Medien keine Rede wert. Trump kündigte vor der Wahl an, Clinton und ihre Entourage ins Gefängnis zu bringen. Er konnte sich nicht einfach Beweise besorgen und damit rumwendeln, obwohl sie ja bei Comey in der Schublade lagen. Das FBI hätte alles sabotiert und die Medien hätten das totgeschwiegen und alles eine Verschwörungstheorie genannt. Nun konnten Abgeordnete und FBI-Leute das geheime Memo lesen und mussten selbst über die Veröffentlichung entscheiden. McCabe hat wohl dort seinen eigenen Namen gelesen. Die Demokraten waren nun in der Zwickmühle, schließlich hatte Trump hier nichts übermäßig forciert. Nancy Pelosi, die Führerin der Demokraten, zeigte dann bei CNN wie sich jemand verhält, wenn einem das Wasser bis zum Halse steht.

Es gibt nun schon so viele Mitwisser über den Inhalt des Memos, so dass man die Zahnpasta nicht mehr in die Tube zurückdrücken kann.

Ich sage es frei nach Göring-Eckerts Worten: Dieses Land wird sich verändern und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!

 

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