Kulturmarxismus trifft Boxenluder.

Die so genannten Grid Girls sollen bei der Formel 1 abgeschafft werden. Das sind diese sehr schlanken, meist langhaarigen Damen, die den Startbereich dekorieren. Jede Frau mit den entsprechenden Maßen kann Grid Girl werden, es ist jedoch von Vorteil Englisch zu sprechen und im Modeln schon Erfahrung zu haben, denn mancher Sponsor verlangt bis zu 12 cm hohe Absätze. Obwohl in der Formel 1 dafür schlecht gezahlt wird, gibt es dennoch laut Agentur für jedes Rennen 1000 Bewerberinnen, von denen 50 durch eine Jury ausgewählt werden. Und warum tun sich die Frauen dies trotzdem an? Es ist eine Win-Win-Situation. Werbeträger machen von ihnen Werbefotos vor Ort, die sie so nie bekommen würden, manche Frauen sind dann nicht nur austauschbare Deko, sondern steigen manchmal für die Marke zum unverwechselbaren Gesicht auf. Für die, die professionell modeln, sind Formel-1-Veranstaltungen ein beliebtes Mittel, um ihr Gesicht weltweit bekannt zu machen. Es gibt aber auch Frauen, die einfach Spaß daran haben und sogar auf die Gage verzichten.

Meyr-Scheibel weiß: „Die Faszination, die der Job – insbesondere in der Formel 1 – auf viele junge Damen ausübt, wird auch weiterhin ungebrochen sein, denn die Vorstellung dann mit dem Grand-Prix-Gewinner auf dem Podium zu stehen, ist schon sehr verlockend. Die Bilder von der Champagnerdusche gehen um die Welt.“

Ein Mann mit Erfolg neben einem Formel-1-Boliden ist eben immer noch sexier als ein Sojamilch-Schlürfender Hipster mit Jutebeutel.

Grid-Girls gibt es auch beim Dart und auch dort denkt man darüber nach, diese traditionelle Einrichtung abzuschaffen. Hier besitzen also Frauen, Sponsoren und Agenturen die Unverschämtheit, Absprachen zu treffen, von denen alle etwas haben: Grid-Girls haben Spaß und steigern ihren Bekanntheitsgrad, Sponsoren bekommen werbewirksame Bilder, Agenturen haben Profit und der Zuschauer und die Fahrer erfreuen sich am Anblick. Und die haben niemanden gefragt, ob sie das tun dürfen.

Bei der Begründung für die Abschaffung, muss man wirklich zwischen den Zeilen lesen:

Die Führung der Rennserie begründete den Verzicht mit dem gesellschaftlichen Wandel, denen der Aufmarsch leicht bekleideter Mädchen als Grid Girls neben den Rennwagen widerspreche. «Wir glauben nicht, dass dieser Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen und künftigen Fans in aller Welt ist», sagte Marketingchef Sean Bratches. Dieser Entscheid gelte auch für alle Rennen anderer Klassen an Grand-Prix-Wochenenden.

Der Brauch ist also plötzlich nicht mehr bedeutend, obwohl doch viel Umsatz damit verbunden ist, und es ist der gesellschaftliche Wandel.

Hat es irgendwo einen #AufschreiGridgirl gegeben? Eine Volksabstimmung oder wenigstens eine Umfrage, dass man das nicht mehr haben will?

Nein! Wer propagiert hier einen angeblichen gesellschaftlichen Wandel? Die Grid-Girls, die das Spiel mit Begeisterung mitmachen, wohl nicht. Es sind Leute, die den Veranstaltern gesagt haben, die sollen das ganze abblasen oder man werde hier jeden Pfurz in der Boxengasse kriminalisieren. Vom schmachtenden Blick bis zum anzüglichen Kompliment. Da hat sich der Veranstalter gedacht, dass da am Ende der Schaden wohl größer wäre, als der Nutzen.

Und wer sind nun diese Spielverderber. Es ist der Typ Monika Hermann, der es schon in Berlin nicht ertragen konnte, auf jedem Plakat mit Frau daran erinnert zu werden, dass sie selber die Attraktivität einer Dämmplatte hat. Darum musste sie auch andere Berliner Frauen dazu aufhetzen nach angeblich sexistischer Werbung zu fahnden und deren Entfernung zu erwirken. Eine Minderheit von verkniffenen, verbitterten Weibern bestimmt den gesellschaftlichen Wandel, dass sich Frauen verhüllen sollen. Es sind nicht unattraktive Frauen, sondern es sind hässliche Weiber, die nix Sinnvolles können, die niemand ernst nimmt, weil sie Scheiße labern und sich überall ungefragt einmischen. Die schauen im richtigen Leben weder Formel1, weder Dart, noch Fußball. Das sind die, die Videokassetten vom Telekolleg Deutsch sammeln und an Silvester Problemfilme auf arte schauen, weil sowas niemand auf eine Party einladen würde.

Grid-Girls sind das Gegenkonzept zu diesen nutzlosen, abgrundtief neidischen Zellhaufen mit der Ausstrahlung einer schwarzen Tonerpatrone. Spaßbremsen aus Profession. Wie man in der Kulturrevolution den Klavierspielern einzelne Finger abhackte, so würden sie den Grid Girls eigenhändig die Haare abschneiden und das Gesicht zerkratzen, um das Privileg ihrer Schönheit zu brechen.

Wenn die Sponsoren und Agenturen zusammen mit den Grid-Girls diesen Minderleistern die Luft ablassen wollen, dann sollten sie auf den Motorsportportalen Umfragen starten, ob dieser BRauch beibehalten werden sollte. Die Motorsportfans, männlich und weiblich, wären sicher dafür. Für den Rest würde sich die Frage gar nicht stellen; was sollten die dagegen haben?

Die Minderheiten aus Waschweibern und Sternchen aus der Kulturbranche beanspruchen wie selbstverständlich immer die Deutungshoheit für gesellschaftlichen Wandel. Wenn in Medien und Politik nicht so viele Weicheier säßen und denen mal richtig Kontra geben würden, dann wäre der Spuk schnell vorbei.

Doch leider ist auch dort inzwischen der Kulturmarxismus angekommen und diese Minderheit kann ihren Neid und Selbsthass ungestraft an den „Boxenludern“ ausleben.