SPD. Medien machen Ende im Gelände.

Obwohl Journalisten ja nachweislich links-grün und pro-Merkel sind, also beinahe das gesamte politische Spektrum umfassen, haben sie innerhalb eines Jahres doch einige Wendungen hingelegt, wie wir die korrekte politische Gesinnung verorten sollen. Vor genau einem Jahr hat man 100%-Schulz, den Retter Europas, auch zum Retter Deutschlands hochstilisiert. Der folgende kontrollierte Sinkflug endete im Desaster bei der Bundestagswahl. Und weil sich alle so gefreut haben, dass jetzt die Jamaika-Koalition kommt, war es eigentlich auch belanglos, dass Schulz gesagt hat, in jedem Fall in die Opposition gehen zu wollen. Dann ist ja wegen Lindner der Traum von der grünen Steinzeit als Absolution von der deutschen Schuld geplatzt. Die Medienleute waren deshalb natürlich sauer und er wurde stellvertretend von Marietta Slomka im heute-journal-Interview gekreuzigt, wofür sie dann einen Preis bekam. Schnell kam dann in den Umfragen angeblich heraus, dass die Leute ja eine GroKo auch nicht so schlecht fänden. Der Schulz rang nun mit sich und stellte fest, dass man ihn für unentbehrlich hielte und er aus Verantwortung für das deutsche Volk jetzt diese schwere Last tragen wollte. Gott bewahre! Und Steimi bestärkte dazu noch seinen Größenwahn.

Unter Merkel wollte er aber nie ein Ministeramt annehmen, dafür schickte er ein dynamisches SPD-Team ins Rennen mit völlig neuen Gesichtern. Dass das die gleichen Versager waren wie zuvor, machte da nix, weil die meisten verbleibenden SPD-Mitglieder ihr Parteibuch noch aus Zeiten haben, als das Hultschiner Ländchen noch deutsch war, und sich auch täglich über einen neuen Pfleger freuen, obwohl täglich der gleiche kommt. Bei den Sondierungsgesprächen stellten sie aber fest, dass die Umfragewerte schneller sinken als Altmitglieder wegsterben, darum durfte man es sich nicht mit dem spärlichen Nachwuchs verscherzen und wollte deshalb die aufmüpfigen Jusos mit ins Boot nötigen.

Die haben dann das ganze Elend gesehen, so dass sich deren Chef gleich zum zukünftigen Hoffnungsträger hochstilisieren wollte. Dabei sieht der Bubi aus wie einer, der der Nahles immer aus den Reitstiefeln geholfen hat, weil sie sich wegen ihrer Schwarte nicht bücken konnte, und die ihm dann immer wohlwollend über den Kopf gestreichelt hat. Die Altgedienten haben aber den roten Kindergarten zum Abnicken genötigt(?), so dass der Gernegroß nun versucht, möglichst viele Neumitglieder für die SPD zu werben, um einen Koalitionsvertrag am Ende in einer Abstimmung doch noch abzulehnen. Nur so kann er nach Jahren niederer Parteidienste endlich einen lukrativen Posten ergattern, weil inzwischen will ja der Schulz auch wieder einen Ministerposten.

Die SPD hat nun zwar schon seit 30 Jahren das Volk und ihre Wähler ignoriert und verraten, in der letzten Zeit haben sie aber dazu vergessen, dass man für die Macht auch die arschkriechende Medienmeute braucht. Die hat sich nämlich die letzten Wochen schon schwergetan, die Wendungen in der SPD und ihr dünnes unverbindliches Gelaber noch wohlwollend zu begleiten. Nun muss man auch noch fürchten, dass genügend Bürger der SPD beitreten, um die GroKo zu verhindern, deshalb ist auch eine Stichtagregelung nötig. Und was machen die Vollpfosten der SPD? Anstatt einen rückwirkenden Stichtag einzuführen, was logisch wäre, legt man ihn auf den 6.Februar.

Ende im Gelände! Das war nun auch für den links-grünen Medienblock zu viel. Wenn Neuwahlen, dann muss Jamaika alternativlos werden, um grüne Positionen durchzusetzen, und das geht nur mit einer SPD unter 15%. Der BR hat gleich das Seine dafür getan. Die berichten ganz neutral in der Abendschau über eine Versammlung von SPD-Neumitgliedern. Eigentlich ganz unverfänglich. Doch es spricht erst eine Verschleierte, die sich nun mit ihren Ideen in die Partei einbringen will. Dann ein Mitzwanziger mit ausländischem Akzent, der sich wünscht, dass Migranten blabla usw., dann lobt das Ganze eine junge Funktionärin am Schreibtisch im Riesenbüro, dass die sich einbringen, dann darf noch mal die Verschleierte ran. Was denkt sich der SPD-affine Malocher, der vor einer Woche beigetreten ist, um aus der SPD wieder eine Arbeiterpartei zu machen?

Dass das genau die weltfremden Gestalten sind, die nie im Leben eine Fabrik von innen sehen werden. Schon bereut er seinen Beitritt, doch gleich darauf hellt der BR, diesmal das Radio, seine Miene auf: SPD nur mehr bei 18%, 3%-Punkte verloren! Nun kann er zweimal zuschlagen! GroKo in der Mitgliederabstimmung ablehnen, dann kommt es zu Neuwahlen, wo er diesmal sicher nicht für die SPD stimmen wird.

Und leider glaubt er, dass er damit etwas verändern könnte. Dabei versuchen die Mainstream-Journalisten mit ihrer Berichterstattung nur Nuancen innerhalb des rot-grünen Farbfächers zu bestimmen.

Hätte jemand den gleichen Fernsehbericht gemacht, um die Unterwanderung der SPD durch Ausländer zu belegen und das als Grund für den Absturz der SPD in den Umfragen begründet, man hätte ihm selektive Berichterstattung vorgeworfen und die Instrumentalisierung des Islam.

Quod licet iovi, not licet bovi , wie der Lateiner zu sagen pflegt.

 

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