Franziskus von der Rotfront

Kurz nach der Wahl von Bergolio zum Papst, hatte ich bei einer Feier die Gelegenheit neben einem angehenden Pfarrer zu sitzen. Zu dieser Zeit hatte sich der neue Papst schon „geoutet“, sodass ich gar nicht lange um den heißen Brei herumredete.

Musste es denn unbedingt ein Marxist sein, den man zum Papst macht?

Er zeigte sich nicht groß überrascht, sondern meinte, dass er ja als Südamerikaner eine Nähe zur Befreiungstheologie hätte. Die Befreiungskirche war und ist ja sozusagen die Stimme der Armen gegenüber den herrschenden Cliquen aus Politikern und Oligarchen in den lateinamerikanischen Ländern. Die Umverteilung des Reichtums und des Farmlandes hielt die Kirche dort für eine Lösung für die sozialen Probleme in diesen Ländern. Mit dieser sozialistischen Idee war sie sozusagen der politische Arm der ärmeren Bevölkerungsschichten, um die Unterdrückung und Entrechtung zu beenden. Mit Hilfe der USA wurden in verschiedenen Ländern Militärdiktaturen an die Macht gebracht und die Kirchen hatten kein Problem ein doppeltes Spiel zu spielen und sich bei den Herrschenden anzubiedern solange sie nur christlich, konservativ und antikommunistisch waren.

Nun haben der Papst und seine Bischofsvasallen eine 180°-Wendung hingelegt, denn inzwischen favorisieren sie ja das chinesische Modell. Normalerweise verbindet man ja China eher mit Christenverfolgung und die findet auch statt. Man hat vor Kurzen eine Kirche im Norden Chinas gesprengt und einige Gemeindemitglieder verhaftet, weil sie sich nicht offiziell registrieren haben lassen.

Marcelo Sanchez Sorondo, der wichtigste Politikberater von Papst Franziskus meinte

in diesem Moment sind jene, die die Soziallehre der Kirche am besten verwirklichen, die Chinesen.“

Das stößt natürlich dem Kardinal Joseph Zen, der grauen Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, sauer auf und prangert dieses Doppelspiel an, doch der Berater des Papstes kommt richtig ins Schwärmen.

Auf die Eingangsbehauptung folgt nämlich eine ganze Reihe weiterer Dummheiten, mit denen Sanchez Sorondo die Volksrepublik China als eine Art Paradies auf Erden schildert, so wie sich früher die Kommunisten im Westen die Sowjetunion unter Stalin ausmalten. ‚Respekt für die Umwelt, Arbeit für alle als Priorität, keine Slums, keine Drogen und so weiter in diesem Delirium.

Und das tolle an der „offiziellen“ katholischen Kirche von Franziskus ist, dass sie neben den christlichen Symbolen auch die Zeichen des Kommunismus aufhängen, um ihre Treue zu zeigen, weil man sie dann in Ruhe lässt. Das kennen wir doch woher. Seit das Christentum unter Konstantin Staatsreligion geworden ist, hat sich die Kirche immer an die Seite der Mächtigen geschlagen. Mit der Bibelstelle „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“, konnte man die Gläubigen leicht ausbeuten und deren Geld locker umleiten, so dass die kirchliche und die politische Macht fast 2000 Jahre davon profitierten.

Jesus Christus war ein Revolutionär, denn er hat die Menschen vom Joch der strengen jüdischen Glaubensregeln befreit, bis die katholische Kirche sie wieder unter das Joch diesmal christlicher Regeln zwang. So wie es in Nitzsches „Der Antichrist“ beschrieben ist, hasst die Kirche niemanden mehr, als den selbstbewussten, freien Christenmenschen, denn die Kirche braucht den Schwachen, Hässlichen und Niedergedrückten, dem sie die Erlösung im Himmelreich versprechen können und der seine beschissene Lage noch als Belohnung sehen soll, während die Kirchenoberen in Saus und Braus leben und mit den Mächtigen klüngeln.

Papst Franziskus propagiert alle neomarxistischen Forderungen, die auch das chinesische System am Laufen halten. Deshalb hat man auch diesen Arschkriecher der Globalisten installiert. Die Protestanten sind sogar noch etwas schneller, doch wer aus diesem links-grünen Religionsverein zu den Katholiken flüchtet, kriegt ein paar Jahre später das Gleiche, denn sie marschieren hintereinander im Gleichschritt.

Die Kirche zerstört das traditionelle Familienbild durch die Wiederverheiratung von Geschiedenen, die Schwulenehe, die Umsetzung von Gender-Mainstream. Sogar die Bibel und Kirchenlieder werden gegendert. Dazu wird Allah mit dem christlichen Gott gleichgesetzt und ein Papst findet nichts daran, dieses „heilige Buch“ eines vielweibernden, mordenden Ziegenhirten zu küssen, der uns allen den Tod wünscht, und wäscht dessen Anhängern noch die Füße.

Eine Margot Käsmann muss als Bischöfin nicht mehr an das Ewige Leben glauben, die eigentliche Kernaussage des Christentums, denn wie uns auch der Papst nahelegt, müssen wir an den menschengemachten Klimawandel glauben und an die bösen Mächte des Kapitalismus, denn beides können wir durch Mäßigung und Verzicht überwinden. Wir sollen deshalb ja am besten auch auf eigene Kinder verzichten, wegen CO2 und Konsum und so. Deshalb hat man wohl auch einer Feministin und Abtreibungsaktivistin einen kirchlichen Orden verliehen.

Die Worte nach Mäßigung, Verzicht und Unterordnung glauben wir immer dann besonders fest, wenn sie aus dem Mund von fettgefressenen, kinderfickenden Kardinälen und Bischöfen kommen, die sich immer noch als die Stimme der Armen und Entrechteten sehen. Wo ist eigentlich die Kirche von Venezuela? Die Stimme der armen und entrechteten Venezulaner? Ach ja! Da wurde das angestrebte sozialistische System ja schon vorbildlich umgesetzt.

Das christliche Europa liegt im Sterben, weil die linke Politik die traditionellen christlichen Werte diffamiert und deren Anhänger zu Rechtspopulisten, Rechtsradikalen oder schlichtweg Nazis zählt. Die Anhänger der „Demo für alle“, die sich gegen die schamlose Frühsexualisierung richtet, und dem „Marsch für das Leben“, die sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzen, dürfen sogar von Teiggesicht Oliver Welke in der heuteshow durch den Dreck gezogen werden. Auch der Papst sieht im Rechtspopulismus eine große Bedrohung für Europa. Eigentlich meint er eine Bedrohung für das Eliteprojekt der EUdSSR, die abendländische Umsetzung des chinesischen Weges. Diejenigen, die sich heute gegen die Amtskirche richten, weil sie die traditionellen Werte nicht preisgeben wollen, werden in ein paar Jahren so behandelt werden, wie die Christen, die sich in China nicht bei den Kommunisten registrieren lassen.

Der Papst und seine Entourage fahren zweigleisig. Sollte das sozialistische EU-Projekt scheitern und Rom, wie von den Jihadisten angekündigt, erobert werden, dann findet man am Roten Platz in Peking sicher noch ein vorzeigbares Gebäude als Amtssitz, um die chinesischen Schäfchen gemeinsam mit der kommunistischen Partei arbeitsteilig auszubeuten. Die vatikanischen Nomaden helfen sicher dabei, die katholischen Ketzer, die sich dann nicht der chinesischen Amtskirche anschließen wollen, aufzuspüren. Der Papst hat ja den Eid geschworen, sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthaupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen (zu wollen), nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten und deren Kirchen zusammen mit den marxistischen Sprengmeistern auszulöschen.

Wenn der Messias wiederkehrt, möge er uns von diesem lallenden Rotfrontkämpfer erlösen.

Dann werden wir auch von EU-Politbüro, EEG-Umlage und Feinstaubgrenzwerten befreit werden. Er sollte sich aber beeilen, bevor der chinesische Weg unumkehrbar in seinem Namen auch in Europa umgesetzt ist.

 

Bild: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4d/Franciscus_in_2015.jpg/220px-Franciscus_in_2015.jpg bearbeitet