Eine Frau sagt Frauen, wo der Hammer hängt.

Wenn Sie was dazulernen wollen, dann klicken Sie auf bento. Vorausgesetzt Sie wollen sich das tägliche Geschehen geistig behindertengerecht aufbereiten lassen und ihre Wahrnehmung bewegt sich ausschließlich auf emotionaler Ebene.

Es geht um einen Bericht über die Rede der AfD-Politikerin Nicole Höchst zur Gleichstellung.

(…)

Dann kam die AfD und versuchte auch etwas zu dem Thema beizutragen.

Leider war die Rede von AfD-Politikerin Nicole Höchst so wirr und absurd, dass der halbe Bundestag einen Lachanfall bekam. Darüber hinaus erntete die AfDlerin entgeistertes Kopfschütteln und ungläubige Blicke.

Die wirrsten Sätze haben wir oben im Video zusammengefasst.

Dann kommt ein Video, in dem die Zitate dann für die ganz Dummen zusätzlich eingeblendet werden.

Am Ende soll übrigbleiben, dass hier eine Politikerin ein völlig zurückgebliebenes Frauenbild propagiert und deshalb einhellig von allen Parteien, außer der AfD, zu Recht ausgelacht wird.

Nun wollte ich das nicht so stehen lassen und hörte mir die Rede im Original an. Schon nach 10 Sekunden meinte ich, dass hier eine Übriggebliebene aus einem Wehrmachts-Frauenbataillon über das Mutterkreuz spricht. Doch es lohnte sich dabei zu bleiben, denn diese Frau brachte genau das auf den Punkt, was die meisten Frauen, die ich kenne, beklagen. Frauenquote dient nur einer winzigen Minderheit, die man auf lukrative Posten hieven will, wo sie leistungslos ihr Dasein fristen können.

Für den großen Rest motivierter, leistungsbereiter und sachkundiger Frauen entsteht das Gefühl, dass man extra für sie die Karriereleiter behindertengerecht in die Waagrechte kippen müsste, damit sie eine angestrebte Position auch bekommen. Die Abgeordnete Nicole Höchst sieht nicht so aus, als hätte sie das nötig gehabt. Als sie von einer systematischen Männerbenachteiligung spricht wird eine Gruppe von Frauen aus der grünen oder SPD-Fraktion eingeblendet (bei bento 1.41 min), wo sich großes Gelächter breitmacht. Für bento soll es wohl so rüberkommen, dass man sich über die wirren Aussagen von Nicole Höchst lustig macht. Dabei sieht es für mich eher so aus, als würden sie sich darüber lustig machen, dass genau dieser Haufen schnatternder Weiber davon profitiert hat und sie niemand in Frage stellen wird, weil das eben frauenfeindlich wäre. Viele haben ihren Listenplatz durch eine 50-50-Quote bekommen, obwohl der reale Anteil von Frauen auf dieser Ebene in der Politik höchstens 25% beträgt. Wenn man mal annimmt, dass Männer und Frauen gleich befähigt sind, dann ist bei dieser Verteilung die Chance wesentlich größer, eine weibliche blinde Nuss in den Bundestag zu schicken als eine männliche. Man sieht es ihnen an.

Zurecht mokiert die Abgeordnete, dass niemand eine Quote bei Müllmännern und Kanalarbeitern fordert. Besonders den Begriff „Gleichstellungstotalitarismus“ findet man bei bento lächerlich. Dabei werden Gleichberechtigung und faktische Gleichstellung immer synonym gebraucht. Frauen sind zum Glück gleichberechtigt, einen Zugang zu allen Berufen, Posten, Institutionen und Sportarten bei gleicher Leistung zu haben. Nur die Leistung zählt, obwohl hier doch in vielen Fällen sehr laviert wird, weil manche Berufe eben auch vorwiegend männliche Eigenschaften fordern. Das kann man nur so lange beibehalten, bis die negativen Auswirkungen von Frauenquoten nicht zu gravierend sind.

Es grenzt an systematische Männerbenachteiligung, wenn man in den Naturwissenschaften besondere Frauenkompetenzen wie Genderkompetenz einführt, um den Mangel an technischen und analytischen Fähigkeiten gegenüber männlichen Bewerbern auszugleichen. Richtig männerfeindlich wird es, wenn eine Stelle nicht mit einem männlichen Bewerber besetzt wird, obwohl sich keine Frau für diese Stelle interessiert. Auch die so genannten Professorinnen-Programme nötigen die Universitäten dazu, Frauen zu bevorzugen, weil man sonst auf finanzielle Mittel verzichten müsste, bzw. diese Stelle erst gar nicht geschaffen würde.

Gegen Ende ihrer Rede meinte die Abgeordnete, dass Frauenpolitik heute rechts sein müsse, weil die ganzen feministischen Bahnhofsklatscher den Weg bereitet haben, dass sich mit dem Islam eine zutiefst frauenfeindliche Ideologie in Deutschland breitmachen kann mit Frauenbeschneidung und Zwangsheirat und die schon jetzt die Bewegungsfreiheit von Frauen im öffentlichen Raum eingeschränkt.

Dieser Teil war bento wohl nicht lächerlich genug, um ihn ihren „LeserInnen“ zuzumuten.

Dieser Beitrag zeigt genau, von wem diese Seite gelesen wird: „StudentInnen“, die sich wegen ihrer Minderbegabung kognitive Höchstleistungen zu erbringen, sich nun lieber gesinnungsmäßigen Höchstleistungen widmen, damit ihr Selbstwertgefühl keinen Schaden nimmt. „StudentInnen“, die schon von Überforderung im Studium sprechen, wenn sie mehr als drei Sätze grammatikalisch richtig aneinanderfügen müssen und schon hibbelig werden, wenn es mehr als eineinhalb Minuten erfordert, einem Gedankengang zu folgen, und so für bento auch keine Gefahr darstellen, dass eine(r) von ihnen sich die Zeit nimmt, sich das Original auf youtube anzusehen. Es versteht sich von selbst, dass es bei bento keine Kommentarfunktion gibt. Wäre ja zu blöd, wenn die Lala-Welt der „LeserInnen“ zusammenbrechen würde, wo Frauen ihre kognitive Überlegenheit nur wegen der bösen Männer nicht ausleben können.

Nachtrag: Die Abgeordnete redete wohl unter dem MottoZuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

 

 

 

 

 

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