Das Sagbare liegt zwischen Minenfeldern.

Vor den Zeiten des Internets behielten Politik und Mainstreammedien ihre Deutungshoheit allein dadurch, weil es für den Laien schwierig war, an die durchaus vorhandenen Informationen zu kommen, das gängige Narrativ ins Wanken zu bringen. Wenn sich mal ein professioneller Historiker hervorwagte, dann konnte er sicher sein, von seinen Kollegen geschasst und ausgeschlossen zu werden, wie beim so genannten Historikerstreit.

Inzwischen kann sich auch der interessierte Normalbürger unabhängig informieren oder zumindest unangenehme Fragen stellen. Dass nun ein Tilo Jung oder ein Vertreter von RT bei der Bundespressekonferenz Fragen stellen können bzw. jemand in einem anderen Fall bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes, das bringt die sonst so selbstbewussten Regierungsvertreter doch sichtbar in Bedrängnis. Es erscheint fast schon hilflos, wenn man das dadurch zu unterbinden versucht, dass man nur noch solche Leute als Journalisten zulassen will, die von der Arbeit auch leben können. Witzig, wenn kaum einer von den ÖR-Dampfplauderern ohne GEZ-Zwangsgebühr überleben könnte.

Polit- und Medieneliten glaubten, dass sie bestimmte Informationen dadurch verschwinden lassen können, in dem sie alles unter dem Berg unwichtigen Gelabers verschwinden lassen können. Bei 2 Millionen Treffern glaubten sie, dass die meisten höchstens den Eintrag auf Wikipedia lesen und die ersten zwei Seiten, die Google zur Verfügung stellt, und dann muss es aber gut sein.

Doch man hat unterschätzt, dass es genug Leute gibt, die dadurch ans Ziel kommen, weil sie die richtigen Fragen stellen, unorthodoxe Verbindungen herstellen und ideologisch völlig unvoreingenommen an eine Sache herangehen.

Im Moment werden viele politische Entscheidungen bzw. Entwicklungen nicht mehr nur in den alternativen Medien in Frage gestellt und man merkt wie das polit-mediale Kartell darauf reagiert, wenn ihre Deutungshoheit ins Wanken gerät, mit der sich das Groh der Bürger manipulieren und führen lässt. Nur wer naiv ist, glaubt, dass sich die das so einfach gefallen lassen. Das sind nicht eine Andrea Nahles oder eine Angela Merkel, die dafür über Leichen gehen werden, denn sie sind nur die Marionetten.

Ich denke, dass sich nun Hadmut Danisch auf seinem gleichnamigen Block etwas zu weit vorgewagt hat. Ich lese ihn immer gerne, finde ihn hoch informativ und er zeigt zum Beispiel mit seinen Recherchen über die leistungslose Karriere einer Susanne Bear über Jura, Gender und Ministerien zum Verfassungsgericht, dass er schneid hat, sich auch mit den Mächtigsten anzulegen.

Immer wieder fielen ihm offensichtliche Verbindungen zwischen Marxismus und Nationalsozialismus auf und wie man heute versucht, schleichend ein solches System durch die Zerstörung unabhängiger Nationen und Völker durch unkontrollierte Einwanderung, Abziehen von Souveränität zu Gunsten der EU und der Implementierung eines Kulturmarxismus umzusetzen.

Nun hat ein jüdischer Vertreter der Harvard- Universität in den Tagesthemen davon gesprochen, dass wir uns in einem großen Experiment befinden, monoethnische und monokulturelle Demokratien in multiethnische, multikulturelle Demokratien umzuwandeln.

Darauf berichtet er ganz freimütig, dass er auf diese Aussage hin, der Sache auf den Grund gehen will, wie Antisemitismus, Nationalsozialismus und Marxismus zusammenhängen. Ganz locker schreibt er, dass er deshalb „Mein Kampf“ von AH gelesen hätte. Er nahm aber nicht die fürs Volk vorgesehene kommentierte Version, sondern bediente sich einfach einer Version im Internet, die man auf ausländischen Seiten findet. Er besaß dann die Unverschämtheit, dieses Werk zu strukturieren einfach anhand dem, was ihm auffiel. Dass es eben recht wenig Hetze gegen Juden enthält und die einzelnen Kapitel sprachlich und inhaltlich recht auseinanderfallen.

Ich habe auch schon Teile gelesen und muss feststellen, dass das Buch recht unergiebig ist, wenn man es völlig losgelöst von der Zeit der zwanziger Jahre sieht. Wer liest so was?

Ich möchte gar nicht auf den Gedankengang von Hatmud Danisch eingehen, sondern mir ist etwas völlig anderes aufgefallen. In seinem ersten Artikel vom 24.2.2018, war er offensichtlich völlig aufgelöst, weil er in diesem Buch Dinge gelesen hätte, die ihn in seiner Arbeit über dieses Thema deutlich weiterbringen würden.

Ich habe gerade unerwartet das erstaunliche Gefühl, alles verstanden zu haben. Alles.

Das Gefühl ist schrecklich.

Seit dieser Zeit sind seine Posts deutlich abgespeckt und geringer in der Anzahl. Als es um die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht zum 3. Geschlecht ging legte er die Verquickung zwischen Beschwerdeführer, Kläger, Gutachter und der Verfassungsrichterin Bear in kurzer Zeit offen. Nun brachte er nach vier Tagen nur einen Nachtrag, in dem es unter anderem hieß:

Ich weiß es auch nicht, worin der Zusammenhang bestehen soll. Für mich ist – bisher – keinerlei objektiv greifbarer und nachvollziehbarer Kausalzusammenhang zwischen Juden und Marxismus erkennbar. Da ich mich bisher nur in geringem Umfang mit der historischen Vergangenheit beschäftigt habe, kann ich da keine erschöpfende Auskunft geben, und auch nicht ausschließen, dass es eine gibt, aber mir ist bisher keine bekannt.

Diese Aussage hat mich doch sehr verwundert. Denn er gehört sonst eher zu den Typen, die dann mit passenden Fragen die Diskussion anregen, als ein fast abschließendes Urteil zu fällen. Zumindest schadet es nicht und ist sicher nicht verboten, Wikipedia zu zitieren. Oft reicht es ja schon einzelne Artikel zusammenzuführen.

Nach 1800 begann eine jüdische Reformbewegung, die versuchte dadurch gesellschaftlich Fuß zu fassen, indem man auf für Christen sehr fremdartige Rituale und Gebete verzichtete. Man führte Lieder und die Orgel in den nun verkürzten Gottesdienst ein. Als Juden sollten nun auch die gelten, die einen jüdischen Vater oder Mutter hatten und nicht nur die mit einer jüdischen Mutter. Denen standen die strengen orthodoxen Juden gegenüber. In der Zeit des europäischen Nationalismus verlangten nun auch die Juden eine eigene „Heimstadt“. So entstand die Zionistische Bewegung, eine Bewegung, die sich nicht über religiöse Gesetze der in der Welt verstreuten Juden definieren wollte, sondern auch über einen eigenen Staat. Sie war also damals eine nationale Bewegung, die sich auf die jüdische Abstammung bezog. Man kann das den Juden nicht vorwerfen, denn alle Nationen definierten sich damals auf diese Weise. Seit ihrem Aufkommen experimentierten die Nationen immer wieder mit verschiedenen Staatsformen und pendelten zwischen faschistischen, demokratischen und kollektivistischen Ideen. Dass nun schon vor der Gründung des Staates Israel auf dem Gebiet des damaligen Palästina kollektivistische Ideen umgesetzt wurden, ist da nichts Außergewöhnliches. Es gab dort seit 1910 so genannte Kibbuzim (Mehrzahl von Kibbuz). Kibbutz ist eine planmäßige, kollektive ländliche Siedlung in Israel, heute vielfach mit angegliederten Gewerbebetrieben. Bei Staatsgründung lebten 8% der Israelis in solchen Siedlungen, heute sind es noch 1,8% und nach dem Militärdienst verlassen viele junge Leute diese Siedlungen.

Auch wenn ich das jetzt nicht recherchiert habe, so handelt es sich hier sicher um Reformjuden oder Zionisten, denn die orthodoxen Juden lehnten damals den Staat Israel ab. Auch heute noch verbrennen streng gläubige Juden zum Jahrestag der Staatsgründung Israelfahnen. Viele rechte Verschwörungstheoretiker meinen, dass das Bankenwesen von Juden unterwandert sei. Dabei sind die Kritiker in Deutschland oft diejenigen, die das duale Ausbildungssystem und die Zünfte als typisch deutsch sehen. Dabei sind Juden jahrhundertelang von den Handwerksberufen ausgeschlossen worden und in den Bereich Handel und Banken gedrängt worden. Gleichzeitig mussten sie sich weitläufige Netzwerke schaffe, weil sie überall unbeliebt waren. Also jetzt bloß nicht winseln.

Nun ist bemerkenswert, dass es Uneinigkeit unter den jüdischen Organisationen gab wie man auf die Machtergreifung Hitlers reagieren sollte. Während eine Seite einen Boykott deutscher Geschäfte befürwortete, lehnten andere Organisationen dies ab. Die Gründe auszuführen, würde hier zu weit führen. Allein der Aufruf in der Times führte zum Boykott jüdischer Geschäfte in Deutschland. Hier zeigt sich wie tief die Spaltung war. Die Vertreibung der Juden aus Deutschland führte jedoch nicht dazu, dass jeder nach Belieben nach Palästina einreisen durfte (damals unter britischer Verwaltung). Es sollten ethnisch reine Juden sein und nur die gebildeten, jungen und starken unter ihnen sollten ausgewählt werden. Die deutschen Rassegesetze waren für die Zionisten durchaus nachvollziehbar. Zusätzlich musste ein bestimmter Geldbetrag gezahlt werden, der dann für den Aufbau Israels verwendet werden sollte. Das sieht zwar aus heutiger Sicht völlig rassistisch aus, doch für die damalige Zeit völlig nachvollziehbar, denn schließlich war das Land kaum erschlossen und hatte gar nicht die Größe, alle flüchtenden Juden aufzunehmen. Da liegt es auf der Hand, dass man erst nur die einreisen lässt, die dem Land auch dienlich sind.

Ich stimme Herrn Danisch zu, dass Marxismus nicht typisch jüdisch sein muss, bloß, weil viele sowjetische Politoffiziere Juden waren. Schließlich hingen generell viele Leute der Idee eines Kollektivs an, die in den 20-iger Jahren und natürlich während der Weltwirtschaftskrise Probleme hatten, wirtschaftlich Fuß zu fassen. Laut Wikipedia sind auch die Kollektive der Kibbuzim kein Beleg, denn dort heißt es:

…lässt sich auch mit dem Sozialismus im ursprünglichen Sinn in Verbindung bringen. Daher wird der Begriff des Kommunismus häufig auf Kibbuzim angewendet.[4] Eine Gleichsetzung mit Kollektivsiedlungen im ehemaligen Realsozialismus in Osteuropa oder in heute noch existierenden realsozialistischen Staaten wie Nordkorea ist jedoch irreführend, da z. B. Kolchosen in der einstigen Sowjetunion fast immer auf staatlichem Zwang basierten.

Hier könnte die Suche nach der Verbindung zu Ende sein, wenn sich nicht die Frage stellen würde:

Wem gehört das Land?

Es gehört dem Jüdischen Nationalfond:

 Ewiger Fonds für Israel) (abgekürzt JNF oder KKL) in Jerusalem versteht sich als Teil der zionistischen Bewegung, die jüdischen Menschen das Leben in Palästina ermöglichen soll.

Diese Organisation (gegründet 1901) arbeitet eng mit ELAD zusammen, eine radikal zionistische Siedlerbewegung, die es oft auch mit nicht astreinen Methoden schafft, Siedlungsland zu erschließen. In einem Artikel habe ich folgende Aussage gefunden:

Israelische Siedlungen haben einen Staat im Staat geschaffen. Der sehr bekannt und beliebte israelische Moderator Haim Yavin, ein wirklicher „Mister Konsens“, beschreibt die Siedler mit Worten eines prominenten Kritikers „als fanatische, verrückte, rassistische, widerliche und gewalttätige Sekte“.

Nun möchte ich nicht mit dem Finger auf diese Siedler zeigen, denn die meisten Araber, die in Israel leben, wollen keinesfalls von da weg. Doch die Siedler sehen, wenn auf überzogene Weise, dass die demographische Entwicklung, genau dieses Zusammenleben zerstören kann. Araber bekommen im Vergleich zu den Israelis überdurchschnittlich viele Kinder. Junge Israelis wandern deshalb oft aus, weil es schon an bezahlbarem Wohnraum fehlt, und es könnte sein, dass die Israelis irgendwann in der Minderheit sind. Ich habe mal einen Artikel gelesen, wo es hieß, Israel müsse eine Diktatur werden, um die Demokratie zu retten. Inzwischen ist man dazu übergegangen, zumindest afrikanische Einwanderer zurück in ihre Heimatländer zu bringen.

ELAD gehört zur Tshuva-Gruppe, eine Immobilien- und Investment-Firma eines israelischen Milliardärs, der sich für Bauwerke an „charakteristischen“ Orten interessiert. Der gibt sich auch nicht nur mit Heiligen ab. Ist doch klar, dass alle Institutionen von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und NGO, die zu groß werden, von Kriminellen unterwandert oder sogar gekapert werden. Die Caritas ist nur mehr zu 1% auf Spenden angewiesen, es gibt also noch genügend Schwachköpfe, die das Gesäusel von christlicher Nächstenliebe glauben und für ein Wirtschaftsunternehmen spenden.

Bevor mir ein Kardinal Woelki die letzte Ölung geben darf, würde ich noch versuchen zu Fuß in die Hölle zu kommen. Wenn Institutionen zu groß werden, dann laufen sie für Geld oder für ihre „Werte“ Amok. Drücken sie einem völkisch-nationalen oder einem Gutmenschen 5 Milliarden in die Hand, damit er die Welt verbessert. Gnade uns Gott. Das Ergebnis wäre das Gleiche.

Glauben Sie, dass in jüdischen Organisationen lauter Heilige sitzen? Wenn wir das Geschehen in der Zeit verstehen sollen, dann wäre es völlig unproblematisch, die obige Geschichte der jüdischen Bewegungen in den Medien zu bringen und in jedes Schulbuch, schließlich war es der Zeit angemessen. Anstatt über Euthanasie und Rassenlehre der Deutschen empört zu sein, sollte man zur Kenntnis nehmen, dass das schon vor dem 3.Reich Verbreitung in den USA und England fand. Die Idee, einer ethnischen oder nationalen Vorherrschaft eines Landes oder Volkes ist doch seit dem 2.Weltkrieg lange vorbei. Man könnte doch offen reden. Oder doch nicht?

Jetzt überlegen Sie mal. Kollektivistische Ideen wie Kibbuzim funktionieren in Israel, soziale Marktwirtschaft und das Sozialsystem funktionierten in Deutschland, solange sich nur wenige bereicherten und das von den übrigen Bürgern auch für verwerflich gefunden wurde, in Japan gibt es so gut wie keine sozialen Spannungen. Alle haben etwas gemeinsam. Es sind die einzigen Länder, die das haben, neben den USA, wo das eher etwas fürs Papier ist. Googeln Sie mal.

Die kollektivistische Idee einer multiethnischen, multikulturellen Demokratie ist aufgrund der Dosis eine Bedrohung, da Kommunismus und Sozialismus mehrfach gezeigt haben, dass sie in Zerstörung münden. Wer könnte Interesse daran haben?

Das Experiment ist nichts Anderes, als durch die Vereinzelung durch unkontrollierte Einwanderung einen Marxismus zu implementieren; zerstrittene Arbeitsschafe und eine Elite. Wer könnte Interesse daran haben?

Vor einigen Tagen kam ein Bericht über eine Konferenz über Antisemitismus in Europa. Man sah rechte Strömungen als die größte Bedrohung. So sehen es auch Vertreter der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Wie würden Sie als französischer Jude in Paris über diese Aussage denken?

Wenn Sie an die Nützlichkeit des NSU denken, dass ein rechtes Mörderduo acht Menschen getötet hat ohne eine DNA-Spur zu hinterlassen und von keinem Zeugen gesehen zu werden und danach unter Zeugen und Ermittlern sogar ein Massensterben eingesetzt hat, dann würde ich vorsichtshalber mal keine Fragen stellen.

Die Kritik an George Soros gilt als antisemitisch, obwohl er von sich selbst sagt, nicht an Gott zu glauben.

Holocaust-Überlebende haben alle anscheinend inzwischen ein biblisches Alter erreicht. Nicht selten haben sie sich beschwert, dass jüdische Organisationen die Entschädigungen für sich beanspruchten, anstatt sie rechtmäßig an die Opfer auszuzahlen.

Zurück zu Hatmud Danisch. In seinen Artikeln grenzt er sich immer politisch und gesinnungsmäßig zu den Rändern ab und gibt sich in manchen Fällen als unwissend. Das ist nur ein Stilmittel, um einen Artikel thematisch zu begrenzen und das Geschriebene in der politisch korrekten Mitte zu halten. Dem ist wie mir die Gesinnung eines Menschen egal, solange die Tat stimmt. Wenn jemand für Obdachlose spendet und zu Hause die Reichskriegsflagge hängen hat, entwertet das nicht die Tat; mir ist die Gesinnung im Gegensatz zu Politikern und der Medienmeute egal. Solange er niemanden schadet, kann jemand denken und tun, was er will.

Mit dieser Einstellung können Sie aber nicht so locker hausieren gehen und mal schnell öffentlich aus „Mein Kampf“ zitieren und daraus ein paar „alternative Fakten“ zur Geschichte des Judentums in Europa ableiten, einschließlich jüdischer Organisationen.

Herr Danisch ist zu diesem Thema doch plötzlich sehr defensiv und mundfaul geworden. Vielleicht haben ihn ja Freunde und Bekannte darauf aufmerksam gemacht.

Es gäbe noch viel zu erzählen, doch außerhalb des Sagbaren liegt ein Minenfeld.

Ein Gedanke zu “Das Sagbare liegt zwischen Minenfeldern.

  1. Ich wuerde keinem vorwerfen, dass er sich der JQ (jewish question) entzieht. Nur allzu schnell ist man dann entweder am virtuellen Pranger oder in der BRD recht willkuerlich der Volksverhetzung angeklagt.

    Tatsache ist, dass man Juden, nicht nur in Deutschland, sondern fast ueberall, die „Integration“ versagte. Nicht nur das, sie waren auch der bequeme Suendenbock fuer schlechtes Wetter, schlechte Ernten, Krankheiten etc.pp. Die Aluhut-Brigade macht aus der Tatsache, dass Juden auf bestimmte Geschaeftszweige beschraenkt wurden, eine juedische Weltverschwoerung. Vielleicht die einzige Erkenntnis die man daraus ziehen kann ist, dass Toleranz eben nicht Akzeptanz ist und Toleranz zumindest langfristig sehr negative Auswirkungen auf die Tolerierten haben kann.

    Moeglicherweise hat Hitler es damals so gesehen, dass die ersten Sowjets eben vor allem Juden waren, und vielleicht selbst erlebt, dass Juden als Minderheit oft eng zusammenhalten. Mag sein, dass er daraus den Juden den Marxismus angedichtet hat. Vielleicht brauchte er aber nur einen historisch immer wieder akzeptierten Pruegelknaben, der fuer alles Schlechte stand, um die Massen aufzuwiegeln. Furcht und Hass funktioniert dabei immer schon besser, als etwas rationales. Und Russland war fuer den Durchschnittsdeutschen viel zu weit weg, um als Boesewicht hassbar zu sein.

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