Hassverbrechen: Das Volk passt zum Gesetz.

In einem früheren Post habe ich ja erzählt, dass an den größeren Schulen im Bayerischen Wald nun wegen der Zuwanderung die erwarteten Probleme ankommen sind und einer daraufhin meinte, dass er aus erster Hand weiß, dass man sowas in Essen schon seit ein paar Jahren kennt. Als ich sagte, dass es in den letzten Jahren nicht von Nachteil war, jemanden persönlich von der Polizei, Schule oder Rettungsdienst zu kennen, dass man nicht alles glauben muss, was im Fernsehen kommt, dann haben die so geschaut, als würden alle Probleme netterweise in Essen und Umgebung bleiben.

Wer so schaut, glaubt auch, dass unsere Regierung nur unser bestes will und finden auch das NetzDG als völlig unproblematisch. Ich habe mir gedacht, ich könnte vielleicht mal das Gesetz gegen Hate-speech in Großbritannien kopieren und in der Arbeit verteilen. Doch wenn ich ehrlich bin, dann ist der Text so gehalten, dass die meisten sagen würden, warum sollte man dagegen sein? Für die wäre es auch völlig normal, wenn bückende Beter eine Straße blockieren oder es sich verbitten, dass jemand sagt, dass Terrorismus irgendwas mit dem Islam zu tun hätte. Da sagt man dann besser nichts. Ist ja Religionsfreiheit und dagegen sind nur die Rechten.

„Ein Hassverbrechen liegt vor, wenn jemand Opfer eines Verbrechens aufgrund seiner Behinderung, Geschlechtsidentität, Rasse, sexuellen Orientierung, Religion oder eines anderen wahrgenommenen Unterschieds wird. Es beinhaltet nicht immer körperliche Gewalt. Jemand, der einem anderen gegenüber eine beleidigende Sprache anwendet oder ihn belästigt, weil er ist, was er ist, macht sich ebenfalls eines Verbrechens schuldig.“

Gefährlich wird es aber, wenn man liest wie festgestellt wird, dass es sich um ein Hassverbrechen handelt:

„Wenn jemand eine Straftat begeht und das Opfer oder jemand anderes glaubt, dass sie durch Vorurteile oder Hass motiviert ist, stufen wir dies als „Hassverbrechen“ ein. Es bedeutet, dass der Täter für das Verbrechen selbst und auch für seine Gründe angeklagt werden kann es. Wenn jemand etwas tut, das keine Straftat ist, aber das Opfer oder jemand anderes glaubt, dass es durch Vorurteile oder Hass motiviert ist, würden wir dies als „Hassvorfall“ einstufen. Obwohl das, was der Täter getan hat, nicht gegen das Gesetz verstößt, verstoßen die Motive dafür gegen das Gesetz. Das bedeutet, dass es möglich ist, diese Person wegen einer Straftat anzuzeigen.“  (hier)

Hier geht es also nicht mehr um objektive Kriterien, sondern um irgendwelche Befindlichkeiten einzelner Personen.

Hass ist ein „intensives Gefühl der Abneigung gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen“ …Ursache ist meist die Bedrohung oder Kränkung des eigenen Selbstwertgefühls.

In Großbritannien wurden ja schon Tausende wegen so genannter „Hassverbrechen“ angezeigt, weil sie sich angeblich in den sozialen Medien im Ton vergriffen haben. Die AA-Stiftung war so nett, uns auch zu sagen, welche Äußerungen unter „Hassverbrechen“ fallen.

Es ist durchaus möglich, sprachlich Hass gegen Personen oder Gruppen auszudrücken, ohne diesen Hass tatsächlich zu empfinden oder auslösen zu wollen (z.B. aus Unkenntnis der Bedeutung bestimmter Wörter oder im Rahmen einer misslungenen Satire). In der öffentlichen Diskussion wird der intentionalen Definition häufig eine Definition aus Betroffenenperspektive entgegengesetzt: Hassrede liegt dann vor, wenn es Menschen gibt, die sich durch diese Rede herabgesetzt oder verunglimpft fühlen. Als Grundlage einer Definition ist die Betroffenenperspektive sicher besser geeignet als die Intention des Sprechenden.

Dann folgen diverse genauere Erklärungen, kann jeder selber lesen. Meiner Meinung nach haben die gemerkt, dass es ja zu viel der Ehre für den Beleidigten wäre, wenn man nach obiger Definition nur aus Bedrohung oder Kränkung des eigenen Selbstwertes zu Hass bzw. Hassrede neigte, so dass es besser ist, allein die Betroffenenperspektive gelten zu lassen.

Ich halte ja Genderforscher durchgehend ja für überflüssig und sie keinerlei Mehrwert erzeugen. Nun kratzen deren Fähigkeiten und deren Titel sicher nicht an meinem Selbstwert, denn wenn sie sich heute bewerben, dann verschweigen sie beides besser. Für solche Weiber empfinde ich alles andere als Hass. Eher ist es Mitleid oder es berührt mein Gerechtigkeitsgefühl, wenn man für die Steuergelder verschleudert. Eigentlich sind die mir egal, sind lächerlich-witzige Deko an den Universitäten, deren Texte man in jeder Satiresendung unverändert vorlesen könnte. Wenn man aber für „Flüchtlinge“ in Anführungsstriche Probleme bekommt, dann finden es wohl auch Genderforscher vom Hass motiviert, wenn man „Forscher“ hier in Anführungszeichen setzt. Die AA-Stiftung findet, dass schon die Verwendung des Wortes „Tussi“ von Hass motiviert wäre.

Ich habe bei meiner Recherche mal auf Seiten und Blogs im Umfeld einer der Mitwirkenden an dem AA-Text gesucht. Da finden sich Leute, die sind echt krank. Meiner Meinung nach findet für die so was wie eine objektive Außenwelt gar nicht mehr statt und kreisen pausenlos um den Gedanken wie böse Mächte gerade sie für Hass und Hetze ausgewählt hätten. Ich habe ja schon von der Frau Doktor Antje Schrupp berichtet, die ihren Blog entsprechend bereinigt. Viele glauben echt, dass jemand persönlich Hass empfindet, wenn man einen Text oder Post entsprechend benennt, weil man ihn eben für Scheiße hält. Das gehört doch zu freien Wettbewerb. Schließlich sage ich dem Hosenverkäufer auch, wenn ich ein Teil Scheiße finde, ohne dass er gleich beleidigt ist oder gar handgreiflich wird. Es wundert mich ja selbst, dass sich noch nie jemand über meine Wortwahl beschwert hat.

Diese Leute sind nun der Humus, auf dem die Gesetze gegen Hassrede selbstständig weiterwachsen. Da braucht es keine Meinungspolizei mehr, denn unter diesen Mimöschen finden sich genügend Denunzianten, weil sie es sich auf die Fahnen geschrieben haben, nun diejenigen zu retten, die die gleichen „Ungerechtigkeiten“ erfahren haben wie sie selbst. Erinnert mich etwas an #meetoo. Für das gemeine Volk reicht es, in der Schule mal unsanktioniert „fette Sau“ genannt worden zu sein. Jetzt kann man diese späte Ungerechtigkeit wiedergutmachen.

Wenn sie mit solchen Leuten persönlichen Umgang haben, könnte sich der zu wahren Tretminen entwickeln.

…oder ihn belästigt, weil er ist, was er ist,… Stellen Sie sich vor, Sie sagen am Ende der Bewerberin mit Genderabschluss auf den Job auf der Bohrinsel, dass sie nichts kann, was man brauchen könnte.

Oder gehen Sie zu einem Moslem und fragen, ob es wirklich so vorbildlich ist, eine 9-jährige zu vögeln oder eine Frau wegen Ehebruchs zu steinigen. Und das ist nicht so abwegig, dass man Sie hier drankriegt, denn wenn sie einschlägige Gewaltsuren aus dem Koran, Teile aus den Hadithen oder Äußerungen anerkannter religiöser Führer ins Netz stellen, dann werden die ja inzwischen vom Provider gelöscht. Schließlich will man keine Probleme mit dem NetzDG wegen nicht gelöschter Hasskommentare bekommen.

Jahrelang hat man dazu erzieherisch den Weg bereitet, indem in der Schule ein böses Wort gleich Mobbing bedeutet, hinter Kritik grundsätzlich persönliche Abneigung steckt und hinter der Sanktionierung eines untragbaren Verhaltens fehlende Akzeptanz. Und die sind jetzt in einem Alter, wo sie einfach scheitern, weil sie vor lauter Wattebäuschchen während Schulzeit und Uni merken, dass sie arbeits- und lebensunfähig sind mit Null Frustrationstoleranz. Das würde mich auch krankmachen. Woran liegt es wohl, dass Sie eher keine Metzgereifachverkäuferin wegen Hassverbrechen anzeigt, weil Ihnen ihr Hintern nicht gefällt? Die weiß was sie kann und kann ihnen auch verbal so rausgeben, dass Ihnen Hören und Sehen vergeht. Die allermeisten in Handwerk und Industrie haben ein bestimmtes Berufsethos, egal welchen Beruf sie ausüben, und haben schon mal dadurch eine gewisse Wertschätzung aus ihrem Umfeld. Da ist man dann von Haus aus weniger anfällig sich pauschal als Opfer zu fühlen.

Jahrelang hat man den Leuten vorgegaukelt, dass Frauen, Minderheiten, Ausländer, Schwule und Lesben usw. dauernd dem Hass und der Hetze von vornehmlich weißen Männern ausgesetzt wären. Dabei sind all diese Gruppen untereinander wesentlich hinterhältiger, beleidigender und gewalttätiger als es weiße Männer zu denen und untereinander je sein könnten. Fragen sie mal Frauen

Es ist fast eine Ironie des Schicksals, dass die „Hassrede“-Gesetze genau die treffen, die die Regierung dafür kritisieren, dass ihre Politik für alle untragbare Zustände schafft. Allein die Flutung mit Kulturfremden, vornehmlich aus dem muslimischen Raum, wird für Christen und religiöse Minderheiten zur Gefahr, genauso wie für Frauen und Homosexuelle. Dazu kommen die Perversitäten von Gender-Mainstream, die mit ihrer Frühsexualisierung, unterstützt durch staatliche Förderung und Zwang, lauter Kinder und später Erwachsene mit psychischem Dachschaden produzieren.

Gibt es für die Eliten etwas Besseres, als eine Gesellschaft, die blöd genug ist, die Gesetze, die nichts als böses Blut schaffen und gleichzeitig jegliche Kritik an der Regierung und Politiker potentiell unter Strafe stellt, sogar freiwillig anzunehmen und umzusetzen?

 

 

 

 

Ein Gedanke zu “Hassverbrechen: Das Volk passt zum Gesetz.

  1. Die Geschichte, wie „gender“ in unsere Welt kam, liest sich überigens so ähnlich wie die vom „Hass“ und vom Netzwerkdurchsetztgsg.: Einstieg ganz oben auf der Lobbyetage der EU.

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