Das deutsche Kind bringt die Wende!

Seit dem ARD-Streifen „Das deutsche Kind“ und die Realsatire „Aufbruch ins Ungewisse“ werden ja die Sendeanstalten damit konfrontiert, dass sie Propaganda betreiben wie damals im 3.Reich oder in der DDR bzw. dem Ostblock. Ist jetzt naheliegend, man liegt aber trotzdem ganz falsch. Wenn unsere Zeit mal in Geschichtsbüchern steht, dann haben wir da ein weitgehendes Alleinstellungsmerkmal was den Unterhaltungsfilm angeht. Witzigerweise ergibt natürlich die Reaktion der Bevölkerung auf jegliche Art staatlicher Propaganda, die jetzt zeitnah und direkt über Kommentarfunktionen und Sozial-Media möglich ist, ein interessantes Zeitcholorit.

Im Nationalsozialismus und in der DDR hat man zwar unliebsame und nicht linientreue Personen entfernt, doch es entwickelte sich doch ein sehr loyales System gegenüber dem Staat, so dass Zensur im Grunde keine so große Rolle spielte, da man ja bei der Vorlage des Filmes schon ungefähr wusste, was man nicht bringen kann. Wie heute gab es eine entsprechende Filmförderung bzw. bestimmte Künstler wurden besonders gefördert. Da durfte sogar noch jeder spielen, der nicht täglich die Nazi-Ideologie rauf und runter gebetet hat. Da hätte es damals sogar eine Helene Fischer leichter gehabt, während man heute schon darauf drängt, dass sie sich endlich eindeutig bei den „Guten“ positioniert.

Hätte Adolf schon Fernsehen mit so viele Sendern gehabt und hätte er die gleiche Politik betrieben wie damals, dann wäre den Zuschauern im Gegensatz zu heute einiges erspart geblieben. Sicher wären ideologisch passende Dokus so wie heute rauf und runter gelaufen. Allerdings wäre Ihnen im Unterhaltungsbereich die gegenwärtige Folter durch das Zwangs-GEZ-Fernsehen erspart geblieben. Denn:

In den Kurz- und Spielfilmen lassen sich politisch-propagandistische Inhalte grundsätzlich seltener nachweisen als in den nichtfiktionalen Genres. Der Filmhistoriker Gerd Albrecht, der in den späten 1960er Jahren die erste umfangreiche Datenerhebung zum NS-Spielfilm durchführte, bezifferte den Anteil der Propagandafilme an der gesamten Spielfilmproduktion auf 14,1 %. Wenn man ein vollständigeres Sample zugrunde legt, als Albrecht zur Verfügung stand – z. B. hat er keine internationalen Koproduktionen berücksichtigt –, beträgt der Anteil der Propagandafilme sogar nur 12,7 %.

Sogar die DDR hat irgendwann erkannt, dass man den Leuten nicht permanent mit roter Ideologie auf den Senkel gehen darf. Es reichte Ihnen der angepasste Bürger im System.

Ab den 1960er-Jahren enthielten sich die Filme zunehmend der politischen Indoktrination, ohne aber die Auswirkungen des politischen Systems zu verleugnen. (hier)

Klar, dass da die Werktätigen auch im Film in die Volkseigenen Betriebe gingen und nicht zu McDonalds zum Malochen. Bei Kinderfilmen hielten sich die Propagandisten in den Ostblockländern ja fast vollkommen heraus, wenn man zum Beispiel an „Lucy, der Schrecken der Straße“ oder “Das Mädchen auf dem Besenstiel“ denkt.

Aber, wenn die Deutschen Scheiße machen, dann machen sie extra noch mehrere Anläufe, dass es auch wirklich 100% Scheiße wird. Da reicht auch nicht ein einzelner „Marker“, zum Beispiel eine Person oder eine Szene, um den Fernsehräten zu zeigen, dass man bei den Guten ist. Keine Soap, kein Krimi, kein Fernsehfilm, in dem uns nicht irgendein „Quotenneger“ oder heiliger Moslem reingedrückt wird. Keine Handlung, die nicht hanebüchen oder realitätsfern genug wäre, als dass sie nicht sämtlichen gewünschten Klischees entsprechen würde, wo alle Akteure daran arbeiten die neomarxistische Lala-Welt herzustellen, wo sich alle zwischen Elektroautos, Biobauernhöfe und Windrädern liebhaben.

Davon bleiben auch Kinderfilme nicht verschont. Man denke nur an „Nellys Abenteuer“ oder so einen Kika-Schinken, wo eine Schülerin von anderen gemobbt wird, weil sie eine Geschlechtsumwandlung macht. Solcher Art deutscher Problemfilm war früher etwas für den WDR nach 23 Uhr für den progressiven Lehrer, der um diese Zeit noch Hefte korrigierte. Es glaubt auch keiner, dass heute ein Mädchen im Kinderfilm  noch „Sexana“ heißen dürfte, ohne dass Links-Grün-Gender eine Sondersitzung im Bundestag einberufen würde.

Vor drei Jahren haben die Zuschauer noch ihren Unmut über die Programmmacher, Journalisten und Politiker ausgekübelt, wenn man ihnen eine Welt einreden wollte, die für die Feinripp-Intelligentia schon zusammenbricht, wenn die in Duisburg-Marxloh den Müll raustragen.

Verbittert hat eine Claudia Roth deren Ergüsse vorgelesen, weil doch alle Kritiker der Flüchtlingspolitik so wären und so die Demokratie in Gefahr wäre. Die Kommentarbereiche hat man dann entsprechend gesäubert, auch bei rechten Blogs, sonst hätte man die schon lange eliminiert.

Aber Menschen sind in Diktaturen „beengten Meinungsumfeldern“ nicht blöd und es etabliert sich gerade eine Kultur des feinen Witzes oder der penetranten Huldigung. Man hat der ARD bei „Aufbruch ins Ungewisse“ noch deutlich den Unmut über dieses Machwerk gezeigt und ihnen sehr sachlich reingewürgt, dass hier die Realität völlig verdreht wird.

Die ARD hat natürlich nix gelernt und jetzt den Film „Das deutsche Mädchen“ hinterhergeschoben. Allerdings haben sich die Kritiker unter den Zwangssehern auch darauf eingestellt und reihen sich nun unter diejenigen ein, die den Film wirklich besonders toll finden. Manchmal ist die Huldigung an die Macher so penetrant, dass das alles nur ironisch gemeint sein kann. Allerdings gibt es einige „echte“, die denem in nichts nachstehen. Die Filmemacher zeigen täglich, dass sie völlig lernresistent sind und ihre Filme wirklich für realistisch halten. Jeder halbwegs vernünftige Filmemacher würde wenigstens so am Grat entlangfahren, dass er seinen Job behält und sich nicht gleich völlig lächerlich macht. Wer aber so blöd ist, der glaubt auch, dass die positiven Kommentare wirklich alle ernst gemeint sind, anstatt, dass die damit eigentlich zeigen, dass man den Film für völligen Schwachsinn hält.

Dem propagandistischen GEZ-Blödsinn können wir ohnehin nicht entkommen, doch das überaus positive Feedback könnte die Filmemacher dazu bewegen, noch größeren Blödsinn zu drehen. Dann dürften auf der einen Seite auch unbedarfte Zuseher aufwachen, welche Propaganda man uns unterjubeln möchte, während es für die anderen dann wieder echt witzige und skurrile Filme gäbe, wenn auch unbeabsichtigt:

Mohammed Ahmed lebt mit seiner zum Mann umoperierten Frau Aysche und den 8 Kindern auf einem Biobauernhof und kämpft gegen Rechtsradikale, die gebrauchte Dieselfahrzeuge verhökern und mit dem Feinstaub das Gemüse vergiften, von dessen Erlös die Mohammeds der Gemeinde eine Windkraftanlage schenken wollen, mit deren Strom eine von ihnen ehrenamtlich betriebene, multikulturelle Kita versorgt werden soll. Gegen große Widerstände können die Mohammeds ihr Vorhaben umsetzen.

Ein Lob aber an alle, die solche Filme in Zukunft mit ihren Kommentaren erst möglich machen. Hier ein paar Beispiele:

Der ist wohl wirklich so gemeint:

Manche Gegensätze und nicht aufzulösende Haltungen müssen wir einfach nebeneinander so stehen lassen und akzeptieren. In der Liebe zum Menschen können wir uns jedoch wieder verbinden. Wenn beide Seiten auch bereit sind, da miteinander zu feiern und zu leben, wo die Religionen keine unüberbrückbaren Gegensätze definieren, haben wir doch schon viel erreicht.

Der auch:

 Zusammengenommen realitätsferner als eine Star-Wars Episode.

Schwer zu sagen:

Ein wunderbarer Film! Bitte mehr davon!!! In einer Zeit, wo viele Menschen nur noch in Schubladen denken und Hass verbreiten, wo „Gutmensch“ zum Schimpfwort geworden ist, wo Werte wie Toleranz lächerlich gemacht werden, zeigt dieser Film auf, wohin das alles führt!

, denn das alles führt dazu, dass die Medien glauben, sie müssten uns ihre Sichtweise mit solchen Filmen immer noch penetranter aufs Auge drücken.

Der Rest der Kommentare kann nur ironisch gemeint sein oder die haben wirklich einen an der Waffel.

Bester Film ever

Allen Kritikern sei gesagt, das ist die Wahrheit. Integration und fremde Kulturen retten uns, unsere Kinder und unsere Zukunft.

Dafür zahle ich gerne GEZ
Super und einfach jeden Cent GEZ wert. Bitte in Zukunft mehr davon, und natürlich auch gerne mit steigenden GEZ Beiträgen. Qualität darf auch mehr Kosten.

Eine großartige Darstellung einer möglichen Realität
Einfach nur Klasse. Super Film. Weiter so. Realität und Fiktion verschwimmen. Wer jetzt noch Zweifel an den neuen Bürgern hegt, dem ist auch nicht mehr mit einer gefundenen und wieder zurück gegebenen Geldbörse zu helfen.

Einfach nur Dankeschön
Liebe Macher, ein Film der mitreißt, der Menschen in der normalen Welt aus verschiedenen Religionen zeigt. Meine GEZ zahle ich gerne! Weiter so!

Und als nächstes wünsche ich mir einen Film
ungefähr so: 1986. Eine todkranke Alleinerziehende (BRD) wünscht sich, dass ihr Kind anstatt bei z.B. der Tante oder so, von ihren besten Freunden (natürlich DDR-Regimekritiker, aber menschlich total supi, nicht so kapitalistisch-materialistisch wie die Tante) in der DDR aufgezogen wird…Das wäre auch absolut realistisch und zeigte, dass über Grenzen hinweg das Gute siegt.

Super !
Meine Familie saß schon lange nicht mehr so gespannt und ergriffen vor dem Bildschirm …. und dann solche dummen Hasskommentare

oder 

…, dass ich mit meinen monatlichen Zuwendungen solch einen zauberhaften Film mitfinanzieren durfte. Ich liebe euch. Zeigt bitte mehr solche realistischen Filme. Die Liebe, unendlich und weltumspannend ist zwischen allen Menschen, Kulturen und Religionen vorhanden, man muß sie nur durch Realitätsnahe Filme fördern und stärken.
Gebt Hass, Gewalt und Menschenfeindlichkeit keine Chance.

Bester Kommentar
Leider immer noch Vorurteile gegenüber Muslimen
Wie schön wäre das Leben für uns alle wenn es keine deutschen Nazis mit Vorurteilen gegenüber den sanften Muslimen mehr geben würde. Wir können von den türkischen Protagonisten im Film lernen, dass ihnen und ihrer Religion immer nur Unrecht getan wird. Menschen wie Cem und Sehra sind sympathisch, einfühlsam und wollen nur das Beste für ihre deutsche Pflegetochter. Die reine Harmonie wird jedoch von Deutschen gestört, die schon länger hier leben und an ihren rückständigen Werten festhalten, wie die Oma von Pia (wieder mal super unsympathisch von Katrin Sass gespielt-toll!).Man leidet regelrecht mit wenn dem friedfertigen Cem so viel Unrecht widerfährt und er sich auf seinem Gebetsteppich schluchzend krümmt.
Es ist leider exemplarisch für Deutschland und genauso erlebe ich es in meinem Stadtteil auch immer wieder- junge Muslime, die verschüchtert und mit gesenktem Blick in ihrem AMG durch die Straßen cruisen und hoffen, dass sie nicht bedroht und angefeindet werden.“

Man darf auf den nächsten ARD-Reißer gespannt sein, ob da noch eine Steigerung möglich ist.

 

 

3 Gedanken zu “Das deutsche Kind bringt die Wende!

  1. Ich bedanke mich bei der Reichsgroßkanzlerin, dass Sie uns mit so schönem Fernsehen versorgt und sich um die Verfolgten aus aller Welt kümmert. Dank ihr steht Deutschland international wieder in ganz, ganz hohem Ansehen. Und wenn die Osteuropäer mal nicht mögen möchten, dann gibt es etwas mehr EU Geld. So macht unsere erste Frau in Regierungsverantwortung einfach alle sehr glücklich und das ist schön.

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  2. Was leben wir doch gern in diesem Land in dem es sich so gut und gern leben lässt und in dem so tolle Filme und vor allem so phantstische-liebevolle Politik gemacht wird. Mehr, davon. Mehr. Mehr. Wir wollen die ganze Welt in Liebe umarmen. Nur die Liebe zählt.

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