Menschenfeind. Gerne auch gruppenbezogen.

Eigentlich sollte der Artikel zu diesem Thema schon gestern hier stehen, doch ich habe mich besonnen, dass dies kein wissenschaftlicher Blog ist, sondern auf der Startseite steht ja, dass es um die  Sicht eines Waidlers geht.

Ich bin ja schon weitgehend gegen all die Kampfbegriffe rechts, rechtspopulistisch, homophob oder islamophob abgestumpft. Doch an einen Begriff kann ich mich nicht gewöhnen:

Menschenfeind bzw. menschenfeindlich, auch gerne gebraucht als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Ich habe dann immer das Bild vor Augen, von solchen evangelischen Helferkreistussis, die dabei arrogant verbittert den Kopf schütteln ob der moralischen Verwahrlosung all derer, die ihre Ansichten nicht teilen. Bei diesem Gedanken wird mir jedes Mal schlecht und man darf mich in diesem Fall ruhig gruppenbezogenen Menschenfeind nennen.

Während man mit den verwendeten Fremdwörtern neben dem moralischen auch einen intellektuellen Anstrich geben möchte, könnte der Schuss bei „Menschenfeind“ glatt nach hinten losgehen.

Misanthropen stehen für

 ..eine Geisteshaltung, keine Handlungsweise. Ein Misanthrop muss weder gewalttätig, aggressiv noch arrogant sein, altruistisches Handeln ist bei ihm nicht ausgeschlossen.

Niemand mit einer halbwegs normal verlaufenen Kindheit, wird von Grund auf ein Misanthrop sein. Jeder investiert, weil er ein soziales Wesen ist, in Freundschaften und Beziehungen und in der Arbeit in ein kollegiales Auskommen. Wenn aber dadurch nie ein Mehrwert erzeugt wird, kommt man irgendwann zum Grenznutzen, ab dem Punkt es nicht mehr lohnt sich mit anderen Menschen abzugeben. Es gibt nicht wenige Männer, die dann lieber noch ein paar Überstunden im Büro machen, als einen Wir-müssen-reden-Abend zu verbringen. Irgendwann haben Menschen dann auch in der Freizeit etwas Besseres zu tun, weil es inzwischen furchtbar aufwändig ist, es jedem recht zu machen; sei es nun in einer Beziehung oder in einer Freundschaft. Frauen betreiben das viel intensiver und es erscheint für mich fast schizophren, wenn sie sich hinten rum übereinander auslassen und Intrigen spinnen, sich aber immer wieder in das gleiche Umfeld begeben.

Misanthrop kann nur sein, wer selbstgenügsam ist und nicht dauernd den bestätigenden Zuspruch von anderen braucht. Er gibt sich auch mit Leuten ab, lässt sich auch zu Geburtstagen einladen und man hat einen lockeren Umgang mit ihm, doch es übersteigt für ihn nie die Qualität von „nett“ und ist am Ende nervig und verlorene Zeit, wo man etwas Sinnvolleres machen hätte können. Haben Sie schon schlecht gelaunte selbstgenügsame Menschen getroffen? Unwahrscheinlich. Deshalb finde ich folgende Interpretation als falsch:

Er ist ein richtiger Misanthrop, läuft immer mit säuerlicher Miene durch die Gegend und grüßt selbst an Feiertagen niemanden.

Diejenigen, die heute am lautesten schreien und Leute, die zum Beispiel den Islam ablehnen oder die Ansiedlung hunderttausender Kulturfremder, pauschal als Menschenfeinde bezeichnen, sind nichts Anderes als arrogante Schnösel, die nicht ertragen können, dass sich jemand eine andere Meinung leistet und ihm für die soziale Ächtung den Stinkefinger zeigt. Wer gegen den Islam auf die Straße geht, dem sind die Menschen dahinter eigentlich egal. Es geht ihm nur auf den Senkel, dass es sich mit denen und deren Befindlichkeiten abgeben muss.

Die sich hierüber empören und sie der Menschenfeindlichkeit bezichtigen, die können nix und brauchen dauernd die Bestätigung gut und toll zu sein. Die sind völlig resistent gegen Sachargumente, humorlos und unfähig zur Selbstkritik. Die können nix Sinnvolles und blasen ihr Ego deshalb mit ihrem moralischen Bessersein auf. Ihre größte Angst ist, wenn man sie mit Missachtung straft, ihre geistigen Grenzen aufzeigt oder sie lächerlich macht und ihnen so die heiße Luft rauslässt.

So entstehen dann die richtigen gruppenbezogenen Menschenfeinde, die dann arrogant, aggressiv und gewalttätig vorgehen, und deren Hass sich dann auch in der Physiognomie niederschlägt. Man sehe sich nur die Visagen der ANTIFA oder der SJW-Aktivisten an, die doch immer so gegen die „bösen“ rechten Menschen kämpfen. Denn hier ist Menschenfeindlichkeit wirklich eine Handlungsweise.

Jeder, der behauptet, er wäre kein „gruppenbezogener Misanthrop“, ist ein Heuchler oder krank. Glaubt keiner, er könne keine Gruppe benennen, deren Anwesenheit allein schon größte Abneigung auslösen würde, mit denen man sich aber vorsätzlich nicht anlegen würde, weil sie einem schlichtweg egal sind.

Menschenfeindlichkeit als Handlungsweise findet man neben ANTIFA, SJW und echten Nazis höchstens noch bei Feministinnen. Der Hass und die Abneigung gegen weiße Männer schlägt sich fast in jeder Fernsehwerbung nieder. Beispiele habe ich hier schon Mal beschrieben. All die oben genannten Dödel haben das Problem, dass sie hohl wie Stroh sind, nichts auf die Reihe kriegen und noch bei Mama wohnen, und auch mit Universitätsabschluss einen negativen Ertrag bringen. Dass die jedem feindlich gesinnt sind, der ihnen geistig über ist (also fast jedem) und ihre moralischen Ansichten nicht teilt, kann ich sogar verstehen, schließlich wird da der Kontrast zur eigenen Unfähigkeit besonders deutlich. Wer dauernd ausgelacht wird, der neigt dann leicht auch mal zur Aggressivität.

Ich habe mal gehört, dass in den USA die Dozenten der Sozialwissenschaften an einer Uni mit Streik gedroht und manche sie noch dazu ermutigt haben, da sie so weniger Schaden anrichten.

Echt bitter für die. Wer die arrogant Guten in Parteien, Kirchen und Verbänden täglich im Fernsehen ertragen muss und deren indoktrinierten, geistig armen Ableger in der „Zivilgesellschaft“, der muss zwangsläufig zum Misanthropen werden. Dafür von dem selbstgerechten Abschaum gehasst zu werden und als Menschenfeind bezichtigt zu werden, muss fast einer Auszeichnung gleichkommen.

 

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