Abtreibung: Gratuliere! Es war ein Mädchen.

Hier ist ein Artikel von Pia Seitler, die sich damit beschäftigt, dass „Studierende“ in einem Workshop das richtige Abtreiben eines Kindes an einer Papaya üben. Die angehenden „Ärztinninnen und Arztinnen“ sind der Meinung, dass dieses Thema im Studium zu oberflächlich behandelt würde. Nur mehr knapp jede 15.Geburtshilfeklinik führt diesen Eingriff durch und die Initiatoren haben Angst,

wenn sich der Trend fortsetzt, werde es eines Tages keine Ärzte mehr geben, die diese Eingriffe vornehmen.

Wenn die angehenden Mediziner von der Uni gehen, dann werden sie feststellen, dass es immer genügend Leute geben wird, die das durchführen werden, wenn die Kohle stimmt und eine Nachfrage besteht. Ob Frauen aus anderen, wachsenden Kulturkreisen sich dann überhaupt noch für eine Abtreibung entscheiden, wenn sie von ihrem Besitzer gleich mitabgetrieben werden, wenn der das spitzkriegt, steht auf einem anderen Blatt.

Abtreiben fällt ja Frauen immer leichter, weil in Zeitschriften dauernd lamentiert wird, wie viel Stress Kinder bedeuten und wie schon eine Schwangerschaft oder gar eine natürliche Geburt die Live-Balance stören. Darum passt auch das gewählte Bild so toll zum Artikel. Man merkt bei dem  Lächeln zur ehemaligen werdenden Mutter, wie es ihr dann später bei dem Anblick freudig über die Lippen kommt: Süß! Es war ein Mädchen!

Akademikerfrauen, die einen akademischen Ernährer gesucht und gefunden haben, weil für den eigenen Abschluss keinerlei Nachfrage besteht, entscheiden sich dann doch noch für Kinder, dass sie beim Elternsprechtag wenigstens lamentieren können, dass sie leider nicht Karriere machen könnten, weil man sich ja um die Kinder kümmern muss. Obwohl man sie ja trotzdem frühzeitig in die Kita und den Kindergarten schickt, weil die zu Hause immer nicht so wollen wie man sich das vorstellt. Da gerät die Live-Balance total aus den Fugen. Das war schon während der Schwangerschaft so unangenehm; vor allem, weil man sich dauernd einreden lässt, dass es sich bei der Schwangerschaft um eine mittelschwere Erkrankung handelt, die man durch eine Abtreibung oder zumindest mit einem Kaiserschnitt zu einem freien Termin außerhalb des geheiligten Wochenendes beenden kann. Viele Frauen lassen sich heute schon im 2. Monat krankschreiben. Mit diesem Eingriff spart man sich die Geburtsvorbereitungskurse, eine Hebamme und die ganzen lästigen Wehen, die einem tagelang einen falschen Termin vorgaukeln.

Der focus bringt hier einen Bericht über die Vorzüge des Kaiserschnitts und als ausgewogene Gegenmeinung eine Hebamme die Schwangere zur Hausgeburt nötigt und jede zusätzliche moderne medizinische Erleichterung ablehnt. Am besten finde ich diese Stelle:

Schmerzen verklären. Die türkische Hebamme Fahriye Zor ist bei Münchner Ärzten und Kolleginnen gleichermaßen anerkannt. In ihrer Ausbildung in Deutschland, so kritisiert sie, sei sie angehalten worden, den Schwangeren weiszumachen, „wie toll Schmerzen und Wehen seien“. Die Frauen würden von ihren Helferinnen nicht darauf vorbereitet, was sie wirklich erwartet. „Bei uns“, so die Türkin, „müssen Frauen weder sich noch sonst jemandem beweisen, wie hart sie sind.

Sehe ich auch so. Vor ihrem türkischen Besitzer müssen sich Frauen nicht beweisen, denn denen dürfte es ziemlich egal sein, ob sie dabei Schmerzen haben, weil nach der 4.Geburt ist das ohnehin eine sehr zügige Angelegenheit.

Abreibungen und der Trend zum Kaiserschnitt (focus) sind eher eine Angelegenheit von Frauen mit höherer Bildung. Die haben sich natürlich umfassend in den Leitmedien informiert, anstatt mal den Ratschlägen und Erfahrungen der eigenen Mütter und Großmütter zu vertrauen, wie es drei Viertel der Schwangeren tun. Für die Leitmedien passen Kinder oder die natürliche Geburt nicht zum modernen Frauenbild. Am liebsten wären denen lauter Lesben und Schwule in Vollzeit, die sich nebenbei als Paten um Kinder afrikanischer und arabischer Großfamilien kümmern.

Jetzt können betroffene Frauen zetern, wie ich mir da als Mann ein Urteil erlauben kann. Jedes Geschlecht hat sein Kreuz zu tragen. Frauen leiden bei den Wehen und sterben im Kindbett, Männer leiden und streben im Krieg und am Arbeitsplatz.

Würden die zopfgezierten Maiden der Indentitären Bewegung Werbung machen für Kinder und natürliche Geburt, dann wäre für Deutsche beides ohnehin schon verboten.

 

 

Advertisements

2 Gedanken zu “Abtreibung: Gratuliere! Es war ein Mädchen.

  1. Unsere nicht ganz so frei gewählten Politiker haben sich mehr als 50 Jahre bemüht, Familien kaputt zu machen.
    Jetzt, -zumindest verbal-, kommen sie drauf, dass das auch was mit Kindern zu tun hat. Fast 2 Generationen hat die Erkenntnis gedauert.

    Kinder für Schwule und Lesbeninnen, aus der Tiefkühltruhe, als Handelsware für sexuell Frustrierte oder gezeugt als Kindergeldzugang, ….und wer hat´s gewählt ?

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.