Wieder ein überflüssiges Amt.

Unter politischem Verstand versteht man heute nur mehr die Fähigkeit, die gegenwärtige Realität, nachdem sie zwei Jahre Zeit hatte ins Hirn zu sickern, mit einigermaßen angemessenen Worten zu beschreiben. Von den Schlüssen, die man daraus zieht oder den politischen Entscheidungen, reden wir erst gar nicht. Vor dreißig Jahren waren die Politiker der großen Parteien in der Lage, in einem Satz eine politische Entscheidung und ihre Folgen über einen Zeitraum von einem Viertel Jahrhundert vorauszusagen. Zu einer Zeit, wo das Land sogar eine SPD-Regierung überstanden hatte und die Grünen im Bundestag noch eine nicht ernst genommene Folkloretruppe waren, sagte Franz Josef Strauß richtig voraus, dass ein links-grünes Narrenschiff die Arbeit von dreißig Jahren zunichtemachen würde.

Helmut Schmidt, ehemaliger SPD-Kanzler meinte, man müsse den Zuzug von Ausländern stoppen, sonst gäbe es Mord und Totschlag.

Nun hat man sich mit Felix Klein als Antisemitismusbeauftragten einen Profi geholt, denn es heißt:

Derzeit ist der Diplomat als Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen tätig.

In Zeiten, in denen man als Hotelfachfrau Wirtschaftsminister werden kann, erscheint das im ersten Moment als Fortschritt, doch, wenn man seine Äußerungen im tagesspiegel liest, ist er noch am Anfang der Einarbeitungsphase.

Positiv ist folgende Aussage zu werten:

 In dieser Statistik wurden rund 95 Prozent der im vergangenen Jahr registrierten antisemitischen Straftaten als „rechts motiviert“ eingestuft. „Die gefühlte Bedrohungslage von Juden in Deutschland ist eine andere: Sie nehmen den muslimisch motivierten Antisemitismus sehr viel stärker wahr“, sagte Klein. Wenn jemand auf einer arabisch organisierten Demonstration einen Hitlergruß zeige, werde dies in der Kriminalstatistik als rechtsextrem eingestuft, kritisierte er. Die Statistik müsse überarbeitet werden, weil die Kriterien nicht klar seien.

Wer sich näher mit der Thematik beschäftigt hat, braucht zu dieser Erkenntnis allerdings nicht mal eine Statistik. Es reicht allein zu wissen, dass die ganzen Leitmedien begierig auf jeden eindeutig nachweisbaren Übergriff eines Rechten auf einen Juden warten, um dies weidlich auszuschlachten. Ich kann mich wirklich an keinen einzigen in den letzten 20 Jahren erinnern.

Als Erstes will der Diplomat ein bundesweites System etablieren, das judenfeindliche Vorfälle auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze sowie die Tätergruppen registriert.

Soll heißen: Alle meine Freunde und Verwandten mit sinnlosen Uniabschlüssen, die nicht bei „Doppeleinhorn“ oder bei der Amadeu-Antonio-Stiftung untergekommen sind, brauchen auch noch einen Job.

Klein kritisierte außerdem Fehler in der Integrationspolitik. „Die Versäumnisse bei der Integration von Muslimen in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten rächen sich jetzt“, sagte er. „Wir haben uns nicht darum gekümmert, was da für ein Israel-Bild entstanden ist.“ Außerdem habe es zu wenig Angebote für Muslime gegeben, sich mit der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sei dies Teil der Integration. „Die Muslime müssen wissen: Wer sich in diesem Land antisemitisch äußert, stellt sich gegen die Gesellschaft.“

Ich weiß nicht, ob da das realistische Israel-Bild vermittelt werden sollte. Schließlich ist Israel das meistverurteilte Land der Welt bei der UN. Obwohl das bei der Unmenge israelhassenden Staaten kein Wunder ist. Deutschland hat sich bisher wenigstens enthalten, jetzt stimmt man sogar schon gegen die Interessen Israels. (Es ist zum Schämen, wenn Deutschland da nicht bedingungslos an der Seite Israels steht) Und die deutsche Linke steht ja geschlossen an der Seite Palästinas, vor allem, wenn unbedarfte Zivilisten friedlich an der Israelischen Grenze demonstrieren. Ich weiß, die Moslems brauchen die „Sonderbehandlung“ des gemeinen deutschen Volkes: Schuld, Schuld, Schuld und einen Auschwitz-Besuch obendrauf. Der verfehlt bei den deutschen Schülern oft schon die Wirkung:

(…)Die jetzige junge Generation hat die Einzigartigkeit von Auschwitz längst ausgehebelt, wenn Schüler die obligatorische Fahrt ins Konzentrationslager eher als Wandertag empfinden und das Selfie vor dem FC-Bayern-Shop und dem Apple-Store neben dem Selfie vor dem Verbrennungsofen in der Fotostrecke haben.

Bei miscopy.com und live-leak kann man sehen wie IS-Schergen in Zeitlupe Hirne aus den Schädeln pusten, brasilianische Drogenhändler die Konkurrenz bei lebendigem Leib mit Macheten von Händen und Füßen befreien oder ein afrikanischer Mob einen einfachen Ladendieb mit Steinen weitgehend zerschreddert, bevor sie ihm einen brennenden Autoreifen um den Hals hängen.

Vergasen? Ist doch noch gnädig. Guckst du hier! Das da ist krass! Na, die Anzahl, mit den Juden und so, natürlich auch krass.

Wenn dann eine kaugummikauende Göre lässig an der Ofenwand lehnt und meint, dass die paar Öfen für die 6 Millionen doch ein bisschen mickrig seien, dann kriecht dem progressiven Lehrer, der zwischen Krieg und Internet aufgewachsen ist, die Scham in die Glieder, weil ihm automatisch das pädagogische Versatzstück „das könnten wir im Mathematikunterricht ausrechnen“ vor Augen kommt. (…)

Da möchte man sich gar nicht ausmalen wie dann moslemische Schüler diesen Besuch auffassen könnten. Wäre zu blöd, wenn die dann anstelle von Desinteresse dazu noch entsprechende Begeisterung und Zustimmung zu den Konzentrationslagern zeigen würden.

Man hätte schon früher ein positives Bild der Juden in Deutschland zeichnen müssen, denn Juden kämpften im 1.Weltkrieg Seit an Seit mit Christen für ihr gemeinsames Vaterland und wurden auch ausgezeichnet. Nachweislich waren die Juden während der Weimarer Republik in Deutschland wesentlich besser integriert wie in anderen Ländern und waren mit führend in Kunst und Wissenschaft. Dann macht es auch Sinn, wenn Klein meint, Antisemitismus wäre ein Angriff auf die Deutsche Identität. Andernfalls meinen nämlich Moslems, was hätten die Juden damals eigentlich in Deutschland zu suchen gehabt. Vielleicht lässt sich die Alleinschuld der Deutschen am 1.Weltkrieg nur schlecht verkaufen, wenn dort deutsche Juden freiwillig mitgekämpft haben, weshalb man das ausspart. Dann könnte man es den Moslems wesentlich glaubwürdiger vermitteln, weil die Juden ja für Deutschland Großartiges geleistet haben. (Nein, die Türken haben Deutschland nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut!) Solange man auch deutschen Schülern nicht aufzeigt, dass der Angriff auf die Juden im 3. Reich auch ein Angriff auf das deutsche Volk war, wird man viele schwerlich dazu bringen können, sich vom Antisemitismus und vom Nationalsozialismus zu distanzieren.

Bei der Beschreibung der momentanen Lage in Deutschland, zeigt Felix Klein den geforderten politischen Verstand. Allerdings hapert es an den Maßnahmen, die den Antisemitismus der Moslems beheben soll.

Der Antisemitismusbeauftragte forderte, die Islamkonferenz rasch einzuberufen und mit den beteiligten muslimischen Verbänden nicht nur über Integration zu reden, sondern auch über Judenhass. Das sei in der Vergangenheit „nicht mit dem nötigen Nachdruck“ geschehen.

(…)

Auch sei es alarmierend, dass muslimische Schüler nicht in den Unterricht geschickt würden, wenn in der Schule über den Holocaust gesprochen werden soll. „In diesen Fällen muss den Familien deutlich gemacht werden, dass das nicht akzeptabel ist.“

Da trifft man sich dann mit dem großen Zampano Ayman Mazyek, der meint, er würde mit seinen paar Amadiya-Gläubigen den Islam in Deutschland repräsentieren. Wenn hier jemand was zu sagen hat, dann ist es die DITIB, der verlängerte Arm Erdogans. Sicher ein besonderer Freund Israels. Da werden die Lehrer sicher Spaß haben, die über 60% Erdogan-Anhänger in Deutschland zu überzeugen.

Eigentlich hätte Klein am Tag seiner Amtseinführung gleich die Kapitulation verkünden müssen: Es gibt keine Maßnahme, die Moslems vom Judenhass abbringen könnte, wenn sie dem nicht vorher schon von sich aus entsagt haben.

Seien wir uns ehrlich: Das Installieren eines Antisemitismusbeauftragten und deren untergeordneten Stellen wird keinerlei Veränderungen bewirken und dient nur dazu, wieder ein paar überflüssige SPDler in Lohn und Brot zu bringen, die so niemand brauchen würde.

 

 

8 Gedanken zu “Wieder ein überflüssiges Amt.

  1. Es braucht unbedingt so eine Denunziantendatenbank für Mückenschiss, um jedes Klograffitti zu registrieren. Dann kann man von xxx vielen Vergehen pro Jahr labern, sich besorgt zeigen und betonen, dass in Sachen Mückenschiss Muslime nicht besonders auffallen.

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    1. Am besten schon vorher in ein jedes Klo ein(e()n) Aufpasser_Innen* stellen, die das gleich während der Sprühaktion registriert und den Vorfall in die Cloud hochlädt. Dann dürften alle SPD-Mitglieder und SPD-Wähler endgültig ihren Job haben.

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      1. Hahaha. Hatte Helmut Schmitt nicht mal in Hamburg tatsächlich Polizisten in die öffentlichen Klos gestellt, um die Schwulen abzufangen?

        Oh mein Gott, dein Blog ist wirklich im Moment mein Favorit.

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  2. Ich denke die DITIB wird umgehend reagieren und einen tuerkischen Verfahrenstechniker im Verband installieren, der bei jedem Besuch moslemischer Schueler in Auschwitz prueft, in wieweit die Einrichtungen wieder funktionsfaehig gemacht werden koennen. 😉

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  3. Wie der C-hristliche Altsozialist Seehofer schon sagte, „wir müssen die Themen besetzen“. Politisches Handeln muss dann nicht mehr sein.
    Und wenn ich mich dann an die Stelle von dem glücklichen Herrn Klein setze, diesen sicherlich gut dotierten Posten mit Folgekarriere betrachte, ist es schon schwer, darauf zu verzichten, insbesondere wenn dafür Nichts-Tun am erfolgreichsten ist.
    Wenn man dann noch einen marxistischen Historiker in der Verwandtschaft nachweisen kann und über das juristisch-fachlich äußerst anspruchsvolle Thema „Eheschließung und Ehescheidung in Kamerun“ promoviert hat (alles Wikipedia), dann kann man schon sagen, tu felix…

    So, und jetzt suche ich mir einen Doktorvater für mein Promotionsthema „Dampfnudelproduktion im südlichen Afrika“ !
    Die St. Gallener Universität steht mir dabei sicherlich hilfreich zur Verfügung.

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    1. Dann nehme ich das „geschlossen“ zurück. Die extreme Linke scheint jedoch in dieser Hinsicht gespalten und solidarisiert sich teilweise mit den Palästinensern im Kampf gegen das „zionistische“ Israel. Ich habe jetzt nur diese Seite herausgegriffen.
      https://www.klassegegenklasse.org/warum-verlangt-die-antifa-neukoelln-loyalitaet-zum-staat/
      Ich habe es inzwischen aufgegeben, verstehen zu müssen wie orthodoxe Juden, normale Juden, linke Juden und Zionisten ihr Land sehen und wer am Ende recht hat. Wenn man in diese Masse noch die verschiedenen Auslegungen des Antisemitismus quirlt, dann muss ich sagen: Nicht mehr mein Problem. Muss nicht alles verstehen.
      In diesem Artikel bekommt man wenigstens ein bisschen Ahnung.
      https://goldsteinweb.wordpress.com/2018/05/14/the-jewish-question-today/

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