Ende mit Gender: Ein Musikinstrument kann man nicht quatschen.

Es gibt wohl keinen Bereich mehr, wo sich nicht irgendeine Quatschtante aus dem Umfeld der „Sozialwissenschaften“ dazwischendrängt, um festzulegen, was zu sagen, zu zeigen oder zu denken erlaubt sei. Geringste Abweichungen werden gerade noch als „umstritten“ hingenommen, was darüber hinausgeht wird sozial geächtet. Glauben Sie nicht? Es gibt keine der echten Wissenschaften, wo sich nicht auch irgendeine Gender-Tussi durch Quote breitgemacht hätte und einen völlig neuen Fachbereich erfindet, um sich wichtig zu machen, wo ihre völlige Kompetenzlosigkeit aber nicht auffällt. Wären sie wenigstens dortgeblieben, könnte man sogar damit Leben. Doch auch in sämtlichen Bereichen des Alltagslebens verfolgt uns das links-grüne neomarxistische Geschwurbel, das uns alle zu besseren Menschen machen soll.

Man kann kein Wienerwürstchen mehr kaufen, ohne dass man uns nicht an der Fleischtheke erinnert wie schädlich unser Verhalten für den Klimawandel ist. Man zeigt mit dem Finger auf jeden, der noch Diesel fährt, weil er persönlich für 2,89 zusätzliche Feinstaubtote verantwortlich ist. Kein Tatort, keine Kindersendung, keine Magazin, wo die neomarxistische Agenda nicht in jede Ritze dringt, wie die Feuchtigkeit in einer Altbauwohnung.

Es gibt kaum mehr Vereine, wo man ungestört seine Traditionen pflegen darf, ohne dass sich nicht ein Schnösel*in finden würde, die/der dort seine Extrawurst gebraten haben will, weil seine Identität ausschließlich aus seinen sexuellen Vorlieben, seinem Glauben oder seiner Hautfarbe besteht. In unserer Nähe gab es einen Verein mit einer erfolgreichen Faustballsparte, die hat als reine Herrenmannschaft nach der aktiven Karriere bis ins hohe Alter dann gemeinsam Volleyball gespielt, bis sich eine beschwert hat, dass es diskriminierend sei, wenn man keine Frauen mitspielen lässt. Die ursprüngliche Mannschaft ist dann weitgehend freiwillig in die sportliche Rente gegangen, damit die Weiber dann ihren Willen bekommen haben.

Auch die musischen Bereiche wurde okkupiert. In den letzten Jahren gehört, dass ein Filmemacher, Literat, Schauspieler oder anderer Künstler ausgezeichnet wurde, der ein anderes Thema zu bieten hatte wie Rassismus, Judenverfolgung, Migranten, Schwule und Lesben, Nazis usw, usw….? Die künstlerische Leistung durfte ruhig dürftig sein, Hauptsache bei diversen Preisverleihungen stimmte die Gesinnung.

Musik wird dadurch veredelt, dass man in den Liedern oder zumindest in den Reden danach, das richtige politische Statement abgibt.

Aber mit der Musik ist das so eine Sache und das ist auch gut so. Kein Gequatsche kann ein Instrument zum Klingen bringen, auch nicht mit 10 Semester-Gender-Studies als Quereinsteiger.

Man kann zwar schon in der Grundschule versuchen, dass Kinder sich für ein anderes Geschlecht halten, aber Musikschüler an den Musikschulen nach Quote an die Instrumente zu bringen, dürfte zum Scheitern verurteilt sein. Wenn dann einige von ihnen eine Meisterschaft an ihrem Instrument erreichen, dann merkt auch die letzte Schwafl_erIn*, dass sie im Bereich der klassischen Musikinstrumente und Musikkapellen einfach überflüssig ist.

Nun hat sich laut diesem Artikel doch noch eine berufen gefühlt sich dort einzumischen. An der Uni Mainz findet eine Fachtagung statt mit dem Titel:

Toleranz und Intoleranz in der Musik – dargestellt am Beispiel Zupfmusik.

Dort heißt es u.a.:

Musik mit Mandoline, verschiedenen Gitarrenarten, Zither und Harfe findet häufig in Nischen statt und ist an kulturellen Schnittstellen angesiedelt. Diese Ansiedlung an und auf Grenzen bringt es mit sich, dass Unterschiede wahrgenommen, ausgehalten oder abgewehrt werden müssen. Dadurch werden Toleranz und Intoleranz zu zentralen musiksoziologischen Kategorien, die Einblick in musikkulturelle Entwicklungen geben, wie sie auch in anderen Bereichen anzutreffen, aber nicht immer zu untersuchen sind.

Die Seite siencefiles.org hat diesen Blödsinn schon ausreichend zerlegt, weshalb ich nur einen Uralt-Post anfügen möchte, den die meisten noch nicht kennen dürften. Der passt aber einfach zu gut, weil es zeigt, dass es doch noch Orte gibt, wo uns weder Quote, noch Religions- noch Politkäse auf die Nerven gehen:

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 Ein musikalischer Abend der Einfalt und Ungerechtigkeit.

Wo sind bloß die ganzen Expert_*Innen für Gleichstellung, Gender und gegen Rassismus! Nie da, wenn man sie braucht! Zum Beispiel heute beim Abschlusskonzert einer Musikschule im Bayerischen Wald. Schon am Anfang wehte der Geist von Martha G. durch den Saal, als ein Blockflöten-Oktett auftrat; nur Mädchen mit langen blonden Haaren, mit teilweise akkurat geflochtenen Zöpfen, knielangen Röcken mit Schürze.

Bestürzenderweise auch die zwei einzigen Geigen in gleicher rückwärtsgewandter Tracht.

Auch die neun Querflöten und fünf klassischen Gitarren, alle weiblich aber nicht mit progressivem Kurzhaarschnitt.

Auch bei den anderen Instrumenten deutliche Instrumentenapartheid: Elektrogitarren und Akustikgitarre nur junge weiße Burschen, ebenso das Schlagzeug.

Keine junge Frau mit Migrationshintergrund bei den Steirischen und Quetschen, sogar die zwei Klarinetten waren von deutschen Burschen okkupiert. Einer sogar in Lederhose!

Bei den Klaviersolisten erreichte das weibliche Geschlecht wenigstens Gleichstand, wurde ansonsten zur Begleitung anderer Instrumente degradiert.

Deutsche Inzucht bei Musikanten und Publikum! Einfalt statt Diversität. Keine Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion. Keine multikulturelle musikalische Bereicherung mit Rasterzöpfen und osmanischen Rappern. Nicht mal zu einem politischen Zeichen gegen Rechts hat es gereicht!

Da kann man nur konstatieren:

Schön war’s!

 

 

 

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9 Gedanken zu “Ende mit Gender: Ein Musikinstrument kann man nicht quatschen.

  1. “ Schnösel*in finden würde, die/der dort seine Extrawurst gebraten haben will“
    „Man kann kein Wienerwürstchen mehr kaufen, ohne dass man uns nicht an der Fleischtheke“

    Dogwhistle. Diese phallische Sprache bedient wieder die niedersten Kreaturen: Männer!

    Gefällt 1 Person

    1. DogWhistle!
      Qh wie beglückend, wir sind nicht der einzige „Blöde“. Schon seit längerem beschleicht uns das Gefühl, entgegen anders lautender Vorhersagen, mit dem Alter immer dümmer zu werden.
      Abgesehen davon, daß wir wohl deshalb die obige Bemerkung nicht verstanden haben – wir haben es so satt: Dieses von Anglizismen durchsetzte, dümmlich infantile Gebrabbel Halbwüchsiger, daß sich wie ein übel riechender, ätzender Schleim in das fragile Geflecht der Hochsprache und damit in das Denken frißt.
      Irgendwann wird die Dudenredaktion, die jedweden Blödsinn, durch Aufnahme in deren Hauptwerk, der deutschen Sprache zugehörig erklärt, auch diesen Präprimatenlaut „App“ gleichermaßen weihen.
      Aber wir schweifen ab.
      Zum Thema unsere volle Zustimmung.

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      1. In diesem Fall ist es aber eher der Ausdruck eines Muttersprachlers, wo es eben keine deutsche Entsprechung gibt. Allerdings nerven mich die Anglizismen ebenfalls. Man muss nur mal bewusst der Werbung folgen, da werden diese Ausdrücke fast inflationär gebraucht.

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