Was Sie über Solingen nicht so genau wissen sollten.

Als ich heute gehört habe, dass den Opfern des Brandanschlages in Solingen nach 25 Jahren noch gedacht wird, habe ich mir nochmal eine wirklich lesenswerte Seite herausgesucht, wo es um die Ermittlungen, die Geständnisse und die Gerichtsverhandlung zu diesem Fall geht. Die Sache hat damals so gehakt, dass man sich glatt an das Wohnmobil der Uwes erinnert fühlt. An einer Stelle heißt es

Das ZDF berichtete in seiner Sendung KENNZEICHEN D: ‚Die vier

Jugendlichen, die seit einhundert Tagen in strenger Einzelhaft

gehalten werden, weil sie verdächtigt werden, den Brand in Solingen

gelegt zu haben, …, können den Brand nicht gelegt haben

Und es gab nach diesem Artikel noch einen anderen Fall in Lübeck, über den spricht wohlweislich keiner mehr.

In Lübeck, wo die gleiche Aktion nach dem gleichen Muster ablaufen sollte, ging

der Schuß nach hinten los, denn die als die gesuchten Brandstifter vorgesehenen jungen

Deutschen (aus Mecklenburg-Vorpommern) konnten, was der Regie zuwiderlief, für die Tatzeit

ein hieb- und stichfestes Alibi nachweisen. Zehn Menschen waren also umsonst verbrannt, das

heißt, ohne als Keule gegen die Systemkritiker verwendet werden zu können.

Doch diesmal war der Attentäter bekannt, ein Ausländer. Er wurde freigesprochen, trotz

vorhandener Beweise und eines glaubwürdigen Zeugen. Er mußte freigesprochen werden,

sonst hätte er geplaudert.

Lesen sie mal das über das Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule in den USA. Im Grunde war es eine Übung, es gab keine Toten, doch die Meldung wurde einfach in die Medien eingeschleust, um die privaten Waffenbesitzer zu diskreditieren.

Ohne dass ich alle weiteren Beispiele nenne, die es auch zum Beispiel für Frankreich und Italien gibt, habe ich eine Vermutung. Man hört derartige Ereignisse, die doch sehr stark nach False-Flag-Aktionen erinnern zum Beispiel nie aus Tschechien, Ungarn, Russland oder China.

Sie treten nur in größeren Ländern mit nicht homogener Bevölkerung und gleichzeitig westlich geprägter Demokratie auf. In Solingen gab es vor dem Anschlag starke Kritik an der zunehmenden Zuwanderung aus dem Ausland. Stellen sie sich vor, die Regierung hätte das damals einfach hingenommen oder man hätte den Kritikern den Mund geredet, um dort Wählerstimmen zu gewinnen. Womöglich hätte es zunehmende Solidarisierung mit den Solingern gegeben und im Ergebnis hätten sich Ost und West wohl wirklich mal solidarisiert, das hätte aber leicht zu einem neuen Nationalismus hochkochen können, der sich dann wirklich gewaltsam gegen Minderheiten gerichtet hätte.

Allgemein geht es immer darum, Teile der Mehrheitsbevölkerung bzw. die Mehrheit in einer bestimmten Region zu diskreditieren, denn gäbe es zu einem bestimmten Bereich eine Mehrheit im Volk eine Meinung, die den Vorstellungen der Regierenden zuwiderläuft, wären sie ja fast genötigt, ihre Politik anzupassen. In den USA geht die Gefahr der Regierenden zum einen von den privaten Waffenbesitzern aus, zum anderen von einem gemeinsam Missfallen gegenüber den Regierenden durch alle Amerikaner. Auch die so genannte Identitätspolitik Clintons ist darauf ausgerichtet, die Mehrheit in ihrer Reaktion zu diskreditieren, wenn sie zum Beispiel nichts von Gender-Mainstream halten. Ein gespaltenes Volk lässt sich leichter regieren. Der böse weiße Mann steht also immer in Opposition zum Rest der Amerikaner. Dieses Volk ist leider auch zu blöd, zu erkennen, dass das Establishment sie gegeneinander ausspielt. Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal für die Amerikaner. Die Deutschen stehen ihnen hier in keiner Weise nach. Natürlich kann die Spaltung auch von der Minderheit ausgehen, wenn sie weiß, dass der Staat seine schützende Hand über sie hält. Würde man die diversen Forderungen der Moslems jedesmal zurückweisen, dann würde sich die Bevölkerung ermutigt sehen offen Fremdenfeindlich zu sein. Dadurch, dass der Staat hier nachgibt natürlich auch, doch er kann durch bestimmte „Aktionen“ diese Gruppe vom Rest der Bevölkerung absondern, so dass sich eben wenige wegen derer Gewalttätigkeit solidarisieren. Deshalb sind völlig friedliche Vereinigungen wie die Identitäre Bewegung so gefährlich für den Staat, weil sie so offen und transparent für alle gewaltfrei agieren. Würden sie im Untergrund oder unauffällig agieren, ließe sich denen leichter was anhängen.

Länder die relativ klein und homogen sind, die können die Bedrohung auf einen Feind im Ausland projizieren, wie Tschechien, Ungarn oder Polen. Große Länder wie Russland oder China inszenieren die Größe des eigenen Volkes und unterdrücken die Bevölkerungsgruppen, die gefährlich werden können, zum Beispiel die Uiguren bzw. moslemische Tschetschenen. Da hat man das Volk automatisch hinter sich. Entgegen der westlichen Presse haben Schwule in Russland von Seiten des Staates nichts zu befürchten, wenn man an die Gay-parade in St. Petersburg denkt. Warum auch. Allerdings neigen dort manche Russen ohne Selbstwertgefühl dann zu Rassismus und Schwulenfeindlichkeit.

Das Fazit für Deutschland heißt, dass man die Solidarisierung der (noch) Mehrheitsbevölkerung verhindern muss. Deshalb wird Solingen, Mölln oder der NSU auch dauernd wieder aufgewärmt oder vielleicht staatlicherseits noch mal nachgelegt. Dazu muss vor allem der private Waffenbesitz der Deutschen verhindert oder erschwert werden. Die illegalen Waffen der ausländischen Minderheiten interessieren gar nicht.

Nun wird auch deutlich, warum die EU alles tut, um vor allem die Islamfeindlichkeit zu brandmarken und den Islam gleichzeitig zu fördern, obwohl das Verhalten vieler Moslems doch sehr zu Aggressivität und Gewalt gegen die europäischen „Ungläubigen“ neigt. Egal. Sollte ein europäischer Superstaat kommen, dann wird man islamische Gewalttäter so milde behandeln wie in Deutschland, um den Hass zu schüren, um dann in diesem Fahrwasser richtige Massaker unter den Moslems anzurichten, die man dann den bösen weißen Europäern in die Schuhe schiebt.

Und damit werden sie alle Europäer spalten, weil politische Parteien, die den Islam in Europa eindämmen wollen dadurch sofort diskreditiert sind. Und die ganzen friedlichen Europäer werden alle Maßnahmen der Überwachung und persönlicher Einschränkung hinnehmen, um uns vor diesen rechten Gewalttätern zu schützen.

Und ganz oben in der Europäischen Kommission sitzen sie dann bei Champagner und Hummer zusammen und amüsieren sich darüber wie blöde wir sind; wenn sie es nicht eh schon tun.

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12 Gedanken zu “Was Sie über Solingen nicht so genau wissen sollten.

  1. Ist schon spät ich hab dem Text nicht ganz folgen können. Solingen wird dauergekocht um zu spalten und spalten hilft den Eliten? So? Ich weiß nicht mal ob es wirklich stimmt. Aber de fakto werden ständig Feindbilder geschaffen. Den Moslem muss man mögen egal was er macht, den Zionisten muss man hassen egal was er macht. Atheist lieb, Christ böse… usw.
    Hab auch einen halbgaren Text zur notwendigkeit des äußeren Feindes, um innere Feindschaften zu vermeiden. Hab das aber noch nicht durchdacht. Behauptet wird es oft, aber gerade deshalb brauch ich Argumente und Bsp. sonst ist es nur Müll.

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  2. Auf den Zug springt auch Sawsan Chebli auf:

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  3. Interessant ist doch, dass die dunkle Seite eines jeden Staates es liebt, Probleme je nach Bedarf durch Brand zu lösen oder zu schaffen.
    Solingen oder der NSU fallen in diese Kategorie. Ein sehr markantes Beispiel ist auch der staatlich inszenierte Massenmord von Waco.
    Oder die Sache in Südtirol 1996, als Bundesbankdirektor Hans Otto Detmering und seine Geliebte in Meran erschossen wurden. Das war der Anfang einer Mordserie, an deren Ende sich der Täter in seinem Versteck in einem Stadel wiederfand – der von den Carabinieri niedergebrannt wurde.

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    1. Ich meine das in dem Sinn, dass man versucht das Eindringen von muslimischen Kämpfern aus dem Süden der ehemaligen sowjetischen Gebieten zu verhindern. Ebenfalls versucht man in Russland muslimische Parallelgesellschaften zu verhindern, Putin betont immer, das es vordringlich darum geht, Russe zu sein.

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      1. Also zunächst einmal ist Tschetschenien eine autonome Republik der Rußländischen Förderation, also Teil diese Staates. Da gibt es noch ein paar mehr davon, deshalb heißt dieser Staat auch so, und daß da die Bewegungsfreiheit der muslimisch Tschetschenen irgendwie eingeschränkt wäre, ist uns völlig neu.

        Weiter wär dann wohl zu unterscheiden zwischen muslimischen Tschetschenen (Inguscheten, Dagestaner, etc.) und gleichnamigen „Kämpfer“ („Rebellen“, „Aktivisten“, „Terroristen“ – je nach Frontlage).

        Und daß „Putin immer betont habe, daß es vordringlich darum gehe, Russe zu sein“, haben wir auch noch nicht gehört. Das halten wir – milde ausgedrückt – für ein Gerücht. Der Mann ist nämlich alles andere als blöd. Der weis, daß er einem Vielvölkerstaat vorsteht, und angesichts des nunmehr dritten großen Rußlandfeldzuges der jüngeren Geschichte (diesmal unter den Sternenbannern) sind schwachsinnige ethnische oder religiöse „Schlägereien“ das letzte, was er brauchen kann. (Da wurde früher ja schon fleißig gezündelt durch hierfür zuständige „Experten“ der sog. „westlichen Wertegemeinschaft“.)

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  4. Also das Zitat, dass Putin gesagt hat, dass alle vordringlich Russen sind, die in Russland leben, das habe ich wirklich gelesen. Wenn’s sein muss, dann such ich das noch heraus.
    Das nicht zu betonen wäre ja ebenfalls blöd, wenn es für die Moslems darum geht, die Welt in ein islamisches „Haus des Friedens“ umzuwandeln. Wenn die islamische geprägten Volksgruppen die Möglichkeit hätten oder ihnen daran gelegen wäre, dann gäbe es doch wesentlich mehr islamistische Anschläge. Ich bin echt kein Spezialblog, allerdings würde ich mir als Moslem in Russland doch schwer überlegen, Russland in einen islamischen Staat umzuwandeln, wenn man an seine Zustimmungswerte zu Putin denkt.

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  5. Na gut, da haben wir uns halt etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Die Quelle würden wir dann doch ganz gern erfahren (wir ahnen da schon einiges). Eilt nicht.

    Und zu dem Rest – na, das würde hier den Ramen sprengen.

    Wir empfehlen das :
    https://www.welt.de/politik/ausland/article146762739/Putin-nennt-Islam-traditionelle-russische-Religion.html
    zur Kenntnisnahme.

    Man muß schon unterscheiden zwischen Staat, Nation, Volk und Religion.

    Es ist nun mal so: wenn es mit dem Staat und dem Volk nicht so richtig läuft, da bleibt oft nur das „Opium“ und daß „Süchtige“ seltsame Verhaltensweisen an den Tag legen und nur zu gern andere bekehren, ist ja nun auch ein alter Hut.

    Freilich, die Juden und die Christen sind bei der Anwendung ihrer „Heiligen Schriften“ recht pragmatisch geworden. Wie pragmatisch wird vielleicht am ehesten dadurch deutlich, daß der in deren Mythen fest verankerte „Tanz um das goldene Kalb“, welch selbiger damals die strafende Hand Gottes herab beschwor, heute gleichsam als „gottgefällig“ angesehen wird. (Soviel zu Bewußtseinsspaltung.)

    Wir haben da ersichtlich ein recht gestörtes Verhältnis zu „Religion“ – (nicht zu dem Glauben an Gott an sich – da möchten wir doch stringent unterscheiden). Man bedenke, die Wissenschaften der drei großen monotheistischen Weltreligionen sind sich wohl darüber einig, daß der Gott, an den sie zu glauben fordern, nicht nur der gleiche sonder der selbe sei. Dessen ungeachtet warfen bzw. werfen sich die so oder so Gläubigen von Zeit zu Zeit wechselseitig „Ungläubigkeit“ vor. Es geht offensichtlich gar nicht um „den Glauben an Gott“ – es geht um den „rechten“ Glauben, es geht um Religion und ( man verzeihe uns den Pathos) Religion ist „Menschenwerk“ ergo „Teufelszeug“.
    Nun verstehen wir durchaus, daß ein derartig abstrakter Glaube, wie wir ihn uns vorstellen, nicht allen möglich ist. Die Menschen brauchen Rituale.
    Und da schließt sich, wenn auch mit großen Lücken, gewissermaßen der Kreis.
    Staatsraison – ein kaum noch bekannter Begriff. Man schaue sich – in aller Ruhe – die Amtseinführung des russischen Präsidenten an. Auffällig ist u. a. die doch erstaunliche Unauffälligkeit der Sicherheitskräfte, verglichen mit deren geradezu physisch spürbaren Präsenz während eines gleichartigen Rituales in „Gottes eigenem Land“ (oder – etwas „moderner“ der „unverzichtbaren Nation“ – komisch, wir glauben, so etwas ähnliches hatten wir hier schon mal).

    Das ganze hat natürlich viel, wenn nicht alles, mit „Geschichte“ – mit dem, „was die Menschen im innersten zusammenhält“ – zu tun.

    Euer „geozentrisches Weltbild“, nach dem das „Individuum“ der nahezu unumschränkte Herrscher sei, dem die „Gemeinschaft“ zu dienen habe, jedenfalls um Gotteswillen selbigem nicht in die Quere kommen sollte, bröckelt.
    Nun wissen wir, daß einst Kopernikus mit seiner Annahme, die Erde und die Planeten drehten sich um die Sonne, auch nicht ganz richtig lag.
    Erst später begriffen wir: Sonne und Planeten drehen sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt und erst seit kurzem haben wir erkennen müssen, das sich solche Systeme in gewissem Umfang „chaotisch“ verhalten, und zwar selbst dann, wenn sie aus „idealen Kugelmassen“ bestünden.

    So, genug „herummetaphert“

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    1. Die Russen sind ein geeintes Volk mit einem gemeinsamen Russland, meinte Putin bei einer Rede zur Nation. Und die Betonung ein gemeinsames Volk zu sein, habe ich gemeint.
      https://de.sputniknews.com/politik/20161201313593532-putin-russland-volk/
      Wenn Putin bei der Eröffnung der Moschee in Moskau sagt:
      Er sei sich sicher, dass das Gotteshaus ein Ort der „Aufklärung“ sein werde, an dem „humanistische Ideen“ vermittelt würden.
      hört sich das eher als Drohung an, hier nicht zu versuchen, den anderen Russen irgendwelchen voraufklärerischen Krimskrams aufzudrängen. Man kann sicher sein, die westlichen Medien hätten sich schon wie die Geier darauf gestürzt, wenn man Forderungen zu getrennten Schwimmzeiten in den Moskauer Bädern abgelehnt hätte.

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      1. Danke! (Wie macht Ihr das bloß, daß Ihr die Seiten wieder findet?)
        Das ganze paßt jetzt doch. „Sprache“ ist halt manchmal ein ganz sensibles Terrain.
        Und „Drohung“ – nun soweit haben wir da noch gar nicht gedacht – die Idee „darf sich unseres Wohlwollens erfreuen“.

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