Unseren täglichen Grenzwert gib uns heute.

Die Grünen sind ja sozusagen die Spaßverderberpartei Deutschlands und, wenn man die griesgrämige Visage einer Renate Künast sieht, dann gehört sie sicher zu denen, die ihr Leben so ausrichten, dass sie jegliche Überschreitung von Grenzwerten umschiffen oder wegen der Dauerbedrohung durch diverse Giftstoffe wie Feinstaub, Nitrat oder CO2 in Dauerdepression leben. Wenn man es genau nimmt, dann hat man zwischen den Wirtschaftslobbyisten und dem normalen Bürger noch eine Fraktion von Vollhonks geschaltet, die dann die gewünschten vorverdauten Inhalte fürs Wahlvolk noch entsprechend hochkochen.

Das Bundesinstitut fürRisikobewertung hat einen Bericht über die Belastung von Bier durch Glyphosat herausgegeben und natürlich haben das die GRÜNEN sofort zum Anlass genommen, dass nun der Ruf des deutschen Bieres gerettet werden muss:

Der neue Test zeigt einmal mehr wie allgegenwärtig der Pflanzenvernichter inzwischen ist.

Nun bin ich natürlich vorhin im Biergarten gewesen und bin natürlich bei jeder Halbe zusammengezuckt, weil ich laut Bericht nur 2000 Halbe trinken durfte, damit sich die gesundheitsschädliche Wirkung des Glyphosat bei mir entfalten hätte können.

Aber die GRÜNEN denken in ihrem Wahn auch an die, die täglich mehr als 2000 Halbe Bier trinken, und das ist auch gut so, denn wenn ein verblödetes Volk zwar täglich stundenlang im Netz ist und auf alles eine Antwort weiß, dann verlernt man es irgendwann die richtigen Fragen zu stellen und wird so faul, dass man die Statements vermeintlicher Experten ungeprüft übernimmt.

Wenn man den Suchausdruck „Grüne fordern Grenzwert für“ eingibt, dann bekommt man über 150 000 Treffer, und wir haben es nicht anders verdient, dass man uns das Bier madig macht und die Fertigpizza und uns unwidersprochen mit Dieselfahrverbote belegt.

Wenn sie etwas gesunden Menschenverstand haben, der heute als rechtspopulistisch gebrandmarkt wird, dann wären wir ohne geistige Behindertenrampe einmal auf die Idee gekommen, wenigstens das Wesentliche über einen Stoff ganz neutral nachzulesen. Ich nehme hier mal Glyphosat, das uns alle umbringen soll und Fluorid-Verbindungen, die ja in Zahnpasta und Speisesalz so nützlich sein sollen. (hier und hier)

Sicherheitshinweise für Fluoride:

fuorid

und für Glyphosat:

Glyphosat

Nun ist es ja schon witzig, dass man Natriumfluorid im Labor wegen seiner Giftigkeit besonders lagern muss und immer ein Datenblatt griffbereit sein muss, Lebensmittel, Futtermittel, Kosmetika usw. von der Kennzeichnung aber ausgenommen sind. So ein Glück aber auch, dass das die EU so unternehmerfreundlich geregelt hat. Während man wegen Konzentrationen im Mikrogrammbereich bei Glyphosat schon Schnappatmung bekommt, so hat man im Milligrammbereich bei Fluoriden keine Bedenken, obwohl es etwa hundertfach giftiger ist. In einer Doku im ÖR-Fernsehen (siehe unten) meint ein Experte, dass 10mg Natriumfluorid in einer einzigen Dosis tödlich seien (deckt sich nicht mit dem Datenblatt auf Wikipedia). Da finde ich dann 250mg Fluorid in einem Kilo Speisesalz nicht wirklich unbedenklich und die Zahnpasta würde ich dann auch nicht einfach schlucken. Schließlich hat man bei Arzneimittel auch einen Rahmen vom 2- bis 4-fachen der Dosis für die Unbedenklichkeit gelassen.

Nun gibt es natürlich schon länger „Verschwörungstheorien“ über die Gefährlichkeit von Fluoriden. In der Sendung Gallileo wird das aufgegriffen und in einem Rahmen, wo sich ein „Normaler“ und ein „Verschwörungstheoretiker“ unterhalten, werden die Annahmen abgearbeitet. Die Doku ist echt gut gemacht, alles ganz geheimnisvoll und mit einer eindringlichen Stimme: Ist das wirklich war? Und der Witz ist, die „Verschwörungstheorie“ ist dann zwar wahr: Das Trinkwasser in den USA wurde fluoridiert, um die Abfälle aus der Aluminiumverhüttung zu entsorgen, Fluorid soll laut einer „Untersuchungen“ gegen Karies helfen. Darauf hat man sich, wie in dem Bericht gezeigt, auch mit den deutschen Zahnärzten geeinigt, um die Zuckerproduzenten aus der Schusslinie zu bringen. Wenn die täglich aufgenommene Menge von etwa 3mg ja laut Experte so gering ist, dann ist man ja noch meilenweit von der tödlichen Menge von 10 mg entfernt(!). Und nachdem der Blutdruck während der Sendung merklich gestiegen ist, kommt am Ende die beruhigende Stimme, dass alle namhaften Institute festgestellt haben, dass Fluoride unbedenklich sind. Was für ein Glück aber auch.

Gut, dass es immer Experten gibt, die dem Michel die Welt erklären. Darum sind wir auch froh, dass wir alle 4 Jahre Politiker wählen dürfen, die genauso kompetent sind wie wir.

4 Gedanken zu “Unseren täglichen Grenzwert gib uns heute.

  1. Steckt hinter der Glyphosathysterie nicht eigentlich auch ein gewisser „unternehmerfreundlicher“ Anteil? Immerhin sind die Patente für Glyphosat ausgelaufen, so dass Bayer / Monsanto kein alleiniges Herstellungs- und Vermarktungsrecht für dieses hochwirksame Mittel mehr hat und „Billigderivate/-imitate“ den Markt EU nach und nach erobern…

    Da wär es doch supi für Bayer / Monsanto, wenn Glyphosat (und seine Derivate / Imitate) in der EU verboten würde und man dann mit einem neuen Mittel wieder Patentschutz und damit eine quasi monopolistische Stellung erhalten könnte.

    Oder liege ich damit ganz falsch?

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    1. Bestimmt nicht! Wollte man nicht bei den Autos CO2 als Kältemittel verbieten , um irgendeinen Dreck zu puschen, der sowohl äußerst giftig, als auch brennbar ist?

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