Eine Kommission inkompetenter Abnicker.

Eine Ethik-Kommission unter dem Vorsitz von Angela Merkel soll über die weitere Verwendung der Gentechnologie in der Medizin beraten werden. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem:

  1. Conchita Wurst, Sänger(in)
  2. Lann Hornscheit, Genderforscherin
  3. Lamyr Kaddor, Islamwissenschaftlerin
  4. Hajo Funke, Rechtsextremismusforscher
  5. Till Schweiger, Schauspieler

……

Eigentlich müsste es spätestens bei Till Schweiger auffallen, dass es sich hier um Satire handelt.

Als ich heute auf einer Webseite gelesen habe, wer in der Ethikkommission für den Kohleausstieg sitzt, habe ich auch zuerst gedacht das wäre Satire nach dem Motto; die Sache, dass wir aus der Kohle aussteigen ist so sicher, dass es zum einen egal ist, ob die von der Stromversorgung in Deutschland überhaupt eine Ahnung haben, zum anderen kann man diversen Vertretern von Lobbygruppen die Möglichkeit geben sich mal so richtig in Szene zu setzen, weil das Ergebnis ja eh schon feststeht.

Also in der Ethikkommission zum Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukuschima hatten dagegen zumindest einige eine gewisse Ahnung vom Thema. Doch nachdem allen noch das Gekreische von Claudia Roth von angeblich 16000 Strahlentoten in den Ohren geklungen hat, ist man eingeknickt und hat ziemlich schnell für den Ausstieg gestimmt. Damals hat man sich noch zwei Bischöfe, einen katholischen und einen evangelischen, geleistet. Heute braucht man keine Kirchenvertreter mehr, denn mit Hans Joachim Schellnhuber vom PIK kann man einen Heiligen der überkonfessionellen Klimakirche aufbieten. Der Islam liefert vielleicht einen Vertreter nach, sobald man die Stelle über den Kohleausstieg im Koran gefunden hat.

Bei der Ethikkommission zum Atomausstieg war ein Herr Michael Vassiliadis dabei. Als Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie hatte er sich wohl gedacht, er könnte sich eine lästige Konkurrenz vom Hals schaffen. Da er aber auch in der SPD ist, kann er diesmal seinen eigenen Arbeitgeber abschaffen und wird dann trotzdem nicht arbeitslos. SPD ist inzwischen der einzige Betrieb, wo man auch als Ungelernter bis zur Rente einen sicheren Arbeitsplatz hat. Mit den vier Vorsitzenden sind es mindestens 23 Leute die in der Kommission sitzen. Ich nehme nur mal ein paar.

Barbara Praetorius – Volkswirtin und Politikwissenschaftlerin, für schnellen Ausstieg aus „dreckiger“ Braunkohle, ehemals AGORA Energiewende

Ob die sich noch groß beraten muss, wie sie am Ende abstimmt?

Prof. Dr. Jutta Allmendinger – FU Berlin – Soziologin, Gerechtigkeitsforscherin

Antje Grothus – Bürgerinitiative „Buirer für Buir“

Martin Kaiser – Geschäftsführer Greenpeace

Michael Kreuzberg – Landrat Rhein Erft Kreis  Sozialwissenschaflter, Germanistiker, Lehrer, CDU

Andreas Scheidt – Verdi – Kommentar: Elektriker, Leitstandsfahrer, Gewerkschafter

Ich würde noch eine Metzgereifachverkäuferin kennen, den 2. Vorstand des örtlichen Schnupfer-Clubs und eine Therese vom katholischen Frauenbund, die macht beim Pfarrfest immer einen Haufen Kohle mit dem selbstgemachten Kaiserschmarrn. Die könnte auch ihren Yorkshire Terrier in die Kommission mitbringen, der hat nämlich von Strom wirklich Ahnung. Der markiert wirklich ausschließlich an den Masten von EON.

Dann ist noch ein

Stefan Kapferer – Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft

Warte nur Stefan! Ihr mit der Wasserkraft seid die nächsten, die man vom Markt nimmt. Flächenfraß, Flussbegradigungen, Mörder von Barben und Kaulbarsch! Warte nur, bis  dieses Auge der GRÜNEN nach der Zerstörung der Atomkraft- und der Kohlekraftwerke seinen Blick auf Dich richtet!

Über Ethikkommissionen heißt es allgemein

Ethikkommissionen sind von Universitäten, berufsständischen Vereinigungen oder Ländern eingerichtete Kommissionen, die Wissenschaftler in ethischer und rechtlicher Hinsicht beraten, kontrollieren und beaufsichtigen sollen, die Forschung am lebenden und am verstorbenen Menschen planen,…

Die planen also die Forschung am lebenden und am verstorbenen Menschen.

Also früher wie noch wirklich geforscht wurde, da hat man erst mal im Kleinen ausprobiert, ob das funktioniert, was man sich da so ausgedacht hat. Hätte Wernher von Braun seine Raketen jedes Mal gleich bemannt, da hätte es aber einen ganz schönen Haufen Tote gegeben. Die haben auch ohne Ausprobieren schon vorher gesehen, dass da an bestimmten Stellen Probleme auftreten könnten.

Heute sind unsere angeblichen „Forscher“ plötzlich allkompetent, so dass jeder Fuzzi aus der Sozialwissenschaft sagen kann:

Die Steuerung der Leistungsflüsse der einzelnen Leitungen erfolgt in Maschennetzen über die Beeinflussung der Knotenspannung, welche unabhängig von der Wirkleistung durch die Blindleistungsflüsse beeinflusst werden können. Diese Möglichkeit besteht nur bei elektrischen Energienetzen, die mit Wechselspannung betrieben werden.

Das glaube ich nun nicht wirklich, dass das von den Kommissionsmitgliedern einer weiß. Das dürfte aber bei der Totalabschaltung aller relevanten Wechselstromstromlieferanten nicht ganz unwichtig sein.

Laut EIKE setzt sich deren Gesinnung der einzelnen Mitglieder wie folgt zusammen:

11 Stimmen für den schnellen bis direkten Kohleausstieg.

Augen zu und durch!

8 Stimmen für ein Ja, aber nur wenn der Wandel sozialverträglich gestaltet wird. Hierzu Zitat Andreas Scheidt, Verdi: „Ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kohleverstromung muss eine verbindliche Übereinkunft beinhalten, dass diese Beschäftigten keinerlei materielle Einbußen erleiden, wenn ihr Arbeitsplatz aufgrund von politischen Entscheidungen verloren geht.“

Die, die dann ihren Arbeitsplatz verlieren, die können stattdessen dann das Feuerholz fürs Mittagessen sammeln. Nach dem Ausstieg aus der Kohle zusammen mit der Atomkraft wird das ein krisensicherer Job.

7 Stimmen für einen ökonomisch und sozial planbaren Ausstieg.

Dann würde ich aber bei der Planung und der Entscheidung zum Kohleausstieg nicht unbedingt Esoterikern oder fachfremden Leuten mit Partei- oder Beamtenvollversorgung die Verantwortung übertragen. Wenn man den Schaden sieht, den diese Energiewende- und Klimadödel seit Jahren anrichten, könnte man meinen, auch der 2. Weltkrieg muss von so einer Ethikkommission in bester Absicht beschlossen worden sein.

Wenn man dabei gleichzeitig das Zerstörungspotential der Gender“forscher“ an den Universitäten sieht, dann könnte eine Lann Hornscheit mit ihrem Potential doch noch in die Ethikkommission zum Kohleausstieg berufen werden.

 

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11 Gedanken zu “Eine Kommission inkompetenter Abnicker.

  1. Ich weiß, das kauft mir keiner ab, aber ich war nicht schon immer ein Höllenhundnazischeißdrecksarschloch, sondern links und gut. Aber als ich das erste mal den Begriff „Ethikkommission“ gehört hab, dachte ich, das Konzept ist schon ein Anschlag auf die Demokratie. Kommissionen können fachliches Beisteuern. Gerade für Moral sollte niemand als „Experte“ auftreten können. Der ganze Witz einer Demokratie besteht ja im aushandeln der moralischen Vertretbarkeit im öffentlichen Raum.

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      1. Dann müsste aber jeder, der mal links war, diesen Plan kennen und natürlich auch darlegen können…, ich bin gespannt….
        Die ollen Römer hatten solch einen Plan umgesetzt, sie schufen sich erfolgreich ein paradisisches Leben, der Plan war realiter die Sklaverei. Sozialisten halt.

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      1. Frueher sass immer eine Tussi von der Persa daneben, die mich davon abbringen wollte ein Arschloch mit Fachkompetenz einzustellen, und mich (erfolglos) davon ueberzeugen wollte, doch lieber einen politisch korrekten Vollidioten einzustellen. Wenn man „on time and under budget“ abliefern will, muss man halt mit dem Hass der Sesselfurzer leben.

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  2. Wir empfehlen da das kleine dünne Büchlein „Das Peterprinzip“. Wir haben es in den 80iger Jahre das erste Mal gelesen. Wir glauben, es beschreibt recht zutreffend Erscheinungen bzw. Tendenzen, etc., die einer „Hierarchie“ eigen sind – eines, wie wir meinen, universellen Strukturprinzips, dem man zwar immer wieder zu entkommen sucht, dabei aber lediglich neue, andere hervorbringt. Das Interessante daran ist, daß eine Hierarchie über die Zeit ihres Bestehens mehr und mehr dazu neigt, sich selbst nicht nur zu erhalten, sondern auch zu „vervollkommnen“, damit aber zunehmend ihre Funktionalität verliert, was – leider oder zum Glück, je nach dem, – nicht immer zu derem Ableben führt.

    Da hier gerade die „Offenbarung“ „angesagt“ ist. Nun eine Gewißheit darüber, „was wir sind“, ist uns weitgehend abhanden gekommen. „Links“ zu sein, scheint uns jedenfalls insoweit unangebracht, als daß das, was da zur Zeit so unter „Links“ daherkommt, zu einem großen Teil recht unappetitlich erscheint.
    Und da meinen wir nicht einmal vorrangig diese „Nazijäger“, die „Nazis“ mit „Nazimethoden“ jagen.
    Wir meinen diese „strahlenden Kosmopoliten“, die, zum Teil in erstaunlicher Eintracht mit ihren politischen Gegnern, uns regelmäßig mit solchen Platitüden, wie „Globalisierung“ oder „Digitalisierung“, letztere zudem noch mit dem idiotischen Zusatz „4.0“ (an eine 3.0 können wir uns da gar nicht erinnern), „das Maul zu stopfen“ geruhen, wohl mit der vollen Absicht, uns das, was da kommen möge, als ein Art von „Gottgewollter Ordnung“ erscheinen zu lassen. Die damit oft verbundene intellektuelle Armut kann man wohl nicht besser beschreiben: Ein Politiker, er war, glauben wir, CDU, sich offensichtlich in einem propagandistische „Höhenflug“ wähnend, meinte einmal: „Er sei digital“. Das haben wir Ihm sofort abgenommen.

    Vielleicht ist einigen ein sog. Trailer zu einer dieser schwachsinnigen US-Serien aufgefallen (vor Jahren waren die noch ganz gut) . „Scorpion“ heißt sie wohl. Da geht es um „Nerds“ im „Cyberwar“.

    Man läßt da ein Mädel verkünden: „Wir sind Genies – wir denken ständig!“

    Da werden wir „Stinos“ doch ganz kleinlaut, den wir wissen natürlich und man kann es bei etwas Selbstbeobachtung ohne weiteres erkennen: Unsere bescheidenen Gehirne tun da die meiste Zeit alles mögliche, nur „Denken“ , das tun sie selbstverständlich nicht.
    Und so werden wir schon mal auf künftige Herrschaftsambitionen eingestimmt.

    (ja, wir sehen es -Thema verfehlt)

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