Wahre Hässlichkeit kommt von innen.

Die Organisatoren der Miss-America-Wahlen haben angekündigt, dass sie den sogenannten Badeanzug-Wettbewerb abschaffen und die Teilnehmer nicht mehr nach ihrem Aussehen beurteilen wollen (hier). Der Autor, der darüber berichtet, meint ganz richtig, dass das die gleichen freudlosen Puritaner sind, die bereits die Grid-Girls und Boxenluder abgeschafft haben (hier).  Dass diese Frauen das freiwillig und gerne getan haben, wird einfach unterschlagen und gleichzeitig fällt die Möglichkeit weg, sich bei entsprechenden Agenturen bekannt zu machen. Der Teil mit dem Abendkleid wird ebenfalls gestrichen, stattdessen werden die Teilnehmerinnen gebeten, ihre Leidenschaft, Intelligenz und ihr Gesamtverständnis für den Job der Miss America zu demonstrieren.

Contestants will instead be asked to “demonstrate their passion, intelligence and overall understanding of the job of Miss America.”

Dazu sollen sie Kleidung tragen, die sie selbstbewusst macht. Was meint man wohl damit? Sollen die dann im Kampfanzug auftreten? Frauen, die bezüglich ihres Aussehens selbstbewusst sind, die werden doch weiterhin Abendkleid, Badeanzug und High-Heels bevorzugen. Dass eine der Organisatorinnen meint, von vielen jungen Frauen gehört zu haben, dass man nicht mehr damit auftreten wolle, halte ich für ein Gerücht. Seit fast 100 Jahren kennt man die Modalitäten dieses Wettbewerbs und plötzlich kommen welche und wollen mit ihrem Aussehen nicht mehr freiwillig groß rauskommen?

Der Autor liegt richtig, wenn er meint:

Saying that Miss America contestants will no longer be judged on their appearance is like announcing that the Super Bowl will no longer be won by the team that scores the most points. (…)

The whole point of Miss America is the enjoyment of objective standards of beauty. If you fill it with fat, ugly feminists who are given a platform to whine about the “patriarchy,” no one will watch it.

Ziel eines Schönheitswettbewerbs ist eben die Schönheit und nicht das Gejammer über ein vermeintliches Patriarchat. Das ist wie die Abschaffung des Punktesystems beim Super Bowl. Keiner würde sowas anschauen mögen.

Der Autor liegt auch völlig richtig, wenn er diese Idee noch völlig ins Lächerliche zieht und meint, „es ist völlig idiotisch anzunehmen, dass intellektuelle oder akademische Vorbilder für junge Frauen nicht in der gleichen Welt existieren können wie Mädchen, die ausschließlich dafür bewundert werden, dass sie heiß sind.

Was kommt als nächstes? Wird Miss America Erklärungen zur  „Transphobie“ abgeben und Horden von fetten, behaarten Männern hereinlassen, da die Attraktivität nicht mehr von Vorteil ist, um den Wettbewerb zu gewinnen?

Und was ist mit anderen Wettbewerben?

Vielleicht sollten Weitspringer nicht mehr nach der Länge ihres Sprunges beurteilt werden, sondern nach ihrer Fähigkeit, progressive Klischees über das „Empowerment der Frauen“ auszuspucken.

Vielleicht sollten die 100-Meter-Läuferinnen nicht mehr danach beurteilt werden, wer 100 Meter am schnellsten läuft, sondern wer die feministische Slam-Poesie am schnellsten rezitieren kann.

Vielleicht sollten olympische Schwimmer nach der Stärke ihres „Virtue Signaling“ (=Zurschaustellung der eigenen vermeintlichen Tugendhaftigkeit) beurteilt werden.

Der Angriff kommt wieder von Akti*vist_*Innen aus der totalitären feministischen Ecke, die verhindern wollen, dass Frauen ihre Attraktivität gewinnbringend einsetzen können. Für die genderistischen Schreckschrauben zählen natürlich Gesinnung und innere Werte. Da dürften die bei dem Wettbewerb auch das Vorstellungsinterview streichen, denn dort

müssen sich die Damen in der Kunst der Unterhaltung beweisen und Fragen der „Richter“ möglichst eloquent und charmant beantworten, und so bei aller gebotenen Bescheidenheit ihr Selbstbewusstsein hervorkehren.

Charmant, eloquent und bescheiden? Diese keifenden und rechthaberischen Weiber aus der Feministenszene verkörpern genau das Gegenteil.

Jegliche Differenz und Leistung soll durch sinnloses Gelaber und vermeintlicher moralischer Vollkommenheit eingeebnet werden. So haben sie schon die meisten UNiversitäten zerstört. Spätestens wenn man sich traut auch talentfreie Wettbewerbe in klassischer Musik durchzuführen, wo ein Bewerber gewinnt, der nach drei unbeholfenen Akkorden von Wagners Ouvertüre zu Tannhäuser im Kampf gegen Rechts seine Geige zerstört, weil uns Adolf auch Wagner gehört hat, wird es auch dem letzten auffallen, was wir für Schwachköpfe geworden sind.

 

 

 

4 Gedanken zu “Wahre Hässlichkeit kommt von innen.

  1. Wettbewerbe diskriminieren ganz grundsätzlich. Die Berliner SPD will jetzt feministische Pornografie subventionieren.
    Irgendwie hat das was von Brave New World. Man darf nicht mehr entscheiden, wen man flachlegt, aber weigern darf man sich erst recht nicht. Die Familie muss ausgehebelt werden mit ungeordnetem Sex. Die Lust am Sex verschwindet aber auch.
    Zu allem Überfluss hat es vermutlich einen Grund, weshalb bei Sport (Wagenrennen: Boxenluder, Boxen: Ring Girls, Football: Cheerleader) heiße Frauen rumlaufen. Bringt offenbar leistungssteigernde Hormone in Wallung. Die Mädels im Spint von Soldaten haben früher komischerweise auch nicht gestört. Muss jetzt alles weg.

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  2. Zu den Mädels im Spind gab es gestern hier einen guten Artikel:
    http://www.danisch.de/blog/2018/06/03/politische-pinup-bildchen/

    Ich glaube, dass man sich die polit-korrekten Gender-Pornos eher zur Belustigung ansieht, bevor man zu den richtigen Filmen schreitet. Ich hoffe immer noch, dass die SPD unter 5% kommt bevor der erste Film abgedreht ist. Aber dann kommen vielleicht eine Nahles oder Nissen auf die Idee dort mitzuspielen. Augenkrebsgefahr!

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    1. Danisch stellt da die Frage, warum Soldaten ein Pin-Up-Girl im Spind befestigen und vermutet zu Recht, dass es ein Signal für alle Anderen sei, dass man heterosexuel sei, um Anfeindungen und Anmachen vorzubeugen.
      Als Facharbeiter stellte ich mir oft dieselbe Frage, da Kalender mit Fotos von leicht- oder unbekleidete Damen auch gerne in Werkstätten aufgehängt werden.
      Für mich persönlich ist es ein Zeichen des Wunsches, in einer normalen Gesellschaft mit gesunden Werten zu leben; ein Symbol dafür, dass es etwas gibt, wofür es sich auch zu kämpfen lohnt.

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  3. […]Vielleicht sollten Weitspringer nicht mehr nach der Länge ihres Sprunges beurteilt werden, sondern nach ihrer Fähigkeit,[…] dabei das geilste Selfie zu machen. Der Wettbewerb wird nach 24h auf Basis der meisten Facebook Likes entschieden.

    So wird das was. Und die Nazis koennen dann auch nicht mehr gewinnen, weil sie gesperrt sind 🙂

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