Das ist Staats-Kunst, das kann weg.

In einer Bundestagsrede hat ein Abgeordneter bemängelt, dass die Kulturstiftung des Bundes mit Steuermitteln vor allem Projekte mit linksideologischem Hintergrund fördert. Das wollte ich natürlich genauer wissen. Da werden unter dem Label 360° verschiedene Multikulti-Projekte gefördert, wobei in den Förderrichtlinien nicht so richtig klar wird, was da eigentlich gefördert werden soll. Allerdings gibt es einen Link zu verschiedenen Videos von so genannten „Impulsvorträgen“. Ist dann eher was für Hartgesottene. Nachdem ich diesen Vortrag mangels greifbarem Inhalt nach 10 Minuten abgebrochen habe, habe ich mich dann durch den Vortrag eines gewissen Joshua Kwesi Aikins gequält. Allerdings war dann zum Schluss schon erhellend, um was es ihm geht: Wir wollen Kohle!

Das Ziel von Joshua Kwesi Aikins ist auf den ersten Blick, dass möglichst viele Migranten in den (steueralimentierten) Kultur- und Kunstbetrieb kommen. Am Anfang des Vortrages geht es auch noch irgendwie darum, dass auch das Publikum diverser werden sollte, gegen Ende, will man jedoch vor allem in die Leitungsebenen mit der Begründung, dass in den Städten wie Frankfurt schon über 50% einen Migrationshintergrund haben. Dazu zeigt er dann ganz erfreut ein Schaubild, wo der Anteil der unter 6-jährigen mit Migrationshintergrund zwischen 70 und 90% beträgt. Und er meint man könne gar nicht anders, als dass man das bei der Besetzung der Posten auf allen Ebenen berücksichtigt. Er beschwert sich, dass es für die immer noch strukturelle Barrieren gibt und so der Zugang erschwert oder verunmöglicht wird. Eine Zuhörerin meinte, man müsst Chancengleichheit herstellen, indem man denen, die es schwerer haben, größere Chancen einräumt. Dass es dann keine Chancengleichheit mehr ist, ist aber keinem aufgefallen.

Er meinte, dass mit Diversität nicht Internationalität gemeint ist, sondern, dass People of Colour vertreten sein müssten (so wie er), die Rassismuserfahrungen haben. Das scheint besonders wichtig zu sein und deren einzige wesentliche Kompetenz. Mit einem Schaubild zeigt er dann, wie wenig doch diese Leute in der Leitung, Verwaltung, Presse, Dramaturgie und Technik vertreten seien. Vor allem beim Staats-Ballett Berlin und der Komischen Oper Berlin sind sie überhaupt nicht vertreten. Bei den Berliner Symphoniker auch nicht (kam dann im Vortrag).

Inklusion meint den Abbau aller einstellungs-, struktur- und prozessbedingten Barrieren, die bezwecken, dass Individuen oder diskriminierte Gruppen voll, wirksam und gleichberechtigt an der Gesellschaft und in Organisationen teilhaben können.

Der Mann ist Politologe und als er gegen Ende ein Buch vorstellt, da ist klar woher der Wind weht. Es geht um „postkoloniale Perspektiven“ und „kritisches Weißsein“. Heißt im Klartext, man begründet die Berechtigung leistungslos Geld abzugreifen damit, weil die bösen weißen Männer „People of Colour“ zu allen Zeiten ausgebeutet haben. Die wollen keine Gleichberechtigung, denn sonst müssten sie sich den normalen Aufnahmemodalitäten stellen, aber die wollen Teilhabe durch Quote, mit der Begründung, weil eben die Stadt so vielfältig wäre und sie gleichzeitig Wiedergutmachung wollen.

Er meinte am Anfang, dass man bei der Inklusion von der Frauenförderung und -gleichstellung lernen könnte. Da ich bei Inklusion eher an die Inklusion von Behinderten gedacht habe, war das wie die geistige Behindertenrampe für Quotenfrauen, die man laut Gesetz einstellen muss, man jedoch zusätzlich noch einen Mann braucht, der sich dann wirklich auskennt.

Bei der Teilhabe am Kultur- und Kunstbetrieb dachte ich zuerst an das Ensemble, doch das kam bei dem gar nicht vor. Es ging nicht darum Schauspieler, Musiker oder Tänzer unterzubringen, sondern man will nur in die Leitungsebenen und dort mitreden. Ziemlich am Ende meint eine Frau, die da scheinbar was zu sagen hat, dass man dann das Programm entsprechend anpassen müsste.

Er meint, strukturelle Barrieren behindern Menschen in ihrer Kunst und Kulturproduktion und Teilhabe. Warum gibt es bei den Berliner Philharmonikern wohl eine „strukturelle Barriere“? Weil sonst jeder Farbige mit einem Leierkasten nur wegen der Quote aufspielen dürfte. Das hat Herr Aikins wohlweislich ausgespart. Die Barriere ist hier eben die Beherrschung eines Instruments in Vollendung, ein Musikstudium und ein Vorspiel bei der Bewerbung. Das ist zwar furchtbar diskriminierend, doch es ist ja der wesentliche Teil, dass man am Ende ein hochklassiges Orchester hat. In der Bildenden-  und der Darstellenden Kunst hat man dieses Niveau durch rein ideologische Auswahl völlig zerstört. Da hängen rotgetränkte, unbegabte, leistungslose Spinner wie die Gruppe PENG oder „Politische Schönheit“ mit zehntausenden Euro Steuergeldern am Tropf und verbreiten die links-grüne Agenda. Was die ANTIFA im Straßenkampf ist, da sind dies diejenigen, die den Kulturbetrieb durchseuchen.

In dem Vortrag wird das Gorki Theater explizit gelobt, weil hier die Inklusion so gut funktioniert. Wenn bei denen aber auf dem Programm steht

 Das Motto „Desintegriert Euch“ meint, jenseits vereinnahmender „Leitkultur“-Debatten, in denen pauschal die Integration von Minderheiten gefordert wird, eben genau die dies fordernde, so genannte Mehrheit in Frage zu stellen. Ausgestellt und performt wird also einmal mehr radikale Vielfalt – ohnehin die Hausmarke des Berliner Gorki Theaters. Im Zentrum stehen dabei 100 starke politische Statements gegen neue Nationalismen, vor allem von bildenden Künstlern.*

, dann braucht es dafür keine Kulturförderung, sondern nur ein Paar Dödel von solid oder der Linksjugend. Die verteilen so einen Käse täglich in den Uni-Mensen.

Bei 51:42 zeigt er die Forderungen. Dort will er in den Auswahlkommissionen Leute mit Rassismuserfahrung haben, die entsprechend vergütet werden. (mit Ausrufezeichen). Was das irgendwie zu einer höheren künstlerischen Qualität beitragen soll, verstehe ich allerdings nicht. Das Argument, man möchte damit entsprechend der Vielfältigkeit der Stadt auch vertreten sein. Das heißt jedoch nicht, dass auch das Publikum genauso wäre. München und Leipzig haben ein Symphonieorchester und spielen um Neujahr immer Beethovens 9. Das Orchester ist international mit „Migranten“ besetzt. Im Foyer finden sich ein fast rein weißes Publikum, manchmal mit ihren halbwüchsigen Kindern, sowie meist Asiaten und Spanier (selbst gesehen). Diese Zusammensetzung kann man im Kleinen fast täglich in Prag, Budapest und Breslau beobachten. Nix Araber oder People of Colour.

Joshua Kwesi Aikins meint in seinem Größenwahn, er und seine Farbgenossen hätten durch irgendwelche Rassismuserfahrungen eine künstlerisch-kulturelle Erleuchtung erfahren, um an der westlichen Kultur teilhaben zu dürfen und die unbedingte Berechtigung zur Einmischung zu haben. Die haben keine bessere oder schlechtere Kultur, die haben eben eine andere. Das heißt aber, wer hier mitspielen oder mitbestimmen will, der sollte bestimmte Fähigkeiten mitbringen, sofern es um Orchester geht. Alle anderen künstlerischen Bereiche sind zu Bereichen linksideologischer Propaganda und leerem Gelaber verkommen. Da fallen sie nicht auf.

Die Kulturstiftung des Bundes ist nur das Füllhorn, das sich über ihre linken Kulturaktivisten ausgießt. Und weil die Linken immer über Vielfalt und Bunt reden, will ein Herr Aikins etwas vom Kuchen abhaben. Weil Russen, Chinesen oder Japaner mit Freuden und Perfektion an dieser Kultur beteiligt sind und er seine Klientel unter „Migranten“ nicht unterbringen kann, hat er die People of Colour mit Rassismuserfahrung als förderungswürdig erfunden.

Wenn 2050 zu Neujahr die letzte Aufführung von Beethovens 9. im Gasteig in München stattfindet, weil sie als unislamisch gilt, dann werden immer noch keine People of Colour im Foyer oder im Orchester zu finden sein. Da helfen weder Quoten, Zwang oder Fördergelder, um dies zu ändern. Eher wird diese jährliche Tradition in der heutigen Form untergehen.

 

 

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3 Gedanken zu “Das ist Staats-Kunst, das kann weg.

  1. Hast du den Film „Amadeus“ gesehen? Da fiel mir erst mal auf, was für eine dicke Lippe die großen Künstler unserer Geschichte riskiert haben. Friedrich Schillers Wilhelm Tell wäre heute rechtsextrem. Das Motiv des Tyrannenmord ist sogar exakt die staatliche Definition von rechtsextrem in Deutschland. Früher haben sich linke darüber beschwert, dass Gewalt gegen Migranten nicht immer als rechtsextrem überall geführt wurde. Die Kerndefinition von Rechtsextremismus ist und war „gegen den Staat.“ Jedenfalls ist es schon reichlich absurd, dass wir immer noch Goethe feiern, während wir bis auf die Glocke uns nicht mit ihm auseinandersetzen. Stattdessen nur „bunt“.

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