Melinda Gates: Social Engineering als Hobby.

Melinda Gates, die Frau des Milliardärs Bill Gates, hat sich ein neues Aufgabenfeld gesucht, um ihr Geld, oder besser das Geld ihres Mannes, zu verbraten. Weiter unten mehr zu dem Artikel von Joy Pullmann.

Wenn man sich ihren Lebenslauf ansieht bzw. nicht nur oberflächlich darin stöbert, dann ist es ihr gelungen zwei Frauenklischees gleichzeitig zu 100% zu erfüllen.

Frauen neigen ja dazu, eher einen weniger attraktiven Mann so lange er genug verdient, sich aushalten zu lassen. Das werfe ich ihr gar nicht vor, denn

…die Geschlechter seien evolutionsbedingt unterschiedlich geprägt. Und erklärt damit gewisse gesellschaftliche Phänomene als ‚von der Natur beeinflusst‘.

Frauen wollen ja auch starke Männer, die Reich sind und die Sicherheit bringen können. Warum fahren denn alte, graue Männer mit Porsches durch die Gegend?

Seine Antwort (Evolutionsbiologe): Weil junge Frauen auf solche Männer ansprechen. Und Männer kriegen den Sex, den sie mit ihrem Porsche bezahlen. Das sei doch was ganz Tiefes und was ganz Ursprüngliches, das man mit noch so vielen Gleichstellungsprogrammen nicht ausmerzen könne.

Sie hat mit ihrem Mann drei Kinder, glaube aber, dass die bei dem Gehalt nicht unbedingt persönlich den Hausputz gemacht hat. Solchen Frauen wird dann schon etwas früher langweilig, als der früh verwitweten Chefarztfrau, den es wegen der beruflichen Belastung schon frühzeitig zerbröselt hat. Die sind dann unglücklich, weil sie alle Kraft für die Familie gegeben haben. Wenn ich täglich vom Fenster aus sehen kann wie die überbeanspruchten Hausfrauen noch eine halbe Stunde nach Schulbeginn rauchend in der Gruppe auf dem Parkplatz zusammenstehen (und mittags wieder), dann scheint noch etwas Luft nach oben zu sein. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mit dem Eintritt in den Halbtags-Kindergarten (heute kann man den Nachwuchs ja schon ganztags in der Kita parken) die Sache weitgehend gegessen war. Es ist wirklich eine Sache des Zeitmanagements, ob man sich selbst verwirklicht. Und kommt bloß keiner damit, dass man im Management keine festen Arbeitszeiten kennt. Diese Gruppe an Frauen ist faktisch zu vernachlässigen.

Höchstens die Huffington-Post oder Bento glauben noch an das Märchen von der gläsernen Decke oder den entgangenen Chancen, weil der Mann pünktlich sein Mittagessen wollte. Und sie hätte es natürlich auch ohne ihren Mann geschafft. Seltsam, dass Frauen als größte Interessengebiete Kochen und Rezepte, gesunde Lebensweise und Reisen angeben und nur 26% innerhalb der Familie einem besonderen Hobby nachgehen. Geschlechterübergreifend sind Gartenarbeit, Kochen und Schoppen die Lieblingsbeschäftigungen. Beim letzten sollte man mal die Männer herausrechnen. Nicht zu glauben, dass sich da nicht mehr ein sinnvolles Hobby suchen, wobei Frauen ja sogar eher wegen der Sinnhaftigkeit und nicht wegen des Geldes zu einem bestimmten Beruf neigen. Wenn man da schon keine sinnvolle Initiative entwickelt, dann ist das Argument wenig glaubhaft, dass man andernfalls Karriere gemacht hätte.

Laut Lebenslauf gehört Melinda Gates nicht dazu. Auf den ersten Blick zumindest. Sie hat einen Bachelor in Informatik und Wirtschaftswissenschaft. Was das noch für eine besondere Qualifikation sein soll, wenn man jedes Fach 1,5 Jahre studiert hat, und das nicht mal in Vollzeit, möchte ich nicht beurteilen. Danach machte sie einen Master in „allgemeinem Management“ und laut Wikipedia heißt es

Ihrer persönlichen Initiative wird die Existenz von Office-Assistenten wie Clippy (in der deutschen Ausgabe als Karl Klammer bekannt) sowie der Bedienoberfläche Microsoft Bob zugeschrieben.

Klingt gut. Allerdings ist der Office-Asisstent nur ein Softwarepaket, wo unterschiedliche Editionen zu unterschiedlichen Preisen berechnet werden. Mit Microsoft Bob würde ich jetzt nicht unbedingt angeben und froh sein, dass sie den Kram nicht auch noch mit ihren Softwarekenntnissen umgesetzt hat, denn

Das Projekt namens „Microsoft Bob“ wurde der wohl größte Flop der Konzerngeschichte, Überbleibsel der Software nerven Windowsbenutzer bis heute.

Unter den unzähligen Microsoft-Programmen auch wirklich den letzten Platz einzunehmen, ist da wirklich eine Leistung. Also doch langweilig und Charity mit dem Geld des Ehemannes.

Oder wie Melinda die Diskriminierungsschiene fahren und die Ursachen beseitigen, warum sie nicht auch so groß rausgekommen ist wie ihr Bill:

Melinda Gates says she will preference women and non-whites over men and white people, specifically for these immutable characteristics that have nothing inherently to do with business success.

Die bösen, weißen Männer, so wie ihr Mann, sind daran schuld, denn sie will jetzt Nicht-Weiße und Frauen bevorzugen, unveränderliche Eigenschaften, die nichts mit Geschäftserfolg zu tun haben.

It’s been incredibly disappointing to watch how few women-led businesses are getting funded,” Gates said. “Ultimately, if we want more innovation and better products, we’ve got to put more money behind women and minorities. That wasn’t happening, so I decided to step in and see what I could do to help a little bit.

Sie ist also unglaublich bedrückt, weil so wenige von Frauen geführte Unternehmen finanziell gefördert werden. Denn, wenn wir Innovationen und bessere Produkte wollen, dann muss man Geld in Frauen- und Minderheitenförderung stecken, was aber nicht geschieht.

Mal ehrlich Melinda. In den USA wissen sie ja gar nicht wohin mit dem ganzen gedruckten Geld, da gibt man auch gerne ein Risikokapital, wenn es sich nur irgendwie auszahlt. Da braucht es aber wenigstens eine erfolgversprechende Minimalidee. Das hört sich an, als hätten wir schon vor 300 Jahren das Auto erfunden und hätten eine reine Frauenkolonie auf dem Mars, wenn wir nur frühzeitig mit der Frauen- und Minderheitenförderung angefangen hätten. Vielleicht ist das aber alles in der Planung mit viel Nachdenken hängengeblieben, so dass sich die Männer mit der Erfindung der Waschmaschine, dem Staubsauger und der Mikrowelle ihr Leben im Haushalt etwas erleichtert, bzw. den Frauen mehr Zeit zum Überlegen gegeben haben.

Nun geht der der Autor hart mit Melinda und ihrem Ehemann ins Gericht, denn im Grunde betreiben sie mit dieser Förderung einen Rassismus, weil man es dieser Personengruppe nicht zutraut ihr Geschäft selbst auf die Beine zu stellen, und es könnte als heuchlerisch wahrgenommen werden, weil man damit natürlich Geschäfte in eigener Sache anbahnen könntel. Die eigentliche Ungleichbehandlung kümmert sie nicht, sonst würden sie sich mit den Gepflogenheiten bei Google beschäftigen, wo die Benachteiligung von Nicht-Linken und Weißen schon lange Usus ist, meint der Autor.

Die Gates geben auch Risikokapital, knebeln aber die Geförderten damit, dass sie ihre Vorstellung von Vielfalt umsetzen.

I define diversity as when you have a mix of people seated at the table who look representative of our whole society.

Ein gefördertes Unternehmen darf also die Belegschaft nicht nach Können, Leistung und Nützlichkeit auswählen, sondern muss sich an die Vorgaben halten. Unternehmen stellen aber am liebsten junge, weiße Männer ein, weil sie die am leichtesten feuern können, was die bei entsprechender Bezahlung auch hinnehmen.

Die Gates „puschen ihr eigenes Narrativ“ wie die Welt funktionieren soll, obwohl alle Untersuchungen dagegen sprechen. Sie betreiben „Social Engineering“ in eigener Sache und durch ihr großes Vermögen können sie auch entsprechenden politischen Einfluss ausüben. Und sie leben einfach diesen Spleen aus zum Schaden anderer und wollen es nicht wahrhaben. Man hat Unmengen an Geld unnütz in Förderprogramme für Frauen und Minderheiten gesteckt, denn je freier eine Gesellschaft ist, desto eher wird jeder trotzdem seinen geschlechtsspezifischen Neigungen nachgehen. Also nach typisch Mann oder typisch Frau. So ist die Frauenquote in Männerberufen da am geringsten, wo die größte Möglichkeit besteht, dass sich Frauen nach ihren Wünschen verwirklichen. Siehe Schweden.

Dabei ist erwiesen, dass diese Vielfalts-Vorgabe vor allem gegenüber Frauen und Minderheiten ungerecht ist, die es aufgrund ihrer Leistung schaffen und mit dem Vorurteil belegt werden, durch Bevorteilung oder Quote soweit gekommen zu sein. Vor allem in Ländern, wo die Privilegierung bestimmter Gruppen willkürlich geschieht, kommt es natürlich zu Spannungen zwischen den Gruppen und dies wirkt sich auch wirtschaftlich negativ aus, so der Artikel.

Man denke nur daran, dass man in Südafrika inzwischen bevorzugt Schwarze einstellen muss und so viele wesentlich qualifiziertere Weiße auf der Straße landen. Oder an die „Mehrfachdiskriminierten“ an den Unis, was einfach zu Ungerechtigkeiten bei der Studienplatzvergabe führt.

Das Ende vom Lied ist:

Further, punishing people for the “sins” of their “class” is, quite frankly, of a piece with the ideology that ultimately led to the slaughters of the Bolshevik and French revolutions.

Man muss unweigerlich an George Soros denken, der auch versucht mit seinem Geld die Welt in seinem Sinne zu verändern. Vielleicht hat ja Melinda Gates aus Langeweile die tolle Idee gehabt, den ganzen Gender- und Vielfalts-Krimskrams umzusetzen. Nehmen wir an, ihr würde der finanzielle Rückhalt fehlen, dann würde sie irgendwo „Gegen-rechts-Plakate“ schwenken, sich für veganes Essen in der Kita einsetzen oder einfach nur Yoga machen. Gefährlich wird’s, wenn genug Geld da ist, einen Blödsinn zum Schaden aller umzusetzen.

Es soll jetzt nicht so rüberkommen, als hätte ich ein machohaftes Frauenbild. Ganz im Gegenteil. Allerdings kann ich weder bei Frauen noch bei Männern ertragen, wenn sie für ihr ganzes Leben und die versäumten Chancen immer andere verantwortlich machen und das später auf einer Moralschiene nachholen wollen. Ich habe so viele erlebt, vor allem im Studium, was die noch alles machen wollten. Die meisten Frauen sind dann nach zwei Semestern exotischem Studium doch im Grundschullehramt gelandet und arbeiteten danach gerne Teilzeit und kümmerten sich dafür um die Familie. Würde ich genauso machen. Die Frauen, die bereuen, dass sie Kinder haben und verheiratet sind, sind die, die den ganzen Tag Bento lesen, wo man ihnen sagt, dass sie versäumt haben, alle Lebewesen und alle Variationen mindestens bis zum 40. Geburtstag durchgevögelt zu haben.

 

4 Gedanken zu “Melinda Gates: Social Engineering als Hobby.

  1. …und wer hat den Gates das ganze Geld überwiesen ?
    Ich nicht, niemals !
    Bis Win 95 als Kopien, dann Suse…
    Wäre es nach mir gegangen, säße Bill heute noch in seiner Garage und würde schrauben und löten.
    Übrigens, die meisten Frauen werden ab 45 komisch, ganz ohne Macho-Blick.
    Und wenn ich mir die oben geschilderte Einstellungsplanung der „Managerin“ Melinda G. so betrachte, könnte man deren Firmen nicht die gendermäßig nicht ganz unbeleckten Damen Leyen und Merkel andienen ?

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