GRÜNE: hirnlos ins stromlos.

Wenn es um die Versorgungssicherheit mit täglichem Schwachsinn geht, dann könnten allein die Grünen den Bedarf decken:

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat zum Start einer neuen Regierungskommission schnelle Schritte für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert. „In der ersten Sitzung müssen sich die Mitglieder zu einem Moratorium für Tagebaue und Kraftwerksbauten und der zügigen Abschaltung von Kohlekraftwerken bis 2020 einigen“, (hier)

Von dieser Kommission bräuchte sie das wegen der Zusammensetzung gar nicht mal zu fordern, denn die sind ohnehin auf Linie. Von welchem Pferd wurde die eigentlich geritten, wenn sie bis in zwei Jahren wegen seiner Grundlastfähigkeit mit der Kohle den wichtigsten Stromerzeuger abschalten will? Laut Lebenslauf hat sie Politikwissenschaft, öffentliches Recht und Völkerrecht studiert. Wenn man so viel Ahnung von Physik und Energiewirtschaft hat, dann ist das größte Problem um an Strom zu kommen natürlich höchstens die Kindersicherung. Dabei gilt die bei den Grünen noch als „Realo“. Da möchte ich gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn die Grünen bei der letzten Wahl einen „Irrealo“ gewählt hätten.

Ihr naiver Gedankengang dürfte der gewesen sein, dass sie in einer Statistik zufällig gesehen hat, dass die installierte Windkraft- und Photovoltaikleistung zusammen etwa 100 GW beträgt. Supi! Das ist sogar mehr als die täglich etwa nachgefragte Leistung von etwa 80 GW. Obwohl die Kraftwerksbetreiber im Gegensatz zu Annalena wissen dürften, dass Wind und Solar im Winter oft mehrere Wochen Flaute haben und nicht mal 20% ihrer installierten Leistung übers Jahr liefern, hat man von denen selten Widerworte gehört, sondern die setzen ebenfalls immer mehr auf Ökostrom. Mit denen lässt sich über diese Art von Esoterik dann auch gewinnbringend für beide Seiten verhandeln. Die Kraftwerksbetreiber bekommen einen garantierten Strompreis bei garantierter Abnahme. Die Baerbock kann sich dann in ein paar Jahren ein Denkmal als Weltenretterin in ihrem Geburtsort Hannover errichten lassen. Wenn dann auch schon ohne abendliche Beleuchtung. Wer übernimmt dann eigentlich die Verantwortung für diesen Mischmasch der ins Netz eingespeist wird, wenn man doch nur 55% an Strom aus Windkraft zur Grundlast einspeisen darf, damit das Netz stabil bleibt? Das sollen die Netzbetreiber regeln und nicht die Kraftwerksbetreiber. Die Kosten für die Eingriffe ins Stromnetz sind auf Rekordniveau, weil die Eingriffe von drei im Jahr schon 2016 auf 5000 gestiegen sind und Kosten von einer dreiviertel Milliarde erzeugen. Ein „Experte“ meint, dass das Überangebot an Strom noch ein Problem wäre, das erst mit der Nord-Süd-Trasse gelöst werden würde. Da wundert es nicht, dass der Verein durch die Bundesnetzagentur staatlich kontrolliert wird. Was staatliche Kontrolle bewirkt, sieht man am Flughafen Berlin.

Den Grünen als Umweltschutzpartei ist es völlig egal, dass der Bereich um die im Boden verlegten Kabel baumfrei sein muss und man zwar die Masten spart aber ein anderes Problem auftritt.

Duch das hohe Gewicht der Kabel sind jeweils nur Abschnitte von 600m bis 800m vor Ort  zu bringen. Diese Kabelabschnitte müssen dann durch HGÜ Muffen miteinander verbunden werden. Bei einer Betriebsspannung von 380.000 V DC gehen von diesen Muffen eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Aus diesem Grund können diese Muffen nicht einfach ins Erdreich verlegt werden. Hierfür sind Muffenhäuser aus Stahlbeton ohne Fenster mit gepanzerten Türen notwendig. Die Muffen für eine 380.000 V DC haben ca. eine Größe von 8 m, und können nur unter Reinstraumbedingungen hergestellt werden. Im Normalbetrieb erhitzen sich diese Muffen auf ca. 95 Grad C. Aus diesem Grund müssen diese Muffenhäuser klimatisiert sein. Die bei einer Freileitung notwendigen Hochspannungsmasten werden hier jetzt durch Muffenhäuser ersetzt.

Die Konverteranlagen, die den Gleichstrom wieder in Wechselstrom verwandeln, benötigen eine Fläche von 10 Hektar. Der Irrsinn ist da noch gar nicht einberechnet. Und da winseln die Grünen immer wegen des Flächenfraßes und verhindern jedes Bauvorhaben, wenn dort ein Juchtenkäfer lebt.

Doch in Zeiten der Postmoderne, wo auch die dämlichste Meinung den objektiven Fakten gleichwertig ist, hat die Annalena natürlich weiter gedacht. Unsere Nachbarländer nehmen uns ja den überflüssigen Strom ab und liefern an uns, wenn wir gerade keinen haben. Die Großwetterlage in Europa bringt aber auch für diese Länder weitgehend gleiche Verhältnisse. Und auch in den Nachbarländern gibt es die gleichen grünen Knallköpfe. Die Schweiz deckt ihren Strombedarf zu über die Hälfte aus Laufwasser- und Pumpspeicherkraftwerke. Nun hat man die Betreiber der Wasserkraft mit exorbitanten Steuern belegt, so dass sie nicht weiter in diese Infrastruktur investieren wollen, weil sie mit den gleichzeitig gesunkenen Strompreisen innerhalb Europas nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Der Markt ist so verzerrt, dass man der einzigen grundlastfähigen Stromquelle den Hahn zudreht. Wie bescheuert ist das denn?

Scheißegal! Schließlich smart-grid bzw. power-grid, wo man durch Stromabschaltung das Netz stabil halten kann. Man kann es aber auch dazu verwenden, dass bei Strommangel zwar bei Oma Paschulke in Dorsten das Licht ausgeht, bei Annalena im Bundestagsbüro es aber noch Strom für die Cappuccino-Bar gibt, sofern sie die Kindersicherung von der Dose bekommt. Früher nannte man das Planwirtschaft oder Sozialismus. Dass die europäische Lösung ohne Kohlestrom weitgehend so aussieht wie in Baerbocks Träumen,

Agora12

dürfte daran liegen, dass Schonn Klod Juncker als „letzter Kommunist“ gilt.

Dass sich so ein Irrsinn in Deutschland verbreiten kann ist beinahe einer konzertierten Aktion zu verdanken. Schon für die meisten Abiturienten und Hochschulabsolventen ist Physik ein Fremdwort, so kommen denen zwangsläufig keine Zweifel an der Machbarkeit. Die Angst vor dem Klimawandel und sterbenden Eisbären wird von den Medien so geschürt, dass man lieber im Dunkeln und in der Kälte sitzt, als zu verbrennen. Und letztendlich will man doch zu den Guten gehören, falls das Engagement gegen rechts für die endgültige Selbsterhöhung noch nicht reicht. Annalena Baerbock dürfte zu allen drei Gruppen gehören.

 

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6 Gedanken zu “GRÜNE: hirnlos ins stromlos.

  1. Die Grünen werden mir immer ein Buch mit sieben Siegeln. Die Definition von dumm. Die haben auch keine Realos. Das ist Mediensprech für Postengeil. Die Schläger und Pädos sind eigentlich noch die Creme de la Creme. Die meisten sind einfach nur Akademikertöchterchen, die von Demo zu Demo ziehen. Die können am gleichen Tag für und gegen eine einzige Sache demonstrieren. Egal. Hauptsache man wird gesehen. Und irgendwie ist das auch nicht ganz dumm, sondern lukrativ. Scheinbar sind die auf der Seite von jedem und nehmen Parteispenden von jedem. Der Vorläufer in den USA war auch schon so.

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  2. Eine kleine Korrektur: Die „über 5000“ Redispatchmaßnahmen stammen wohl aus 2017. Interessant ist aber auch:
    2016: 3957 Redispatchmaßnahmen
    2017: 5757 Redispatchmaßnahmen
    2018: 7726 Redispatchmaßnahmen bis heute (28.06.2018)

    Mit anderen Worten: Mit jedem konvetionellen Kraftwerk das abgeschalten wird und jeder neuen WK- und PV-Anlage die installiert wird, verringert sich die Versorgungssicherheit. Ich befürchte aber, es braucht wirklich erst mal einen längeren Blackout bervor sich rationales Denken durchsetzt.

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