„Jetzt red I“: Wenn am Ende auch die Bürger das Problem sind.

„Jetzt red I“ im Bayerischen Fernsehen war heute in Freilassing zum Thema Flüchtlingskrise und Transitzentren. Zusammenfassend kann man sagen, dass die befragten Bürger entweder zu weit weg denken bzw. nur ihr persönliches Umfeld sehen. An einem Bürger war diese Schizophrenie deutlich erkennbar. Insgesamt war die Sendung wegen der Kürze einfach zu hektisch. Als Politiker waren Innenminister Herrmann und einer von den Grünen mit Namen Janitscheck.

Am Anfang kamen vier Bürger zu Wort, ohne dass auf deren Beitrag näher eingegangen wurde.

Die erste Rednerin von der Caritas war natürlich gegen Transitzentren. Sie meinte, es wäre auf zwei Tagen einfach nicht möglich, rechtlich festzustellen, ob der Migrant nicht doch dableiben dürfte. Hat sie nicht wörtlich gesagt, hat sie aber gemeint. Denn Transitzentren stehen der „Integration“ entgegen, sagte sie. Die will auch die integrieren, die gar nicht einreisen dürften. Man merkte, dass davon ihr Job abhängt.

Der nächste wünscht sich ein Ende der Grenzkontrollen, weil dass die Unternehmer, Pendler und Urlauber behindert. Später sagt ein Landrat, dass die Staus aber auch auf die Verkehrspolitik der Stadt Salzburg zurückzuführen ist. Dass da schon vor 2015 Stau war, daran kann ich mich selber noch erinnern.

Der Dritte meinte, man hätte schon genügend Asylzentren. Da meinte der Bürgermeister später, dass man schon so viel stemmen musste, dass dieser „Kelch an der Stadt vorübergehen sollte“.

Der Letzte meinte, dass man einfach zu viel Sozialleistungen zahlt und deshalb alle zu uns kommen wollen. Man könne aber die Grenze nicht ausreichend kontrollieren, dass die nicht kommen.

Dann durfte Innenminister Herrmann. Letztes Jahr kamen nach seinen Worten 40000, die schon in einem anderen Land registriert waren und man könne ja an der Grenze durch Fingerabdruck schnell feststellen, ob es sich um so einen Mehrfachabgreifer handelte. Fingerabdrücke? Da sollte man ihn mal fragen, warum sich dann das BAMF in Nürnberg bei der Polizei beschwert hat, dass man immer pauschal ganze Busse kontrolliert hat, so wie es mir ein Beamter erzählt hat. Nun dürfen sie nur noch bei dringendem Verdacht die Fingerabdrücke kontrollieren, womöglich, dass dem BAMF und der Caritas die Arbeit nicht ausgeht.

Dann durfte der Grüne Janitscheck ran. Der meinte, wir hätten keine Asylkrise, sondern eine Krise der Menschlichkeit. Applaus im Publikum. Hilfe! Mehr humanistischer Allgemeinplatz geht gar nicht. Da war er für die grünen Zuseher vor den Fernsehgeräten so, als wäre für Sekunden der Messias aufgetaucht. Er meinte auch noch, dass Seehofer ein Problem habe von einer Frau regiert zu werden. Ich glaube, der hätte auch ein Problem damit, von einem ebenso schwachsinnigen Mann regiert zu werden. War wohl nur eine Anbiederung an die Grün-Feministen in seiner Partei, um seinen Listenplatz zu behalten.

Janitscheck meinte, man sehe jetzt, dass Nationalisten in den verschiedenen Ländern nur Chaos schaffen und Transitzentren keine Lösung wären. Die EU hätte das in den letzten drei Jahren regeln müssen. Es gibt aber nur einen Schwarzen Peter im Spiel. Da hätte er vielleicht vorher kurz überlegen sollen, wer das ganze Chaos durch permanentes Schönreden eigentlich verursacht hat.

Dann durfte eine die Reaktionen im Netz vortragen: Es wäre ein Schmierentheater zwischen CDU und CSU, warum lässt sich Merkel die Provokationen von Seehofer eigentlich gefallen. Da bin ich mir aber mal ganz sicher, dass das genügend anders gesehen haben.

Und dann kam eigentlich das Highlight. Ein älterer Herr meinte, die Merkel mache seit 14 Jahren eine unaufgeregte tolle Arbeit, er wäre stolz auf Bayern und die CSU reagiere mit ihren Maßnahmen kurzsichtig. Dabei wäre er in anderen Ländern in Europa (nicht in Afrika!) gewesen, wenn er sieht, wie es da zugeht, dann ist er immer froh, wenn er nach Bayern zurückkommt. Glaubt der wirklich, dass die Zustände, die es vorher nur in Afrika und im Nahen Osten gab und es nun bis in unsere Nachbarländer (und Nachbarbundesländer) geschafft haben, dann netterweise auch dortbleiben? Das konnte ich auch bei anderen Beiträgen nicht verstehen. Die regen sich auf über Wartezeiten an den Grenzen und merken nicht, dass nur die Grenzkontrollen (zumindest vorerst) dafür sorgen, dass Staus an der Grenze überhaupt noch als Problem wahrgenommen werden. Denn, wenn erst Zustände wie in den Vororten von London herrschen, dann werden die froh sein, dass sie an der Grenze im verriegelten Auto mal eine Stunde Ruhe haben, bevor sie wieder ins Klein-Islamabad von Freilassing einfahren dürfen.

Dann zeigte ein Bürger eine Karte von Afrika, dass dort Indien, China, die USA und noch mehrere Länder flächenmäßig darin Platz haben und gar nicht daran u denken sei, dass wir die alle aufnehmen.

Aber der Grüne gab gleich Kontra: Afrika muss aufholen, aber der europäische Kolonialismus habe den Kontinent verheert (Applaus im Publikum). Wir müssen mehr an die zahlen und die lassen sich auch nicht dazu nötigen, dort Asylzentren aufzustellen. (Da hat er recht) Die CSU nutze darüber hinaus nur die Ängste der Leute aus. Blabla.

Einer aus dem Publikum, der länger in Afrika war, meinte aber, dass sich manche Länder die europäischen Strukturen erhalten haben und denen ginge es auch besser. Der Kontinent werde nur dadurch zerstört, dass die EU mit subventionierten Lebensmitteln und Kleidung die heimische Wirtschaft zerstört. Und von denen die zu uns kommen, das sind immer 1000 Männer und nur ein paar einzelne Frauen und Kinder und man zeigt nur immer die Frauen mit den Kindern. Da ging der Moderator gleich dazwischen und Hermann und Janitscheck wussten da auch nix zu sagen. Kein Wunder, wenn man die EU so toll findet und die EU angeblich alles tut, um Afrika zu helfen. Was für Heuchler.

Dann kam eine, die Herrmann vorwarf, dass er die Demonstranten in Augsburg (=ANTIFA) richtigerweise als Linksfaschisten bezeichnet hat. AfD blabla, Ängste schüren blabla, usw….

Herrmann meinte dann, dass man bei den Grenzkontrollen im letzten Jahr 2000 Kriminelle aufgegriffen hätte, es ginge nicht nur um die Migranten. Und nachdem Slovenien (Schengen-Außengrenze) innerhalb eines Jahres nicht fähig war ihre Grenze zu schützen, muss das nun eben an der bayerischen Grenze geschehen.

Dann kam wieder der Grüne: Ängste schüren blabla, 2015 Ausnahme blabla, Fluchtursachen blabla, kommen nur täglich drei bis fünf (Herrmann verbessert, dass es 1900 im Monat sind), Schande für Deutschland, blabla. Immer dieselbe Platte.

Dann plätscherte es nach einem Einspieler über einen Bäcker, der nach Salzburg liefert, noch etwas dahin

Zum Schluss kamen noch zwei Bürger zu Wort. Der eine meinte, dass man keine Waffen mehr exportieren sollte und es nicht sein kann, dass ein Rentner weniger bekommt wie ein Flüchtling. Der andere fragte, wie viele Beamte eigentlich für jeden nötig seien, um den aus dem Transitzentrum auszuschaffen. Da war der Herrmann froh, dass er da nicht mehr antworten musste, weil die Sendung zu Ende war.

Zusammenfassend kann man Folgendes sagen: Der Herrmann sagte, was man eh schon wusste, der grüne Janitscheck wiederholte nur den immerselbe grünen Sermon. Kann man knicken. Was allerdings bei den Bürger, die zu Wort kamen, überwiegend auffiel, ist, dass die einzige persönliche Einschränkung in Freilassing der Stau an der Grenze sein muss. Die schaffen den Sprung nicht, dass sich das Land durch Nichtstun so verändern würde, dass Grenzkontrollen das kleinste Problem sein würden. Die denken nicht daran, dass andere Bundesländer schon massive Auswirkungen spüren und sind am Ort völlig unsolidarisch, weil es sie selbst (noch) nicht in dem Maße betrifft. Da stehe ich doch lieber mal im Stau, als dass ich solche Verhältnisse bekomme. Obwohl es in der Sendung angesprochen wurde, schreien alle nach einer Lösung auf EU-Ebene und nach Fluchtursachen bekämpfen, obwohl genau die ja von der EU permanent durch Waffenlieferungen, Entwicklungshilfe an afrikanische Diktatoren und Subventionen für Waren nach Afrika verursacht werden. Ich will bei den Guten sein, ich will keine Einschränkung, ich will eine Lösung, die ich gar nicht mitbekomme.

Frei nach Gaucks Worten sind in dieser Hinsicht, sind nicht nur die Eliten, sondern auch die Bürger das Problem.

 

 

19 Gedanken zu “„Jetzt red I“: Wenn am Ende auch die Bürger das Problem sind.

  1. Verdammte scheiße, wieviele Grüne habt ihr eigentlich in Bayern?!? So langsam hab ich den Eindruck, dass das Land absolut nicht mehr zu retten ist. Israelis betteln, dass ich mich verziehen soll, weil selbst die Hamas weniger irre ist als Merkel und deren Claquere. Luisman will auch nicht zurück aus den USA. Auf konservativen Blogs wimmelt es mit Anzeigen für Hilfen beim Auswandern. Dieses Volk hatte schon immer Genies, kluge, fleißige Macher und ein Meer an strunzdummen Arschlöschern, die sich von der Elite gegen jeden aufhetzen lassen.

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  2. Einige Worte zu dieser Sendung und zum Moderator.
    Diese Sendung „jetzt red i“ ist manipuliert und damit betrügerisch.
    Es werden dazu nur stark selektierte Personen eingeladen mit Eingangskontrolle über Einladungskarten. Bürger dürfen da nicht rein.
    Ich selbst war einmal dabei, als es um den Rauschgifttransit Tschechien-Bayern und eine zusätzliche Grenzöffnung ging, war in Schönsee.
    Als eine Frau, 4 Kinder, aufstand und auf diese Problematik hinwies, -schließlich war das angrenzende Gebiet mal zentral für die Drogenforschung der Sowjetunion zuständig-, und dass sie sich deswegen Sorgen wegen ihreren Kindern mache, wurde sie von den zusammen sitzenden Bürgermeistern und dem Landrat niedergebrüllt, eingeschüchtert und vom Moderator abgemeiert!
    Die Veranstaltung wurde durchgehend aufgezeichnet, in der Sendung war dieser Teil rausgeschnitten.
    Mit Bürger hat diese Chose nichts, aber auch gar nichts zu tun.
    Fake vom Feinsten ! Typisch BR.
    Als ich nach der Aufzeichnung die Honoratioren hart anging wegen ihres schlechten und unverschämten Benehmens, hat ein damaliger Landrat SAD Liedtke SPD gemeint, er müsse mich lautstark zurechtweisen und wie ich überhaupt da reingekommen sei, das folgende lautstarke „Gespräch“ konnte er sicher nicht als Erfolg verbuchen.
    Einige Tage danach wurde ich auf offener Straße sehr rustikal angegangen, wie ich zu dieser Einladung gekommen sei. Selbst für Nachkontrolle sind sie sich nicht zu schade. War ziemlich übel.
    Dieser Liedtke verbessert inzwischen auf Grund seiner besonderen Fähigkeiten sein Ein- bzw Auskommen nun als Fischereibeauftragter im Bezirkstag, guter Lohn für Gefügigkeit.
    So sieht´s aus, die Bürgersendung !

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    1. Danke für den Hinweis! Mir ist das gestern auch so komisch vorgekommen, dass das einfach zu gut passt: Die ganzen Klatschhasen an der richtigen Stelle, das Fehlen bestimmter Argumente, die einfach kommen MÜSSEN, würde man sie nicht absichtlich umschiffen, usw.

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    2. Lieber oprantl, deinem Kommentar kann ich nur zustimmen. Das „Staatsfernsehen“ will mit solchen manipulierten Sendungen beweisen, was die Bürger denken. Das geht an der Realität vorbei. Ich lese mich quer durch alle Medien und vor allem die Kommentatoren sprechen eine andere Sprache.

      Deine Erfahrung mit der Manipulation in den öffentlich-rechtlichen Medien hat mir ein Interview bestätigt. KenFM im Gespräch mit Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer –ARD-Redakteur packt aus. https://www.youtube.com/watch?v=qdDxSdxh16w

      Nachfolgend ein paar Kernaussagen aus dem Interview:

      Die Tagesschau hat später ganze Generationen medial geprägt, denn, was in der Tagesschau gezeigt wurde, war mehr als ein Bericht, es war für die meisten Menschen einfach die Wahrheit. Die Tagesschau hatte damit die Wochenschau der NAZIS dahingehend ersetzt, dass man es schlicht nicht wagte, sie zu hinterfragen.

      Die Tagesschau wurde als unpolitisch wahrgenommen und daher von den allermeisten Zuschauern konsumiert und verinnerlicht. Mit der Erfindung des Internets ändert sich das Konsumverhalten der User vollkommen. Wer sich die Mühe gab und z. B. bei der Tagesschau Gegenrecherchen unternahm, wurde jäh geweckt und erkannte plötzlich den hohen Propagandaanteil der Sendung.

      Volker Bräutigam, Tagesschau-Redakteur, und Friedhelm Klinkhammer, Jurist beim Haussender der Tagesschau dem NDR, bemerkten diesen „Wandel“ und begannen, Beschwerden an die Chefetage zu schreiben. Inzwischen haben die beiden Ex-Mitarbeiter mehr als 100 solcher Beschwerden verfasst.

      Nebenbei bemerkt wirkt das Interview mit dem kantigen Gesicht von KemFM (Ken Jebsen, ehemaliger Rundfunkmoderator) wie ein Agent in einem Politthriller, der in einer kellerartigen Umgebung im Untergrund das Gespräch führt. Das passt zum Thema „Staatsfernsehen“. Bleibt eigentlich nur der noch der (friedliche) Widerstand.

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      1. Werte Catwoman,
        „Ex-Mitarbeiter“ harrt einer Erläuterung.

        Und das mit dem friedlichen Widerstand hätte ich vor nicht allzu langer Zeit auch gedacht und geschrieben.

        Hier Art. 20,4 GG
        (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

        Nicht einmal da steht was von friedlich.
        Die Zeiten ändern sich, und wir uns in ihnen und ein Blick ins Grundgesetz (man sollte es mal aufmerksam lesen) eröffnet manches Fenster für frische Luft.
        Was ein von diesen Leuten hochgelobter Georg Elser heute wohl mit einer ÖR-Sendeanstalt machen würde ?

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    3. #oprantl: Nachfolgend zwei Zitate zum Widerstandsrecht:

      „Kommentatoren des Grundgesetzes haben jedoch kritisch angemerkt, dass Artikel 20 Absatz 4 weniger ein Mittel für die Bürger ist als vielmehr de facto eines für die Staatsorgane zur Bewahrung der existierenden Ordnung.“

      „Aber Widerstand ist nur dann erlaubt, wenn vorher alles andere versucht wurde, um diese Gefahr für unseren Staat abzuwehren.“

      ERGO: Wir haben als Bürger zum jetzigem Zeitpunkt keine Möglichkeit vom Widerstandsrecht Gebrauch zu machen. Dennoch muss Widerstand möglich sein. Ich habe da schon einige Ideen, die aber noch nicht ausgereift sind.

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      1. Werte Catwoman,

        Kommentar 1
        Klar benannt, alle Deutschen, d.h. ausschließlich alle diese Personen und eben keine Organisationen oder Behörden.
        Ansonsten ist dieser Artikel Absatz 2 klar und eindeutig, oder wie Juristen gerne formulieren, er ist weder auslegungsfähig noch auslegungsbedürftig, vor allem nicht in dem Sinn, das sein Grundgehalt reduziert oder verfälscht wird.
        Letzteres würde eine Änderung zwingend erforderlich machen.
        Kommentatoren, welche noch was werden wollen, kommentieren sicher gerne so, müßten aber auch begründen, warum eine notwendige Änderung durch eine mutwillige Auslegung rechtskonform sein soll.

        Alles andere = rechtskonform (AfD, Demos usw)
        dann beginnt die Freiheit bei der Wahl der Mittel, wohl eingeschränkt analog zur Notwehr das niedrigstufigste erfolgsgeeignete Mittel.

        Es stellt sich die Frage, warum das Verfassungsgericht Verfassungsbrüche nicht direkt abstrafen kann, also als zahnloser Verwalter installiert worden ist und Delikte dieser Art nur über Umwege verfolgbar sind.

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      2. Ok, oprantl, deine Argumente wegen dem Widerstandsrecht kann ich nachvollziehen. Die Schussfolgerung für mich ist allerdings, dass ich nicht einschätzen kann, ob ich rechtlich zum Widerstand berechtigt bin, denn wirksamer Widerstand ist dringend notwendig.

        Ich möchte Dir mal Beispiele zeigen, die mir so durch den Kopf gehen. Alles sind Einzelaktionen und diese müssten in regelmäßigen Abständen erfolgen.

        1. Spektakel veranstalten. In meiner Heimatstadt gibt es einen „König von Augsburg“, den vielleicht auch „Der Waidler“ kennt. Der steht mit Krone, langem Gewand und barfuß am Rathausplatz, ohne etwas zu sagen. Es ist deshalb hier fast jedem bekannt. Der „König von Augsburg wird zum König von Europa gekürt :-)“. Er hat damit einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Siehe YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=qtN4GdE4EaI

        Es gab schon Leute, die diesem stummen, selbsternannten „König“ reininterpretierten, dass er eine wichtige Botschaft vermitteln möchte. Was ich damit beweisen möchte, ist, dass es etwas Spektakuläres sein müsste, um Aufmerksamkeit zu erreichen und das sogar friedlich.

        2. Rundgang mit Sandwicht-Klapprahmen. Die zweite Idee stammt von PP: „Hier ist ein Beispiel dafür, was man als Einzelner tun kann, damit sich die Wahrheit über das, was in unserem Land passiert, in der Bevölkerung ausbreitet. Birgit, die den Duisburger Pegida-Spaziergängern als Rednerin gut bekannt ist, steht samstags mit Plakaten in der Hagener Fußgängerzone und verteilt Handzettel, auf denen Internetadressen alternativer Medien genannt werden. Mit dabei natürlich auch philosophia-perennis. Ihre Erfahrungen sind durchwegs positiv. Nach eigenen Angaben erhält sie viel Zustimmung und wurde noch nie angepöbelt. Es wäre schön, wenn dieses Beispiel zur Nachahmung anregen würde! Eine wirklich couragierte Frau!“

        https://philosophia-perennis.com/2017/09/11/eine-wirklich-couragierte-frau/?wref=tp

        3. Freitod androhen. Auf einen Krahn oder hohe Brüstung klettern und mit Selbstmord drohen, wenn man kein Gehör für sein Anliegen findet. Und so lange ausharren, bis man öffentlich wirksam darüber reden kann. Diese Diskussion müsste dann in allen Medien veröffentlich werden (und selbstverständlich nicht wirklich springen!).

        Im Prinzip müsste das Widerstand im Sinne der „Weißen Rose“ sein. Das Ende davon ist allerdings nicht wünschenswert.

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    4. Danke, oprandl. Das Katzengesicht ist sehr plastisch, deshalb habe ich das ausgesucht.

      Wikipedia schreibt: „Obwohl Catwoman ursprünglich als Gegnerin Batmans eingeführt wurde, ist sie nicht eindeutig gut oder böse, vielmehr verfolgt sie ihre eigenen moralischen Vorstellungen. Teilweise kämpft sie daher auch an Batmans Seite.“

      Wenn es einen Bezug zu der Comicfigur „Catwoman“ gibt, dann ist es eindeutig das Kämpfen, der „verbale Widerstand“. Deshalb bräuchte ich eine Plattform „Jetzt red I“.

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      1. Werte Catwoman,

        Deine Aktionsbereitschaft in allen Ehren, aber erfolgreich geht anders.
        Punkt 3 diskussionsunwürdig.
        Geh mal zu den Identitären, die erklären Dir, wie erfolgreich geht.

        Grüße

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    1. Macht nix … Ich musste auch erst eine Nacht über deinen Beitrag und die Kommentare nachdenken. Danke übrigens für deine ausführliche Analyse der Diskussion „Jetzt red I“. Dann erübrigt sich das Anschauen, denn ich hätte vor Wut gekocht. Schade, dass ich erst jetzt auf deinen Blog gelandet bin. Goldstein hat mich indirekt dazu hingeführt.
      Übrigens bin ich schwäbische Bayerin und wohne in Augsburg.

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      1. Die Mietze gefällt mir.
        Wenn jetzt zwischen den Ohren noch die Schwanzspitze zu sehen wäre, am Ende geknickt wie ein auf dem Kopf stehendes „L“, denn so grüßen freundliche Miezen…….

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  3. Dazu ist uns auch noch etwas untergekommen:

    Was uns im übrigen an der Diskussion irritiert, ist die Fixierung auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
    Das Interessante ist doch diese rechtsformübergreifende, nahezu vollkommene, inhaltliche, methodische und stilistische Identität (und auch Kontinuität).

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