Nicht das Klima wandelt sich, sondern der Wetterbericht.

In einem interessanten Vortrag meint der Medienwissenschaftler Rainer Mausfeld, dass die Medien eine effektive Medienkritik verhindern, weil sie die Machtstrukturen hinter ihnen nicht offenlegen. So ist es dem Zuseher nicht möglich, wie er einzelne Nachrichten beurteilen muss; schließlich stammen schon 40% der Meldungen von PR-Agenturen. Die Medien schüren Ängste, um die Bürger zu entmündigen und nicht mehr ihren eigenen Erfahrungen zu vertrauen.

Ich hatte vor einigen Wochen eine Ahnung und habe mich stichpunktartig immer vergewissert, ob ich mit meiner persönlichen Erfahrung richtig liege. Es geht um etwas völlig Unverfängliches: Die Wettervorhersage. Bei mir ist Fernsehen ja eher Hintergrundrauschen, im Moment meist Fußball, und da habe ich so flüchtig immer noch die Wetterkarte mitbekommen. Ich hatte immer das Gefühl, dass es furchtbar heiß werden sollte, obwohl es an besagten Tagen immer recht angenehm war. Als es vor zwei Tagen am frühen Abend eher herbstliche 19° im Biergarten hatte, bin ich dem mal nachgegangen.

Das erste, was mir eigentlich schon früher aufgefallen ist, ist Folgendes. Früher verbreitete die Wetterfee immer gute Laune, wenn schöne und heiße Tage bevorstanden. Heute herrscht immer ein besorgter Unterton, weil viele ins Freie müssen und nicht gerade ein See zum Abkühlen in der Nähe ist. Dabei erreichten die Temperaturen sogar im „Hitzeloch“ Freiburg heuer erst zwei Mal die 30-Grad-Marke. Obwohl ich die letzten Wochen immer wieder stichpunktartig sogar große Städte als Wärmeinseln auswählte, lagen die Temperaturen wie bei uns am Ort immer 3° tiefer als vorhergesagt. Dann wird meist noch nachgeschoben, dass man so große Ernteausfälle erwartet. Dass wir eine hervorragende Spargel- und Kirschernte hatten, passt natürlich nicht ins Konzept, genauso wenig wie der Umstand, dass überhaupt nur wenige Regionen betroffen sein werden, von flächendeckender Dürre so auch keine Rede sein kann.

Wer die Wetterkarte von Früher kennt, der weiß, dass das immer ein freundliches und einladendes Bild war, wenn schönes Wetter zu erwarten war.

Wetter1Bild

Heute haben sie Farben zwischen orange und dunkelrot, wo man auf den ersten Blick meint, ganz Deutschland würde in einen Glutofen geschoben, obwohl die Temperatur kaum 28° erreicht.

Wetter2Bild

Ich unterstelle mal, dass man uns hier unterschwellig die vermeintliche Klimaerwärmung andrehen will, um damit Ängste vorm Verbrennen schüren will. Denn es kommt noch besser.

Fast zwei Monate gab es durchgehend täglich Unwetterwarnungen für halb Deutschland und jeder war am Tag darauf froh verschont geblieben zu sein. Vor allem, weil man nicht mehr wie früher vor starkem Regen warnt, sondern wie hier vor extrem heftigen Starkregen mit Unwetterpotential. Geht eigentlich noch mehr? Und tags darauf zeigt man dann irgendwo in Deutschland einen Ort, wo drei Keller vollgelaufen sind. Dabei geschieht das immer da, wo man an eine Kanalisation, die für 20 Gullis in der Straße geplant war, jetzt so viele Wohngebiete drangehängt hat, dass die dem Wasser gar nicht Herr werden kann. Ich kann mich an einen Bericht aus Wuppertal erinnern, wo auf einer Karte die in Zukunft(!) betroffenen Gebiete eingezeichnet waren. Scheint wohl nicht so sehr an der Regenmenge zu liegen. Für die Boulevard-Magazine muss es glatt eine Truppe geben, die den drei vollgelaufenen Kellern hinterherfährt. Kein Wunder, dass die Anzahl der Wetterextreme zunimmt.

Sollte es wirklich eine Zunahme von Starkregen geben, dann müsste das für jeden Ort in Deutschland gelten, sofern die Aufzeichnungen weit genug zurückreichen. An diesem Fall sieht man, dass die Regenmengen ohne besonderen Trend völlig zufällig verteilt sind. Das gilt auch weltweit, weil so

gibt es bislang aber noch keine belastbaren Beweise dafür, dass die Zahl der Wetterextreme – wie von Klimawissenschaftlern befürchtet – bereits nachweislich zugenommen hat. Unwetter mit Starkregen oder großem Hagel sowie zerstörerische Stürme hat es seit Menschengedenken schon immer gegeben. Selbst starke Tornados sind in Europa keineswegs neu. Das gleiche gilt für längere Hitzewellen oder Ernteausfälle durch Dürren. (wetteronline.de)

Wie weit hier unverantwortlich Ängste geschürt werden zeigt sich an folgendem Beispiel. Ich nahm die erstbeste Vorhersage mit extrem heftigen Starkregen bei höchster Warnstufe. Sollte dieses Ereignis wirklich eingetreten sein, müsste die Polizei oder Feuerwehr darüber tags darauf regional berichten. In diesem Fall in Goslar, Osterode und im Zentrum des Unwetters in Altenau. Die Feuerwehr hatte aber anscheinend trotz „extrem heftigen Starkregens“ am 9/10.06.2018 nix zu tun.

Manche sind zu faul in der Früh aufzustehen und schauen lieber im Internet nach wie das Wetter draußen ist, anstatt vor die Tür zu gehen. Da hängt meistens nicht mal ein Thermometer. Wer jahrelang täglich draußen arbeitet oder Sport treibt, der kann über die Veränderung des Wetters am Ort mehr Aussagen, als mancher Wetterexperte. Da ich Wintersport mache und auch im Sommer täglich draußen bin ist das im Bayerischen Wald wie eine Wellenbewegung, wobei man vor 40 Jahren schon im Dezember Langlaufen konnte, dafür war Ende Februar Schluss. Obwohl es die letzten Jahre wieder vor Weihnachten geht, findet man seit Jahren auch noch Ende März gute Schneeverhältnisse. Da sich alles nach hinten schiebt, fehlen aber die schönen Herbsttage mit Nebel in den Tälern, wo es dann dort gefriert. Das ist fast völlig verschwunden. Da bezweifle ich stark, dass das gefährlich sein soll, bzw. dass das mit einem menschengemachten Klimawandel zu tun hat.

Und weil wir ja unbedingt was gegen die „vorhergesagten Wetterextreme“ und unsere „Verbrennung“ tun müssen, lässt man sich unzählige Windräder als Deko für das gute Gewissen vor die Nase pflanzen.

Mag jemand behaupten, ich wäre ein Verschwörungstheoretiker, doch, wenn in jedem politischen Beitrag, der vermeintlich neutral daherkommt, uns das gewollte Narrativ schon mit jeder Wortwahl und jedem angehängten Nebensatz in permanenter Wiederholung reingedrückt wird, dann machen die auch nicht vor dem Wetter halt, um uns ihre Story vom Klimawandel unterzujubeln.

 

 

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5 Gedanken zu “Nicht das Klima wandelt sich, sondern der Wetterbericht.

  1. Ein ähnliches Phänomen beobachte ich auch in den ÖR-Nachrichten. Überschwemmte Keller in Vietnam (Thailand, Bangladesch, Indien, ….) sind plötzlich von bundesweitem Interesse dabei ist dies seit Jahrhunderten so, es wurde nur nicht darüber berichtet. In Zeiten des sog. menschengemachte Klimawandel dienen diese Informationen jetzt zur Indoktrination und Verunglimpfung kritischer Wissenschaftler (neudeutsch bzw. linksgrün: Klimaleugner).

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