Max Moor: Ein Mann sieht dunkelrot.

Titel, Thesen, Temperamente, das dunkelrote Kulturmagazin, zeigt uns wieder mal wie  Künstler und linke Politiker permanent im Kampf gegen Rechtspopulisten und Leugner sind, weil sie sich ihrer erträumten, guten Welt in den Weg stellen. Kein Wunder, dass so viele mit ihnen diesen gefahrlosen Kampf aufnehmen wollen, damit auf sie ein Hauch an Widerstandskämpfer abfällt. Dazu will ich zwei Beiträge aus der letzten Sendung vom 8. Juli (obiger Link) herausgreifen.

In Palermo auf Sizilien findet die Internationale Kunstausstellung Manifesta statt. Der Bericht sagt, dass Palermo zwar kriminell und korrupt ist, aber auch multikulturell und vielfältig. Der Bürgermeister meint stolz, er würde auf die Frage, ob in Palermo 60, 80, oder 100000 Migranten gäbe, antworten, es gäbe keine, alle würden Palermitaner. Da hätte man ihn daran erinnern sollen, was er mal vor zwei Jahren geäußert hat:

Der Bürgermeister von Palermo klagt, seine Stadt sehe aus wie Istanbul.

Doch nicht so bunt wie er jetzt plötzlich meint, sondern eher blutrot.

Auf Sizilien sollen bereits 120 illegal eingewanderte Migranten durch Kopfschüsse getötet worden sein. Dies bestätigt die italienische Zeitung «Il Giornale».

Zwar sitzen keine Mafiosi mehr direkt an der politischen Spitze, doch was ist eine Regierung wert, wenn die Bürger inzwischen auf die Mafia hoffen, die Probleme mit den Migranten zu lösen. Und jetzt kommen internationale Künstler und wollen die Migration aus der Sicht Palermos beleuchten. Da dürfte bei der Gestaltung der Ausstellung nicht viel Licht gewesen sein, wenn man als Thema noch den Klimawandel nachschiebt. Das ist sicher das nächstliegende Problem der Palermitaner.

In dem Kunstprojekt planetarischer Garten sind schon immer Pflanzen eingewandert und prägen nun das Bild des Gartens. Das soll eine Migrationsmetapher darstellen. Warum denke ich da bei Palermo gerade an „Schwertlilie“, „Scharfgarbe“ und fleischfressende Pflanzen?

Dann gibt es absichtlich kitschige Figuren von Szenen, wo ein Flüchtling in ein Boot umsteigt oder ein liegender Schwarzer zwei tanzenden Weißen ein Gefäß reicht.

Wenn ich mit Steuergeldern gefüttert die gleiche platte Propaganda im Bereich Flüchtlinge und Klimawandel verbreite, um uns ein schlechtes Gewissen einzureden, wie man sie uns täglich auf sämtlichen Kanälen reindrückt, dann ist das keine Kunst, sondern staatlich alimentierte PR.

Kunst soll originelle Beziehungen aufzeigen, die einen anderen Blick auf die Welt ermöglichen oder unsere festgefügten moralischen Vorstellungen in einen Zwiespalt bringen. Warum nicht eine kitschige Porzellanfigur mit einem schwarzen Rasterfari mit Megakopfhörern der an einem Weißen vorbeistolziert, der gerade im Müll nach Pfandflaschen wühlt? Das wäre zwiespältig für die Fernstliebenden!

Diese Kunst-Bienale kreiert mit Hilfe der Politik eine Scheinwelt, die nichts mit der Realität zu tun hat, in der man sich mit abgedroschenen Bilder moralisch überhöht. Wenn dann am Ende des Berichts sich einer brüstet, ER würde ein Hafengebäude in ein Museum umwandeln und dadurch für einen Aufschwung sorgen, dann meint er wohl seinen eigenen Aufschwung, noch mehr Gelder abzugreifen. Da will man nicht den Finger in die wirklichen Wunden legen, damit der Traum von der Multikulti-Welt nicht zerbröselt. Auch in Deutschland weiß man inzwischen, dass es auf den Inhalt ankommt, wenn man noch öffentlich wahrgenommen werden will. Im folgenden Fall will sich den Initiator eines Musik-Festivals vom Hals schaffen, weil er privat etwas Polit-inkorrektes gepostet hat.

(…) Ob die Verantwortlichen der öffentlichen Kultur-Förderung in der Region an einer Finanzierung von Münchs Aktivitäten festhalten? Es geht nicht um Gesinnungskontrolle, aber es ist Zeit, Grenzen zu ziehen. Denn Kultur definiert sich eben nicht nur aufgrund ästhetischer Kriterien. Auch auf den Inhalt kommt es an. Die Ämter sind also gefordert, darüber nachzudenken.(…) hier

Staatliche Stellen befinden also über die Grenzen des Inhalts von Kunst. Woher kenn‘ ich das bloß? Hmm.

Wenn Max Moor einen Beitrag einleitet, kann man inzwischen sicher sein, dass ganz was Anderes kommt als erwartet:

Worte sind wie Küchenmesser man kann mit ihnen ein Festessen mit Freunden anrichten oder ein Gemetzel. In Deutschland werden immer mehr Begriffe kreiert die sukzessive in die Gesellschaft einsickern, die die Grundhaltung der Menschen verändern.

Da dachte ich sofort an die Begriffe, die man uns jahrelang um die Ohren gehaut hat wie „weltoffen“, „bunt“, „Vielfalt“, Weltoffenheit“, Schutzsuchende, „Klimakatastrophe etc…pp… Die sind so penetrant eingesickert, dass es keine Rede zu einer Preisverleihung, kein Parteiprogramm und keine Auszeichnung eines förderungswürdigen Projekts mehr gibt, die ohne diese PR-Masche auskommt.

Aber weit gefehlt. Ziegelgesicht Moor dachte natürlich an die Begriffe Shuttleservice (für Seenotretter) und Ankerzentren. Und diese Begriffe sollen seiner Meinung nach unsere freie Meinung manipulieren. Was haben wir gelacht!

Wer etwa sieben Minuten ertragen kann, sollte ihn selbst ansehen. Da kommen „Wissenschaftler“ zu Wort, die genau auf meine genannten Begriffe abgefahren sind und auf die „starken Bilder“, die sie jetzt von der anderen Seite als so gefährlich ansehen. Haben wir nicht immer ausschließlich in traurige Kinderaugen geguckt, wenn gleichzeitig tausende junge Männer über die Grenzen strömten, um uns falsche Tatsachen vorzugaukeln?

Der Beitrag beginnt mit dem Lindnerzitat über die Schlange beim Bäcker. Das macht sie sprachlos. Keine Ahnung, warum.

Plötzlich wähnen sie sich in der „Zwischenkriegszeit“ und denken an die „Nazis“ (was sonst) und müssten jetzt endlich reden. Gott bewahre! Ihr habt uns seit Jahren mit diesen weichgespülten Multikultibegriffen zugemüllt, dass nur die Standhaftesten immun dagegen waren.

Ihr wollt jetzt andere Geschichten erzählen und starke Bilder zeigen, um bei uns wieder Menschlichkeit und Empathie zu erzeugen. Also noch mehr von dem Tränendrüsen-Gesülze und noch mehr Einzelfälle gelungener Integration, die es mit Sicherheit auch gibt. Aber genau das war es, was den Leuten irgendwann zum Hals herausgehangen ist, weil man die Realität eines jeden nächtlichen U-Bahn-Fahrers ignorierte.

„Die Medien bringen Volkes Stimme“ und „starke Bilder führen zu radikalerem Handeln“. Beim ersteren muss ich was versäumt haben, denn „Volkes Stimme“ war bei denen immer der eine Dumpfbacke bei einer Demo, den man dann als Vorbild der ganzen Demo angeführt hat und mit der kein Normalgepolter auch so keinen Umgang haben wollte. Ein solche „Volkes Stimme“ würde sich weder ein Rechter noch ein Linker wünschen.

Natürlich führen starke Bilder zu radikalerem Handeln. Da werden Existenzen vernichtet, Autos abgefackelt und Leute in den sozialen Medien mundtot gemacht, wenn sie nicht Eurem links-bunten Weltbild folgen. Wundert mich, dass das Euch als „Wissenschaftler“ erst jetzt aufgefallen ist.

Es geht um Macht, nicht um Menschlichkeit.

Das ist etwas irreführend formuliert. Für Euch geht es nämlich um Macht unter dem Vorwand von Menschlichkeit. Und nun wollt ihr die Sprachlosigkeit überwinden, damit die Helferindustrie mit den flankierenden Dummschwätzern weiter erhalten bleibt.

Der Bericht ist wohl so entstanden, dass der Moor zu seinen unbezahlten Praktikanten gegangen ist und gemeint hat, dass sie ihren Job los wären, wenn der Stimmungsumschwung zu vielen Leuten bekannt würde. Wer sollte unser linkes Geschwafel dann noch hören wollen. Die muss man wieder auf Linie bringen, sonst können wir bei unseren jetzigen Einschaltquoten gleich das Testbild bringen. Macht mal was mit Nazis, das läuft immer.

Das Magazin ttt ist wie bento in bewegten Bildern. Es eröffnet immer wieder einen Blick in eine Parallelwelt und zwar in die Parallelwelt des pseudo-intellektuellen, bunten Rotweingürtels, wo man um diese Sendezeit die zweite Flasche köpft.

 

 

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18 Gedanken zu “Max Moor: Ein Mann sieht dunkelrot.

  1. Ja, vor Max Moor hab ich auch keinen Respekt. Den hab ich gesehen, als er die Vera Lengsfeld Unterschriftliste 2018 anmoderiert hat. Der glaubt seinen eigenen Scheiß nicht. Ich hab noch verständnis für Leute, die halt echt dumm sind, aber der steht morgens auf und sagt sich, „Heute verbreite ich wieder Lügen und hetze die Leute gegeneinander auf.“

    Darf der überhaupt „Moor“ heißen? Ich dachte das sei ein African-German of African Afri Afr whatever?!?

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  2. Bei uns ist Kunst schon lange nur noch Propagandaschrott. Deswegen ist sie ja auch schlecht. Wir glotzen nicht umsonsten britische und amerikanische Sachen, bzw. lesen auch die Bücher von dort.

    https://goldsteinweb.wordpress.com/2018/07/02/reflections-on-german-literature-part-i/
    https://goldsteinweb.wordpress.com/2018/06/09/authoritarian-art-culture/

    Ich hör gerade das Video an. Also diese „für ihn ist Mobilität ein Menschenrecht“ von der Fotze im Off. Hallo?!? Menschenrechte sind nicht dein Wunschkonzert, dumme Ziege!

    Und die Mafia macht Geld mit Flüchtlingsunterkünften. Paint me surprised.

    Wenn wie uns wenigstens auf die BIll of Rights international berufen könnten, da steht immerhin was gescheites drin. Aber dieser Umstand, dass wir nur die Menschenrechte als Autorität anrufen dürfen und dann auch noch jeder Linke sich ständig eins aus dem Heck zieht, ist unerträglich.

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      1. Jetzt mal im Ernst. Mir macht wirklich Sorge, dass die die Begriffe Demokratie und Menschenrechte aushöhlen. Menschenrechte sind schon problematisch genug, weil es mehrere Erklärungen gab und man eigentlich immer dazu sagen muss, welche man meint. Ich gehe immer auf den Kernbestand ein, der schon in der Französischen Revolution proklamiert wurde und auch teil der viel wichtigeren Bill of Rights sind.

        Aber die versuchen absichtlich den Leuten das Wissen um diese Rechte und um die Konzepte der Demokratie zu nehmen. Das ist es, was mich umtreibt und überhaupt zu meinem Blog geführt hat.

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  3. Himmel der zweite Beitrag über Worte verlangt nach Schmerzensgeld. Wie lange wollen die noch, die immer gleiche Gülle erzählen. Ja, wir haben schon gehört, dass gar keiner mehr kommt, das Problem gelöst ist, wer kommt, gleich dazugehört, es keine Probleme gibt, und alles mindestens so schlimm wie Auschwitz ist. Überhaupt ist immer alles fast so wie bei Hitler. Diese eine Nase „Ja, man soll keine einfachen Analogien zur Nazizeit machen…“. Ja, Depp, jemand hat es dir gesagt. Trotzdem „…aber es ist wie in der Zeit zwischen den Weltkriegen.“ Ja, fast wie Reichskristallnacht. Geschmackloser Abschaum.

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    1. Solche Beiträge schreibe ich immer, wenn ich schon leicht rotweinsediert bin. Nüchtern ist so ein Schwachsinn nicht zu ertragen. Blogger sein, heißt aber auch, sowas für andere ertragen zu können, sonst würde es niemand erfahren, wofür die GEZ-Gebühren verbraten werden. Eine zu hohe Dosis führt aber womöglich zum Hirntumor.

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  4. @“Ich gehe immer auf den Kernbestand ein, der schon in der Französischen Revolution proklamiert wurde…“
    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Im Kern hat man sich daran gestört, dass einige eben (Grund-)Besitz hatten und andere nicht. Im Kern ging es darum, dass „Freiheit“ erst erfüllt ist, wenn alle „gleich“ sind. Dazu gibt es ein aufschlussreiches Buch:
    https://www.amazon.de/Ursprünge-totalitären-Demokratie-Yaakov-Talmon/dp/B0000BOGG4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1531424727&sr=8-1&keywords=die+ursprünge+der+totalitären+demokratie

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    1. Nein, das ist ein Slogan, keine Menschenrechtserklärung. Und Brüderlichkeit ist glibschiger Schmus.

      Hier

      Article I – Men are born and remain free and equal in rights. Social distinctions can be founded only on the common good.

      Article II – The goal of any political association is the conservation of the natural and imprescriptible rights of man. These rights are liberty, property, safety and resistance against oppression.

      Article III – The principle of any sovereignty resides essentially in the Nation. No body, no individual can exert authority which does not emanate expressly from it.

      Article IV – Liberty consists of doing anything which does not harm others: thus, the exercise of the natural rights of each man has only those borders which assure other members of the society the fruition of these same rights. These borders can be determined only by the law.

      Article V – The law has the right to forbid only actions harmful to society. Anything which is not forbidden by the law cannot be impeded, and no one can be constrained to do what it does not order.

      Article VI – The law is the expression of the general will. All the citizens have the right of contributing personally or through their representatives to its formation. It must be the same for all, either that it protects, or that it punishes. All the citizens, being equal in its eyes, are equally admissible to all public dignities, places, and employments, according to their capacity and without distinction other than that of their virtues and of their talents.

      Article VII – No man can be accused, arrested nor detained but in the cases determined by the law, and according to the forms which it has prescribed. Those who solicit, dispatch, carry out or cause to be carried out arbitrary orders, must be punished; but any citizen called or seized under the terms of the law must obey at once; he renders himself culpable by resistance.

      Article VIII – The law should establish only penalties that are strictly and evidently necessary, and no one can be punished but under a law established and promulgated before the offense and legally applied.

      Article IX – Any man being presumed innocent until he is declared culpable if it is judged indispensable to arrest him, any rigor which would not be necessary for the securing of his person must be severely reprimanded by the law.

      Article X – No one may be disturbed for his opinions, even religious ones, provided that their manifestation does not trouble the public order established by the law.

      Article XI – The free communication of thoughts and of opinions is one of the most precious rights of man: any citizen thus may speak, write, print freely, except to respond to the abuse of this liberty, in the cases determined by the law.

      Article XII – The guarantee of the rights of man and of the citizen necessitates a public force: this force is thus instituted for the advantage of all and not for the particular utility of those in whom it is trusted.

      Article XIII – For the maintenance of the public force and for the expenditures of administration, a common contribution is indispensable; it must be equally distributed to all the citizens, according to their ability to pay.

      Article XIV – Each citizen has the right to ascertain, by himself or through his representatives, the need for a public tax, to consent to it freely, to know the uses to which it is put, and of determining the proportion, basis, collection, and duration.

      Article XV – The society has the right of requesting an account from any public agent of its administration.

      Article XVI – Any society in which the guarantee of rights is not assured, nor the separation of powers determined, has no Constitution.

      Article XVII – Property being an inviolable and sacred right, no one can be deprived of private usage, if it is not when the public necessity, legally noted, evidently requires it, and under the condition of a just and prior indemnity.

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      1. Und weil die Menschenrechte idiotisch sind, hier noch die Bill of Rights.

        ZUSATZARTIKEL I
        Der Kongreß darf kein Gesetz erlassen, das die Einführung einer Staatsreligion zum Gegenstand hat, die
        freie Religionsausübung verbietet, die Rede oder Pressefreiheit oder das Recht des
        Volkes einschränkt, sich friedlich zu versammeln und die Regierung durch Petition um Abstellung von Mißständen zu ersuchen.
        ZUSATZARTIKEL II
        Da eine gut ausgebildete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates erforderlich ist, darf das Recht des
        Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.
        ZUSATZARTIKEL III
        Kein Soldat darf in Friedenszeiten ohne Zustimmung des Eigentümers in einem Haus einquartiert werden und in Kriegszeiten nur in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise.
        ZUSATZARTIKEL IV
        Das Recht des Volkes auf Sicherheit der Person und der Wohnung, der Urkunden und des Eigentums, vor
        willkürlicher Durchsuchung, Verhaftung und Beschlagnahme darf nicht verletzt werden, und Haussuchungs und Haftbefehle dürfen nur bei Vorliegen eines eidlich oder eidesstattlich erhärteten Rechtsgrundes ausgestellt werden und müssen die zu durchsuchende Örtlichkeit und die in Gewahrsam zu nehmenden Personen oder Gegenstände genau bezeichnen.
        ZUSATZARTIKEL V
        Niemand darf wegen eines Kapitalverbrechens oder eines sonstigen schimpflichen Verbrechens zur Verantwortung gezogen werden, es sei denn auf Grund eines Antrages oder einer Anklage durch ein Großes Geschworenengericht. Hiervon ausgenommen sind Fälle, die sich bei den Land oder Seestreitkräften oder bei der Miliz ereignen, wenn diese in Kriegszeit oder bei öffentlichem Notstand im aktiven Dienst stehen. Niemand darf wegen derselben Straftat zweimal durch ein Verfahren in Gefahr des Leibes und des Lebens gebracht werden. Niemand darf in einem Strafverfahren zur Aussage gegen sich selbst gezwungen noch des Lebens, der Freiheit oder des Eigentums ohne vorheriges ordentliches Gerichtsverfahren nach Recht und Gesetz beraubt werden. Privateigentum darf nicht ohne angemessene Entschädigung für öffentliche Zwecke eingezogen werden.
        ZUSATZARTIKEL VI
        In allen Strafverfahren hat der Angeklagte Anspruch auf einen unverzüglichen und öffentlichen Prozeß vor einem unparteiischen Geschworenengericht desjenigen Staates und Bezirks, in welchem d
        ie Straftat begangen wurde, wobei der zuständige Bezirk vorher auf gesetzlichem Wege zu ermitteln ist. Er hat weiterhin Anspruch darauf, über die Art und Gründe der Anklage unterrichtet und den Belastungszeugen gegenübergestellt zu werden, sowie auf Zwangsvorladung von Entlastungszeugen und einen Rechtsbeistand zu seiner Verteidigung.
        ZUSATZARTIKEL VII
        In Zivilprozessen, in denen der Streitwert zwanzig Dollar übersteigt, besteht ein Anrecht auf ein Verfahren vor einem Geschworenengericht, und keine Tatsache, über die von einem derartigen Gericht befunden wurde, darf von einem Gerichtshof der Vereinigten Staaten nach anderen Regeln als denen des gemeinen Rechts erneut einer Prüfung unterzogen werden.
        ZUSATZARTIKEL VIII
        Übermäßige Bürgschaften dürfen nicht gefordert, übermäßige Geldstrafen nicht auferlegt und grausame oder ungewöhnliche Strafen nicht verhängt werden.
        ZUSATZARTIKEL IX
        Die Aufzählung bestimmter Rechte in der Verfassung darf nicht dahin gehend ausgelegt werden, daß durch sie andere dem Volke vorbehaltene Rechte versagt oder eingeschränkt werden.
        ZUSATZARTIKEL X
        Die Machtbefugnisse, die von der Verfassung weder den Vereinigten Staaten übertragen noch den
        Einzelstaaten entzogen werden, bleiben den Einzelstaaten oder dem Volke vorbehal
        ten.

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      2. Danke dafür.! Wenn man aber fragt, was eigentlich von der französischen Revolution hängen geblieben ist, dann ist es der dämliche Slogan. Und das EU-Politbüro sollte die 17 Artikel auch mal lesen und uns nicht ihre Vorstellung von Gleichheit aufs Auge drücken: Wir schröpfen die Fleißigen und schenken es den Unproduktiven, bis am Ende alle gleich wenig haben.

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      3. Ich bin auch kein Fan der fr. Revolution. Darüber hab ich auch schon ein paar mal Bemerkungen gemacht. Hätte mich Ann Coulter nicht darauf aufmerksam gemacht, hätte ich unsere Schul“bildung“ nie hinterfragt. Die Jakobiner waren die ersten Linken. Die Begriffe links und rechts stammen von der Sitzordnung der Nationalversammlung. Deshalb wird es in der Schule so als quasireligiöses Ereignis gefeiert. Unsere Institutionen sind aber anglo-amerikansche Entwicklungen mit Wurzeln in der römischen Republik.

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