Der böse, weiße Mann.

Man hat uns jetzt ein halbes Jahrhundert die Gleichwertigkeit von Frauen, sämtlichen Geschlechtern und Kulturen gepredigt und sie, also das feministische Bunt-Volk, haben nie dazu gesagt, dass sie damit die Gleichwertigkeit mit dem bösen, weißen Hetero-Mann gemeint haben. Das haben sie etwa 30 Jahre nicht extra dazugesagt, bis sie festgestellt haben, dass das diese Männer gar nicht bemerkt haben. Da hat man dann Frauen- und Buntquoten eingeführt, dazu extra Girls-Days und Frauenstudiengänge, wo man wissenschaftliche Titel mit Gender-Esoterik und Kritischem Weißsein erlangen kann, damit sie denen auch mal unter die Augen kommen. Blöderweise haben die bösen, weißen Männer das immer noch völlig ignoriert, weil denen der Geschlechter-Krimskrams und die Herkunft ohnehin meist egal sind, Hauptsache einer beherrscht das, wofür er gebraucht wird.

Die unbrauchbaren Gendertussis und Buntmenschen meinen aber immer noch, dass die bösen, weißen Männer daran schuld seien, dass die in den Männerdomänen weitgehend keinen Fuß auf den Boden bringen. Ist ja zu blöd, wenn man in diesen Bereichen nicht mal mit Streik drohen kann, weil der Laden auch ohne sie weiterläuft.

Deshalb ist das deutsche, weiße Hetro-Patriarchat schuld, wenn man immer als Versager rüberkommt und man dann auch die primitivste Pöblerei als journalistische Leistung verkaufen muss. Weil das nicht nur ein Einzelfall ist, muss man glatt darauf eingehen.

Die Hengameh Yaghoobifarah gehört dazu:

Super! Deutschland schafft sich ab! – Lieber Bremsspuren in der Unterhose und ein erhöhtes Risiko für Geschlechtskrankheiten verteidigen als ein islamisches Klo im Kölner Bürgerhaus zulassen. Lieber einen Tag mehr arbeiten als ein muslimischer Feiertag im Kalender, und einiges mit gleichem Kaliber.

Die taz, in der das erschienen ist, bringt auch gleich die positive Kritik dazu:

Diese Polemik hat mit Rassismus allerdings nichts zu tun. Rassismus ist, wenn unsere norddeutsche Autorin Ya­ghoo­bifarah jetzt massiv in rechten Foren als Ausländerin beschimpft wird, die sich „selbst entsorgen“ solle. So etwas wird Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland bis heute entgegengeschleudert. Yaghoobifarah spiegelt diese Sprache. Die taz ist ein Raum, in dem Autor*innen das dürfen: mal geniale Pointen platzieren und mal ­danebengreifen – und mal mit demselben Text beide Einschätzungen hervorrufen.

Und? Toll! Nur, wenn man aussieht wie ein Teil einer aufgeblasenen Hüpfburg und eine Metzgereifachverkäuferin an einem Tag sicher mehr zum Funktionieren eines Landes beigeträgt als Yaghoobifarah mit ihrem ganzen Lebenswerk, da sollte man den Ball flachhalten. Veredelt wird derartiges Gesülze nach Worten der taz, durch die „Hetze in rechten Foren“. Da müsste man dieser Yagoofarahbi fast einen Preis verleihen. Beim vermeintlichen Vorreiter rechter Hetzseiten, pi-news, gibt es unter einem Bericht über ihren Artikel mehr als 360 Kommentare. Die rechten Hetzer lassen sie sogar hier links liegen. Dabei sind die Foristen durchaus kreativ. In einem Artikel darunter, wo es um Mathematikaufgaben in Schulbüchern geht, wo man unterschwellig die Flüchtlingsagenda vermitteln will, bringt man unzählige Beispiele wie man die passende Agenda in gleicher Weise in der Nazi-Zeit vermitteln wollte. Auch ein paar witzige „Gegenwartsaufgaben“ waren darunter.

GOLEO 10. August 2018 at 19:09

Aufgabe: Ein Flüchtling beantragt in Hamburg Kindergeld. Ebenso in Frankfurt, Dortmund und Mannheim. Seine erste Frau beantragt ebenfalls in weiteren zwei Städten jeweil zweimal Kindergeld. Die weiteren zwei Frauen des Flüchtlings bekommen bereits jeweils 400€ Kindergeld genehmigt. Ein Satz Kindergeld beträgt 200€. Wieviel Kindergeld „erwirtschaften“ die Eltern?

Eurabier 10. August 2018 at 19:41

Physik, Rütli-Schule Garbsen Gaza:

Ein Pfandflaschensammler (85 kg) wird von drei somalischen Flüchtlingen angezündet. Berechne die freigesetzte Wärmemenge und den ökologischen Fußtretabdruck.

Wie viel Feinstaubdiesel wird eingespart?

Kein Wunder, dass man diese „rechte Hetze“ nie im Wortlaut wiedergibt. Dann würden nämlich viele feststellen, dass die Kritiken keine Aneinanderreihungen von Schimpfwörtern durch dumpfe Nazis im Feinripp sind, sondern locker mit den Ergüssen dieser Schreibschnepfen mithalten kann.

Eine Margarete Stokowski schreibt im SPIEGEL zum selben Thema:

Der weiße mittelalte heterosexuelle Mann kann viele Gründe haben, angepisst zu sein, wenn man ihn so nennt, aber genau darin, in diesem Gefühl, ungerecht behandelt zu werden, liegt der Funke der Revolution: Wer nämlich einmal verstanden hat, wie unwohl man sich fühlen kann, so auf Gender, Alter und Sexualität festgelegt zu werden, kann sich überlegen, dass es für andere möglicherweise genauso unangenehm ist. Vielleicht weiß er das längst, das kann sehr gut sein. Wenn nicht, kann er anfangen, dieses Gefühl abzuschaffen, indem er darauf verzichtet, andere auf diese paar Schubladen zu reduzieren, bis sichtbar wird, was jedes Mal dahintersteht, und was wir alle sind: ein Mensch.

Die weißen Männer sind nicht angepisst, die ignorieren Euch. Die wissen, dass Ihr völlig hilflos wärt, wenn man Euch das Navi abklemmt, wenn ihr weiter als 20 km von zu Hause weg wärt; und das haben weiße Männer erfunden.

Feministinnen und das vermeintlich benachteiligte Kunterbunt sind ja schon an Stellen, wo man leistungslos seinen Lebensunterhalt abgreifen kann. Da muss ich mir wirklich ans Hirn fassen. Da gibt es nun die Aktion #mähtoo gegen das betäubungslose Schächten und was sagt der islamische Blasebalg Mazyek? Dass er sich

„an die Nazi-Zeit erinnert fühlt“.

Hilfe! Moslem und feministische Frauen winseln die ganze Zeit, dass böse weiße Männer an ihrem Versagen schuld seien, und nörgeln nur rum, wenn irgendwas nicht funktioniert oder ihnen nicht passt. Keiner von denen dürfte sich je darüber beschweren, wenn ein Zug Verspätung hat oder das WLAN nicht funktioniert. Frauen scheinen in manchen Bereichen noch in der körperlichen Selbsterkundung stehengeblieben zu sein, wenn man diesen Artikel liest, und beschweren sich, dass die weißen Männer das nicht für sie übernommen haben.

Männer sind eben unerträglich. Die arbeiten Tag und Nacht, wenn sie sich an einer Sache festgebissen haben, und ihnen ist egal, ob jemand Mann, Frau oder Kunterbunt ist, Hauptsache er/sie/es ist der Sache dienlich.

Trotz aller Quoten, Preise und Schönreden ist es nicht gelungen, den bösen, weißen Hetero-Mann zu verdrängen oder aus der Reserve zu locken. Er hat meist weder Zeit noch Lust zur Auseinandersetzung oder Gegenwehr. Die größte Demütigung für den Links-Bunt-Feminismus ist die Tatsache, dass sich böse, weiße Hetero-Männer schlichtweg nicht für ihr Gesülze interessieren. Und noch schlimmer ist, wenn man ihnen deshalb wirklich mit nix drohen kann.

 

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2 Gedanken zu “Der böse, weiße Mann.

  1. Mich stört gewaltig, dass Herr Mazyek hier wieder seinen Holocaustneid offenlegt.

    Tatsächlich haben die Nazis unter dem Vorwand des Tierschutzes das Schächten verboten. Wer glaubt, dass die SA kein Blut sehen kann, glaubt auch an das Gute in Katrin Göring-Eckhart.

    Ich persönlich halte den „Tierschutz“ in Deutschland für einen Kult. Da wird ein Geschiss um Pelz gemacht, der aus rattenähnlichem Ungetier gefertigt wird, während die Hysteriker trotzdem nicht auf ihre eigenen Tierprodukte verzichten wollen. Der Obdachlose in der Kälte interessiert weniger als so eine wenige Sekunden lang ausblutende Kuh. Am meisten stört mich, dass man Tierexperimente in Deutschland vergessen kann, z.B. die Nagerexperimente hier …
    https://goldsteinweb.wordpress.com/2018/06/27/the-behavioral-sink-does-explain-our-state-of-western-civilisation/

    Schächtverbote müssen auch nicht zur Hysterie führen. Die Praxis wird in der Tora nicht erwähnt, ist aber eine sehr alte Tradition. Man kann sich über den Sinn schon auch langsam mal Gedanken machen. Wer es für wichtig hält, kann seinen Fleischkonsum auch reduzieren. Fische muss man nicht schächten. Aber wie gesagt, die Gegenseite, die so tut als würde sie Tränen um ein geschlachtetes Huhn weinen, kann genausogut nachgeben.

    Ich hab nächsten Samstag einen Artikel zu den 10 Geboten gescheduled, der etwas zu Prioritäten sagt. Und die Woche drauf einen – wie ich finde – sehr coolen Artikel zu Moses, der auch noch einmal die Entstehung der Halacha kurz anspricht.

    Heute war nur Tora-bait:
    https://goldsteinweb.wordpress.com/2018/08/11/adult-tora-the-story-of-jacobs-son-juda/

    Gefällt 1 Person

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