Journalisten und andere niedere Lebensformen.

PEGIDA ist ein Phänomen, dessen Bild in der Öffentlichkeit fast ausschließlich von den Medien geprägt wird und wurde. Man hat es bei der Berichterstattung hingenommen die Bewohner eines ganzen Landstriches pauschal als Nazis und Schwachköpfe zu diskreditieren. Das Ergebnis ist, dass bei uns vor allem die angeblich so Gebildeten und Toleranten die Sachsen nur mehr als Arschlöcher bezeichnen, obwohl sie keinen kennen, geschweige denn mal dort gewesen wären.

Mitte 2014 war ich ganz allgemein von der Berichterstattung in den ÖR-Medien und Tageszeitungen so angewidert, dass ich fast aus Trotz politisch inkorrekt in die Suchfunktion eingab und witzigerweise natürlich gleich beim Rammbock alternativer Medien, pi-news, landete. Durch die Forenbeiträge mit den Verweisen auf andere Internetseiten, hatte ich in kurzer Zeit etwa 20 in- und ausländische von ihnen als gute Nachrichtenquellen gesammelt.

So habe ich PEGIDA von der ersten Veranstaltung an für einige Monate im live-Sream mitverfolgt und auch die Berichterstattung über PEGIDA in den MS-Medien. Die Initiatoren hatten ein berechtigtes Anliegen, als sich zum ersten Mal gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen in Deutschland entluden und boten mit ihren 19 Punkte wirklich annehmbare Forderungen, die von den MS-Medien völlig totgeschwiegen wurden. Diese Forderungen wurden zuerst von der AfD übernommen und nach und nach auch von den anderen Parteien, während man PEGIDA gleichzeitig als völkisch, rassistisch und fremdenfeindlich hinstellte. Ich erinnere mich, dass man Angestellte der Dresdner Verwaltungen dazu „nötigte“ auf die Gegendemonstrationen zu gehen. Die Berichterstattung von ARD/ZDF lief darauf hinaus, sich immer „Opfer“ zu suchen, die einem Interview intellektuell nicht gewachsen waren. Dabei scheute sich die Sender nicht, Interviews zu manipulieren und am Ende gar zu fingieren, weil sich die Teilnehmer deshalb ziemlich bald weigerten, sich mit den Journalisten zu unterhalten. Da die Berichterstattung in den ÖR-Medien und den alternativen Medien so weit auseinanderfielen, fuhr ich Anfang 2015 mit meiner Familie selbst nach Dresden und teilten uns auf PEGIDA und die entsprechende Gegendemo auf.

Diese Erfahrungen waren sehr erhellend, denn wider Erwarten setzen man sich in keiner Weise mit den von PEGIDA angesprochenen Problemen auseinander, sondern eher nahm die Hetze noch zu. Im Vorfeld habe ich immer gehört, dass von PEGIDA Gewalt ausginge und unzählige Polizisten nötig waren die Teilnehmer zu bändigen. Die Realität und die nachfolgende Berichterstattung sahen dann völlig anders aus und hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, wie ich durch mehrere Besuche bestätigen kann, der letzte erst vor zwei Wochen.

Polizisten gingen damals ohne Helm in einer Art Spalier, jetzt zuletzt sicherten nur mehr zwei Polizisten den Gang auf die Hauptstraße, während die anderen (ca. 10) jeweils etwa 200 Meter vorausgingen, sich unterhaltend in einer Gruppe zusammenstanden und warteten bis der Zug weitgehend vorbei war. Um die etwa 1800 Teilnehmer an den Gegendemontsranten vorbei zu leiten genügte ein einziger Polizist.

2015 funktionierte das auch bei etwa 15000 Teilnehmern. In der Grunaer Straße ging der Zug an einer Gruppe von Journalisten vorbei, die sich direkt an der Straße aufhielten. Die Kameras und Taschen standen am Boden, einer rauchte gerade eine Zigarette, die anderen standen eher gelangweilt herum. Man hat die damals schon ignoriert und jetzt dürfte es nicht anders sein.

Auf dem Weg kam man an einer Wagenburg aus Polizeibussen vorbei, hinter der sich die Gegendemo aus größtenteils Schwarzvermummten positioniert hatte. Als meine Frau um die Wagen herumgegangen war um von Weitem ein paar Fotos zu machen, wurde sie von einem der Teilnehmer angegangen und als Nazi beschimpft, als sie meinte, dass sich die von PEGIDA da nicht so anstellen würden. Als die Demonstranten nach dem PEGIDA-Zug die „Wagenburg“ verließen, wurde ihnen der Weg für ihren Abzug genannt. Die ignorierten die Anweisungen aber völlig und liefen dem Zug einfach hinterher.

Die Berichterstattung in n-tv um 23 Uhr sah ich dann im Hotel: Man bekam durch den Bildschnitt, die Moderation und die Kameraeinstellung den Eindruck, hier würde ein Mob des KuKluxKlan durch die Straßen laufen. Dazu wurden Steinewerfer der ANTIFA einfach PEGIDA zugerechnet und suggeriert, als müsse die Gegendemonstranten vor PEGIDA geschützt werden; dabei war es genau umgekehrt. Seitdem sind für mich Sender wie n-tv, ARD und ZDF nur mehr Dreck und Abschaum, was sie die letzten Jahre immer wieder bestätigen.

Nun rangiert also ein Bericht über PEGIDA an erster Stelle, weil man angeblich die „freie“ Presse behindert hätte. Schon meine Erfahrungen vor Ort vor zwei Wochen sagen mir, dass hier wieder etwas medial aufgeblasen wird. Die Leute auf dieser Demo lassen Journalisten normalerweise einfach links liegen und um Bilder zu bekommen, müssen die den Teilnehmern schon auf die Pelle rücken. Ein Augenzeuge sagt, dass die Filmaufnahmen von dem Teilnehmer nicht auf der Demo gemacht wurden, sondern auf dem Weg zwischen der „Merkel-Begrüßung“ und dem PEGIDA-Veranstaltungsort (AfD-Veranstaltung?). Da würde ich mir auch nicht zwischen die Augen filmen lassen. Nun arbeitet dieser Mann beim LKA. Da ist es nun egal, ob der nur als offizieller Beobachter oder gewöhnlicher Teilnehmer war. Auffällig war für mich zwei Wochen zuvor, dass sich die Leute zumindest gesichtsweise weitgehend zu kennen scheinen, auch die Einpeitscher dürften irgendwie immer die gleichen sein, an manche „Accessoires“ und Fahnen konnte ich mich selbst sogar erinnern. Die sind auch äußerst misstrauisch, wenn sie jemand Fremder direkt anspricht, so ist es mir selbst ergangen, und jeder Journalist, der sich bei der Montagsdemo nähert, würde nicht nur ignoriert, sondern mit Verachtung gestraft. Hier hätte man nie „passende“ Bilder produzieren können. So eine Gestalt mit so einem Verhalten wie jetzt bei diesem Vorfall ist völlig untypisch. Auf dem kurzen Ausschnitt ist zu sehen, dass der irgendwie alleine unterwegs war. Das ist dann ebenfalls untypisch, vor allem, wenn einer dann mit „Deko“ und so aufbrausend auftritt. Diese „Merkel-muss-weg“ Veranstaltungen ziehen ganz andere Leute an, gibt’s auch an anderen Orten z.B. mit Sven Liebig in Halle, wurde aber in Dresden von PEGIDA  organisiert. Wäre dieser Herr, der beim LKA in Dresden arbeitet, ein regelmäßiger PEGIDA-Besucher, dann wäre dieser Behörde sein Name längst bekannt und man hätte womöglich schon ein Gespräch mit ihm geführt, bzw ihn nicht an „brisanten“ Daten arbeiten lassen, wie manche Zeitungen jetzt berichten. Schließlich habe ich selbst beobachtet, wie die Polizei vom Gebäude gegenüber der Oper ausgiebig Aufnahmen von den Teilnehmern machten. Die etwa 2000 Teilnehmer im Sommer (ca.4000 im Winter) dürften da längst namentlich bekannt sein, ins besondere, wenn sie beim Staat angestellt sind. Ich denke, dass man es vor der Sachsenwahl nicht einfach so stehen lassen kann, dass PEGIDA das schlechte Image, das man aufgebaut hat, langsam wieder verliert. Man muss damit rechnen, dass sich die bezahlten Medien bemühen werden, das zu verhindern.

Bei dieser Demo am Mittwoch haben sich ÖR-Journalisten als Vertreter eines russischen Senders ausgegeben, um an Informationen direkt von den Demonstranten zu kommen. Da liegt es auf der Hand, dass die auch genau die Leute abpassen und provozieren, von denen sie sich passende Bilder versprechen. Und dann regen die sich auf, wenn sie von der Polizei kontrolliert werden wie normale Personen und nicht wie irgendwelche Heilige mit Sonderstatus behandelt werden. Und weil sich die Polizisten nicht gleich vor dem ZDF-Abschaum in Ehrfurcht niedergeworfen haben, findet das jetzt die Justiz-Barley „besorgniserregend“.

Fehlt eigentlich nur noch das widerliche Speckgesicht Welke, der diesen „Vorfall“ heute in seiner „Satiresendung“ Heute-Show“ ausschlachten wird, um Bürger, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, weil sie mit der Regierung unzufrieden sind, pauschal als Nazis, Schwachköpfe und sächsische Arschlöcher zu bezeichnen, worüber dann alle auf Kommando lachen müssen.

Bei PEGIDA gehen Leute mit, die hatten vor 30 Jahren echten Mut gegen ein Regime auf die Straße zu gehen und es dadurch hinweggefegt und jetzt werden sie von diesen medialen Systemhuren diffamiert und lächerlich gemacht. Es packt mich dann immer eine Mischung aus Ekel, Wut und Fremdschämen, sodass mir richtig schlecht wird.

Darüberhinaus sollte jeder, der nicht selbst mal eine PEGIDA-Veranstaltung besucht hat, sich mit Pauschalurteilen ein wenig zurückhalten.

 

 

 

11 Gedanken zu “Journalisten und andere niedere Lebensformen.

  1. Bin ich der einzige, der mittlerweile ernsthafte Angst vor einem partisanenartigen Bürgerkrieg hat? Es ist doch klar, dass Leute gleichzeitig beschimpfen und ihnen den Mund zuhalten zum Blutbad führt. Mich irritiert, dass Leute die Gefahr nicht sehen und den Wert der Demokratie nicht begreifen. Mehrere Menschen- und Bürgerrechte von dem Mann wurden verletzt. Sein Leben ist zerstört. Fast wichtiger noch ist, dass die Massen dadurch eingeschüchtert werden. Merkel errichtet ein Terrorregime. Es gibt kaum eine Woche ohne Massenschlägerei. Selbst die alternativen Medien berichten darüber nicht. Die Menschen haben ANGST und werden dafür verspottet. Die Kaltblüter in den Villenvierteln könnten gar nicht gleichgültiger sein.

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    1. Es sagt ja schon viel über dieses Land aus, wenn ich mir Gedanken mache, ob bei mir jemand die Mails mitliest, wenn die Bestätigung für das Bahnticket nach Dresden im Postfach liegt oder ich mich immer von Kameras wegdrehe, obwohl ich ja nur ein Recht wahrnehme. Warum tut man’s dann?
      Vor dem 2-jährigen von PEGIDA gab es ein gutes Video. Bei Nacht, eine leere beleuchtete Bank in schwarz-weiß,dann in Zeitraffer der PEGIDA-Spaziergang und dann wieder die Bank mit einer eingeblendeten Schrift:
      Was wirst Du später Deinen Enkel sagen?
      Dass Du dabeigewesen bist.
      Man kann sich nicht rausreden und sagen, da wären noch eine Handvoll Schwachköpfe mitgelaufen und ist nur deshalb nicht hingegangen. Wer das sagt, der findet das, was gerade abläuft noch nicht schlimm genug. Der braucht aber dann später auch nicht winseln.

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      1. Ich gehe schon davon aus, dass ich ins Gefängnis gehe. Ich bin radikal. Der Punkt ist längst erreicht.

        Für mich ist das so. Es ist mir bei Charlie Hebdo gedonnert. Es gibt keinen Grund, weshalb sich meine Grundüberzeugung, dass jemand sagen kann, was er will, durchsetzt gegen die Meinung, dass Moslems alles dürfen und nicht kritisiert werden können. Was gibt mir mehr Authorität? Warum ist meine Moral besser als deren?

        Letztlich ist alles eine Frage der Moral. Ich schreibe darüber in epischer Länge auf dem Blog und wundere mich, dass so viele Leute sich im Kleinklein oft verlieren.

        Der Moslem lebt ewig im Sinne Gottes, wenn er den Propheten und seine Gemeinde auch mit Gewalt gegen Kritik verteidigt. Der Demokrat kann die Pädoringe nicht ansehen ohne was zu sagen, weil er meint über alles reden zu können und zu müssen. Er pocht auch auf konsequenzlose Meinungsfreiheit. Der Linken muss Hitlerbaby töten und sieht Schuld bei Anklage. Er sieht keinen Wert in der Möglichkeit von Menschen sich verteidigen und Anschuldigungen widersprechen zu können.

        Was ist die bessere Moral? Es kommt darauf an, was man will. Will man Freiheit und Frieden, ist die demokratische Moral die höchste. Ist einem die Anzahl der Toten egal und man will das alle Seelen Allah anbeten, ist der Islam das richtige. Will man die Welt vor dem Klimatod retten und alle Handlungen der Menschen minutiös fetlegen, dann ist die Verfolgung der Opposition als potentielles Hitlerbaby das richtige. Who will decide?

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  2. Übrigens kommt Lauren Southern nach Europa.

    Ich wette, dass die Pressefreiheit dann wieder Pause hat und sich Merkel plötzlich nicht mehr dazu bekennt. Wie damals bei der G20 in Hamburg, als Southern durch die Straßen gejagt wurde. Nicht für 45 Minuten, sondern länger.

    Was für eine schöne Frau.

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      1. OMG ich finde die Stimme etwas zu quietschig. Und aus welcher Ecke New Yorks is did denn? Ich meine shshshshsh. Ich mag Coulter’s Stimme, als sie noch jünger war. Die überschlug immer leicht, obwohl sie recht tief lag.

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    1. Es ist ein running Gag, dass die richtig heißen Frauen fast alle sturz konservativ sind. Ich denke, dass ist einer der Gründe, weshalb Hollywoodstars so überbezahlt sind. Gesucht: links, sexy, jüdisch. Alle drei Faktoren schließen sich eigentlich wechselseitig aus. 😀

      Da gibt es einen Witz auf Wikipedia.

      The rate of Jewish intermarriage is a serious problem. Scientists estimate that unless something can be done to stop intermarriage, in 100 years, the Jewish people will be reduced to a race of gorgeous blondes.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_humour

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