Konsensparteien gegen Nestbeschmutzer.

Als ich den Kommentar von den Georg Restle in den Tagesthemen gehört habe, dachte ich mir nur noch: wow. Dass einer in einer angeblich politisch neutralen Nachrichtensendung, der Regierung in dieser Weise beispringt, das kennt man wirklich nur mehr aus dem DDR-Fernsehen oder FDJ-Veranstaltungen. Er hält den Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen für untragbar und fordert seinen Rücktritt. Sein Argument, dass er einen Totschlag in einen Mord umdeutet ist für ihn der erste Grund. Dabei geht es hier nur um den Haftbefehl und dazu nimmt man wohlweislich eine schwächere Form des Tötens, was als Haftgrund völlig ausreicht. Dass er den Kommentar dabei damit beginnt, Maaßen habe nicht alle Tassen im Schrank, zeigt, dass er genau so verächtlich gegenüber dem Staat und seinen Institutionen ist, wie man es den Kritikern der Regierung immer vorwirft. Bei den Linken ist aber „Staat“ nur, wer nicht als Netzbeschmutzer auftritt; diese sind dann zum Abschuss freigegeben. Der zweite Grund ist für Reschke, dass Maaßen leugnet, dass in Chemnitz Hetzjagden stattgefunden hätten, wo er dann wahrheitswidrig nachschiebt, dass er behauptet, in Chemnitz wären gar keine Nazis anwesend gewesen. Weiterhin meint er, dass die

Vorfälle gut dokumentiert und nachzulesen

seien und er habe selbst gesehen, wie Journalisten von Rechtsradikalen angegriffen wurden. Die ÖR-Medien müssen ihre Zuseher gut kennen, denn sonst würde niemand einen Kommentar wie Reschkes widerspruchslos hinnehmen. Wenn alles so gut dokumentiert ist, warum gibt es dann keine Bilder? Unzählige Journalisten und Kamerateams waren vor Ort und die haben keine einzige Filmsequenz, mit der sie ihre Behauptung belegen können, sondern müssen auf eine Videoschnippsel zurückgreifen, das jemanden aus der linken Szene gepostet hat. Warum hört man nichts, dass es wegen der Angriffe auf Journalisten Anzeigen wegen Körperverletzungen oder wenigstens Beleidigung gegeben hätte? Man hat kurz darüber berichtet, dass ein Kamerateam ziemlich grob aus einem Haus komplementiert wurde, nachdem man Einlass bekommen hatte, um von einem Balkon aus zu filmen. Vielleicht wäre es für die Journalisten nicht von Vorteil, wenn sie die Sache in den Medien weiter hochkochen, denn dann würde herauskommen, dass sie sich widerrechtlich Zutritt verschafft haben, indem sie sich von einem offensichtlich Minderjährigen einlassen ließen. Darüber hinaus dürfen die jeder nur von Orten aus Filmen, die gewöhnlich für alle offen zugänglich sind. Es ist also wieder die eigene Art der Berichterstattung, die die Medien seit Jahren bei Vorfällen pflegen, wenn es Links-grün besonders gut passt. Bei jedem solcher Vorfälle ist sofort ein Kamerateam vor Ort und die Sache wird tagelang ausgeschlachtet, bis sie so in den Hirnen verankert ist, dass man es bei jedem Thema in einem Nebensatz nochmals spontan aufwärmen kann. In diesem Zusammenhang wundert es mich, dass man den Angriff auf ein jüdisches Kaffee durch vermeintlich Rechtsradikale nicht schon groß und breit ausgeschlachtet und sich neun Tage Zeit gelassen hat, wo es doch deutlich der Behauptung widersprechen würde, dass der Antisemitismus vor allem von der Seite der arabischen Einwanderer kommt. Das Geschrei der Medien und von Politikern der Konsensparteien wegen der angeblichen Hetzjagden wird zwar immer größer und man ist geneigt zu erwarten, dass sie bald den Begriff „Hetzeleugner“ verwenden werden, für die, die jetzt eigentlich nur stichhaltige Belege fordern und keine Geschichten, die sich weder durch Anzeigen, noch durch Verletzte untermauern lassen.

Sollte Merkel Maaßen in den Ruhestand versetzen, dann kann man sich jetzt schon ausmalen, was passieren wird. Jeder, der die Hetzjagden weiter leugnet, dem wird man damit diskreditieren, dass dafür sogar der Verfassungsschutzpräsident zurücktreten musste. Sogar das Wort „entlassen“ wird man dabei tunlichst vermeiden, um zu vermeiden, dass die Rechten behaupten können, man hätte ihn kaltgestellt, weil er nicht die links-grüne und Merkelsche Parteilinie vertreten hat. Schon als es in den Medien hieß, den Behauptungen Maaßens werde heftig widersprochen, hat man unterschlagen, dass es nur eine unbelegte Gegenmeinung von links gab. Dem Zuschauer wurde aber suggeriert, es gäbe Gegenbeweise in Bildform. Ob nachträgliche Bilder die Sache entschärfen können, bezweifle ich, denn es hat sich ja herausgestellt, dass es unter den Rechten durchaus Agent Provokateur gab, wie der Hitler-Gruß zeigende Kapuzenmann. Wer weiß, zu was eine Regierung fähig ist, um ihre Macht zu erhalten.

Man muss eigentlich nur auf den nächsten Einzelfall abwarten. Man stelle sich vor, in den nächsten Wochen wird wieder jemand ausgerechnet in Chemnitz bzw. Sachsen niedergestochen oder vergewaltigt. Die Bürger, die man jetzt gemeinhin als Nazis bezeichnet, dürften auf der Verliererstraße sein. Ein Land, das es schafft acht Morde ohne DNS-Spuren, Fingerabdrücke und Zeugen einer rechtsextremen Organisation anzuhängen, hunderte Leute in Gerichten und Ausschüssen über Jahre mit heißer Luft zu beschäftigen, der wird sich auch über die zukünftigen Bilder und Taten Gedanken machen, die man braucht, um einen gerechtfertigten Protest auf Jahre hinaus zu diskreditieren.

 

3 Gedanken zu “Konsensparteien gegen Nestbeschmutzer.

  1. Institutionen: Polizei, Gerichte, Universitaeten, etc.
    Diese haben wir uns eingerichtet, damit ausserhalb der Politik, und unabhaengig von individuellem Reichtum, Leute sich mit dem was niedergeschriebenes Gesetz ist oder Wahrheit beschaeftigen koennen. Sobald man diese Institutionen politisch verseucht, sind sie keine mehr.

    Neben Klimaleugnern, wird es also demnaechst Hetzjagdleugner geben. Wahnsinn.

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