Der Hass und die taz.

In der taz schreibt Arno Frank über die Hässlichkeit im Hass, obwohl er den ästhetischen Aspekt in Bezug auf die, die in Chemnitz auf die Straße gehen, eher nachrangig sieht. Dabei braucht er diese grölenden „Stiernacken“ nur dazu, um einen passenden Schwenk zu den Vertretern der AfD zu machen, wenn er schreibt:

Er ist vielmehr wesentlich, also dem Wesen der in Chemnitz und anderswo auftretenden Gestalten eigen. Hass entstellt die menschlichen Züge.

Das Anderswo beschreibt er dann weiter unten im Text. Die Hässlichkeit durch Drogen und Alkohol- und Amphetaminkonsum, bedruckten Sweatshirts, gebleichten Jeans und tätowierten Kapuzenpullis nimmt er ausdrücklich aus. Diese Art der Hässlichkeit bezeichnet genau die erste Reihe der ANTFA-Berufsdemonstranten, aber womöglich werden sie durch ihren ehrenhaften Kampf gegen rechts bei Arno so veredelt, wie der glatzköpfige, schmierige und fette Millionär durch sein Geld. Da fasst dann auch die junge Hübsche den Begriff der Attraktivität etwas weiter, wenn die Kohle stimmt. Aber Arno meint ja ausdrücklich die Physiognomie.

Es dominiert dort das Verhuschte und das Fleischereifachgeschäftliche, der Stiernacken und, vor allem, eine tief in die Trillerpfeifengesichter der Zukurzgekommenen eingegrabene und dort seit Jahren vor sich hin glimmende Sehnsucht: „O, wenn ich doch nur könnte, wie ich wollte! Kann ich? Jetzt?

Kann, wer wirklich ein „besorgter Bürger“ ist, seinen Blick mit Wohlgefallen über diesen dystopischen Mob gleiten lassen und den Wunsch hegen, sich da einzureihen?

Ja, Arno. Dir wäre es lieber gewesen, wenn die besorgten Bürger bei diesem Anblick gleich zu Hause geblieben wären und Du brauchst nicht so zu tun, als hätte man an all den Tagen mit Demonstrationen nur auf diese stiernackigen Dödel gewartet. Eher war es so, dass die sich nach dem ersten Tag bei den Normalbürgern eingereiht haben. Demonstrationen sind eine öffentliche Sache und allein das unästhetische Aussehen reicht nicht um jemanden auszuschließen, wenn er nicht zusätzlich verfassungsfeindliche Symbole trägt oder zeigt. Allerdings hat man die sofort entfernt, die meinten, sie müssten ausländerfeindliche Parolen schreien.

Das brauchte der Arno jetzt zum Aufwärmen, denn nach seinen Worten geht es bei der AfD ganz andres zu. Zu blöd, dass man da nicht gleich nahtlos an die „Stiernacken“ anknüpfen kann, denn Du hältst die AfD-Vertreter selbst für adrett, anständig, bürgerlich mit eichenrustikaler Gediegenheit und Eigenheimfaschismus. Später kommt noch was mit Schäferhund, Sandalen, eingewachsenen Zehennägel, schlecht sitzenden Anzügen und Kolonialisten-Look und natürlich Putin-T-Shirts. Dir muss ja schon die CDU ein Graus gewesen sein, als sie noch eine bürgerliche Partei war und die Männer Bierbauch und Hornbrille trugen und die wenigen Frauen ihre grauen Haare hochgesteckt hatten. Zur Erinnerung. Hätte die CDU keinen Schwenk ins links-grüne Miliau gemacht, würdest Du über einen Altmaier oder Spahn das Gleiche sagen. Auch den Frauen kannst Du nichts Gutes abgewinnen:

Die AfD-Dame trägt jetzt ihr traditionelles Frauenbild spazieren, mit Brosche, Pumps und hochtoupiertem Haupthaar; bei Adipositas versteckt sie sich in einer aufgerüschten Bluse. Alle sehen sie so aus, als hätten sie einbetonierte Leichen im Keller oder noch die Absicht, jemanden einzubetonieren.

Etymologisch wurzelt die Hässlichkeit im Hass, das leuchtet ein. Innerer Hass tritt als äußere Hässlichkeit zutage, vermutlich durch die Poren.

Wow! Da war der Hass bei Arno wohl eher da als die vermeintliche Hässlichkeit, denn dann müsste ein Ralf Stegner längst in der AfD sein. Dass die Linken ästhetisch meist ansprechender aussehen, liegt wohl daran, dass viele junge Studenten darunter sind. Wenn diejenigen abgewandert sind, die gemerkt haben, wie bekloppt die linken Ansichten sind, dann braucht man sich nur ansehen, was übrigbleibt. Lauter hässliche, verbissene und oft fette Beißzangen. Die müssen sich fragen, warum so viele Frauen trotzdem einen Mann abbekommen haben, der sie sogar liebenswert findet. In den USA findet man den Grund, bei uns dürfte es nicht anders sein. Die Männer treffen sich lieber mit Freunden, machen Sport oder gehen auf Reisen, bevor sie sich das dauernörgelnde, besserwisserische Gekeife anhören und dann immer mit einem Bein im Gefängnis stehen, wenn sie so eine anbaggern, weil sie sich womöglich dadurch sexuell belästigt fühlt. Die Resterampe können wir bei SPD, Linke und Grünen sehen.

Da müssten ja ganz rechts jenseits der „Stiernacken“ die hässlichsten Frauen sitzen und da sollte man mehr kennen als die Beate Tschäpe. Gehören für Dich nicht die Identitäre Bewegung und die Völkischen Siedler auch in die strammrechte Ecke? Mal ehrlich! Ein Wochenende mit deren Frauen zu verbringen dürfte nicht nur wegen dem, was die von sich geben, wesentlich erbaulicher sein, als ein SPD-Parteitag oder ein Gender-Kongress.

Innerer Hass tritt als äußere Hässlichkeit zutage, wie Du so schön schreibst, dem dürfte hier schon ganz objektiv keiner zustimmen. Geht es Dir, Arno, nicht eher wie mir? Eine Göring-Eckert könnte als blasse, evangelische Pfarrerin durchgehen, ein Kippnig als gealterte Buchalterin und die Merkel als farblose Grundschuldirektorin. Wenn ich diese W….gesichter aber sehe, dann kommt mir der letzte Kaffee hoch, noch bevor sie das erste Wort gesprochen haben. Das war nicht immer so, sondern deren „politisches Wirken“ und deren Statements sind für mich inzwischen so widerlich und abstoßend geworden, da würde sich sogar eine Gigi Hadid in einen weiblichen Frankenstein verwandeln. Wenn Du Hass sehen willst, der durch alle Poren dringt, dann brauchst Du Dir nur die gender-marxistischen Feministinnen ansehen, die sich den SJW in den USA angeschlossen haben, da bekommt auch der stärkste und ausgehungertste Bock keinen mehr hoch. Aber wie Du so schön schreibst.

Und diese Hässlichkeit ruft, als Abweichung vom Ideal der Schönheit, beim neutralen Betrachter wiederum Hass hervor – und damit neue Hässlichkeit. Ein Teufelskreis. Es ist nicht schön.

Wo Du recht hast, hast Du recht.

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Der Hass und die taz.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.