9/11. Die einfachen Fragen.

Der Tag gibt es einfach her über den 11. September 2001 ein Wort zu verlieren und viele denken nicht schon wieder! Dabei geht es nur um etwas völlig Banales aber Wichtiges. Auf den großen Sendern laufen die üblichen Dokus und die Verschwörungstheoretiker laufen wieder zu Hochform auf. Oft beginnt ein Beitrag damit, dass fast jeder noch wisse, wo er an diesem Tag von den Ereignissen erfahren hat und die werden immer weniger werden. Je länger ein Ereignis zurückliegt, desto vereinfacht und verkürzt ist das Narrativ dazu. Das Narrativ Deutschland ist allein schuld am 1. und 2. Weltkrieg beschert uns eine gegenwärtige Hysterie, als würde Hitler jeden Moment aus dem Grabe auferstehen und die Deutschen ihm genetisch bedingt sofort wieder Folgen. Dabei könnte man aus der genauen, unvoreingenommenen Betrachtung beider Kriege wirklich was für die Zukunft lernen, wenn man zum Beispiel den Schlafwandler bzw. Der Krieg, der viele Väter hatte liest, denn dann wäre unser Blick über die Entwicklungen der Gegenwart nicht derart verstellt. Das Gleiche gilt für 9/11, obwohl man noch dabei ist, das gewünschte Narrativ in den Köpfen zu verankern. Für die Schüler von heute wird es immer heißen, dass Terroristen von al Kaida mit zwei Flugzeugen in die Türme geflogen sind und die daraufhin einstürzten. Dies war der Beginn des weltweiten Kampfes des Westens gegen den Terrorismus und so steht es inzwischen in den Schulbüchern. Das ist gleichzeitig die Dauerrechtfertigung für permanente Kriege wie sie vom PANC erdacht wurde, nachdem der Militärisch-Industrielle-Komplex nach dem Kalten Krieg mangels Gegner einfach nicht mehr die gewünschten Geschäfte machte. So steht das natürlich nicht in einem Schulbuch.

Die Kritiker an der gängigen Geschichte werden durchweg als Verschwörungstheoretiker bezeichnet und wer sich genauer damit beschäftigt, hat das Gefühl, dass sich auch unter denen genügend Leute befinden, die diese Verschwörungstheorien in eine bestimmte Richtung befeuern. Sie beschäftigen sich vor allem damit, dass 9/11 ein Inside-Job gewesen wäre und setzen einfach voraus, dass die Verschwörungstheoretiker eine abgeschlossene Geschichte als Alternative bieten, die sie dann damit zu widerlegen versuchen, dass dazu einfach zu viele Leute involviert wären, um das zu bewerkstelligen. Damit lenken sie den Blick davon weg, dass man ja nur einen gravierenden Widerspruch zum gängigen Narrativ liefern müsste, womit die andere Seite in der Bringschuld wäre, diesen Widerspruch zu entkräften. Man kann ohne große Probleme weiter behaupten, dass die Flugzeuge wie Butter in die Gebäude fliegen und die Türme nach der Pfannkuchentheorie einstürzten. Man ist so von der täglichen Erfahrung geprägt, dass man das als völlig glaubwürdig ansieht, dass ein bisschen Alublech widerstandslos durch Stahlträger fliegt und wundert sich gleichzeitig nicht, dass die Fehlschüsse beim Biathlon nicht lauter Löcher um das Ziel herum verursachen. Die Geschichte ist so ins Hirn gehämmert, dass es gar nicht anders gewesen sein kann. Man kann deshalb auch eingestürzte Gebäude bei Erdbeben zeigen, wo man schon einen Kran braucht, um auf ein vormals 10-stöckiges Gebäude zu kommen. Aber mit Physik ist ein Mensch nicht zu überzeugen, wenn er Dinge mit eigenen Augen gesehen hat. Je länger der Tag der Anschläge zurückliegt, desto weniger werden es auch sein, die die präsentierte Geschichte anzweifeln, und so ist es auch gewollt.

Uns ist nie aufgefallen, dass wir fast nur die einstürzenden Türme in Dauerschleife gesehen haben und vielleicht noch Bilder von den Aufräumarbeiten in der Totalen. Wir sind von der präsentierten Geschichte so eingenommen, dass wir die bekannten Bilder als Bestätigung sehen. Vielleicht muss man erst kalt duschen und sich schütteln, um auch die bekannten Bilder unvoreingenommen wirken zu lassen.

Dieses Bild im SPIEGEL von den Trümmern widerspricht dann jeglicher gängigen Erfahrung und Logik. Drei Teile der Stahlkonstruktion ragen in den Himmel, davor stehen ebenerdig zwei zerstörte Fahrzeuge. Wo sind die Trümmer geblieben? Ein Moderator vor Ort stellte diese Frage damals einem Reporter vor Ort, wenige Stunden nach dem Einsturz. Er meinte, sie wären „in die Tiefe gestürzt“ (womöglich meinte er den Tiefgaragenbereich). Die Autos stehen aber noch ebenerdig und auch die Bilder aus der Tiefgarage lassen einen mehr als fragend zurück. Zerstörte Fahrzeuge, während das Innere völlig intakt ist. Würde man das Gebäude auf ein Zwanzigstel zusammenpressen, wäre der Trümmerhaufen darüber immer noch mindestens 20 Meter hoch.

Es gibt Bilder, wo man Autos von einem Flugzeug abgeworfen hat und es ist noch als Auto erkennbar. Wer sich das obige Bild ansieht, fragt sich, wo die 46000 Aktenschränke geblieben sind. Tausende an Schreibtischen und Urinalen. Feuerwehrleute sagten, dass sie nicht mal ein Telefon gefunden hätten. Da werden ganze Gedankengebäude auf Verschwörungstheorien überprüft, aber verhindert, dass die einfachen Fragen gestellt werden, wo das ganze Iventar geblieben ist.

Deshalb haben wir auch nie Bilder gesehen aus dem Umfeld des Einsturzes. Die so genannten „toasted cars“ in hunderten von Metern Entfernung sind für den Normaldenkenden so unerklärlich, dass einem mulmig wird, welche unbekannten Kräfte hier gewirkt haben mögen. Massive Motorblöcke sind aus den Fahrzeugen einfach verschwunden. Augenscheinlich verbrannte Polizei-Fahrzeuge haben noch das unbeschädigte Warnlicht aus Kunststoff auf dem Dach. Dazu die Gebäudeteile, die sich wie von Geisterhand in Staub auflösen. Dieses Reihenbild aus einem Video zeigt einen etwa 150 m hohen Stahlgerüstteil, der sich einfach verflüchtigt. Die Materialforscherin Judy Wood hat sich ausschließlich auf derartige Phänomene beschränkt, die den gewöhnlichen physikalischen Erfahrungen widersprechen, und sich jeder zusammenhängenden Deutung enthalten. Sie zeigt eigentlich nur unaufgeregt mit dem Finger auf Dinge, die einen mit einer Leere im Kopf zurücklassen.

Meiner Meinung nach wird der Berg an Verschwörungstheorien fabriziert, um auf Nebenschauplätze in eine Sackgasse zu lenken und das eigentlich Verstörende darunter zu verbergen. Judy Wood hat mit ihren Untersuchungen einen Anfang gemacht, doch niemand in den letzten zehn Jahren hat gewagt daran ernsthaft anzuknüpfen. Wenn man schon einem Daniele Ganser über einen US-Vertreter nahegelegt hat, nicht zum WTC 7 zu forschen, dann dürfte man allen, die im Fahrwasser von Judy Wood weitermachen wollten, dringend abgeraten haben.

Das sehr empfehlenswerte Buch von Judy Wood gibt es nur auf Englisch, ihr ausführlicher Vortrag ist hier noch auf Youtube zu finden. Wenn wir der Nachwelt einen kleinen Dienst erweisen wollen, dann sollten wir vor allem für die Jüngeren wenigstens die beiden weiter oben verlinkten Stellen schnell parat haben, bevor sich unwiderruflich ein gewünschtes Narrativ völlig verfestigt hat und endgültig davon ablenkt, dass 9/11 eines der unerklärlichsten Ereignisse der Geschichte ist.

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